V:TES Turniere und meine Unboxings

Mit der kommenden PDXcon sowie SPIEL Messe werde ich die nächsten paar Wochen weniger zum bloggen kommen. Es gibt allerdings V:TES Neuigkeiten die dennoch dringend geteilt gehören.

Zunächst gibt es während der SPIEL 2019 Samstags ein Mitternachtsturnier!

Beware Of Light - VTES Midnight Tournament for the SPIEL 2019
Beware Of Light
VTES Midnight Tournament for the SPIEL 2019

Der Turnierort ist mit etwa 15 Auto-Minuten nicht allzuweit von dem Messegelände entfernt, und sollte ich mich rechtzeitig von der Messe lösen können, werde ich hinfahren. Hinsichtlich der Karten kann man eigene Decks mitbringen.

Daneben lädt zum 2 November, also eine Woche später, die Domäne Magdeburg zum Autumn Ball 2019:

Autumn Ball 2019, VTES Turnier in Magdeburg
Autumn Ball 2019, VTES Turnier in Magdeburg

Das Turnier in Magdeburg ist für mich, direkt nach Berlin und Essen, mit 6 Stunden fahrt, wahrscheinlich zu weit entfernt. Dennoch liebäugle ich mit dem Gedanken hin zu fahren.

Die Begeisterung meinerseits kommt auch daher, dass ich gleich zwei Unboxings gemacht habe, und mich an neuen Karten erfreute.

Zunächst habe ich die 25th Anniversary Edition, die erste Anthology sowie einige Tokens aus den Fängen ihres Paket befreit:

Unboxing der V:TES 25th Anniversary Edition, der Anthology sowie Tokens

Zwar bin ich mit Begeisterung dabei, allerdings handelt es sich bei dem Deck nicht um eins das auf direkten Bleed aus ist, sondern primär um ein politisches Gangrel-Deck.

Unboxing der V:TES Camarilla Starterdecks

Ich erzähle nicht ganz soviel Stuss zu den Camarilla Decks als wie zu dem Anthologie-Deck, allerdings empfehle ich für einen kompetenten Einblick die Artikel-Serie von Black Chantry:

How to play the First Blood: Malkavian deck

How to play the First Blood: Nosferatu deck

Die Artikel geben eine brilliante Einsicht darin, was die Decks machen, erklären wie man sie effektiv spielen kann, und wie man aus zwei Decks ein Turniertaugliches schaffen kann.

Vorbestellung für ein WoDzine

Nachdem der Oktober für mich mit einer größeren Pause als erwartet anfing, mag ich hiermit auf ein WoDzine respektive Welt der Dunkelheit Magazin von 44 russischen Künstler*innen vorstellen.

Tweet (zombie edgelord le-memelloi II @knightshroud) zur Vorbestellung des WoDzine

Wie man dem Tweet sowie der Graphik entnehmen knn, bekommt man ein 82 Seiten umfassendes Magazin sowie drei zufällig ausgewählte Postkarten für 10 US Dollar plus Versand. Das ganze kann man noch bis zum 24. Oktober vorbestellen.

Wenn man, wie ich aus Deutschland vorbestellt, kostet es für ein Magazin etwa 7$ und für zwei Magazine 10$ Versand. Weshalb ich mir gleich zwei sicherte.

Das Buch bietet ’nur‘ einen Anteil von 45% Vampire: Die Maskerade, der Rest setzt sich aus anderen Spiellinien zusammen; hierbei gibt es sogar Illustrationen zu Mummien und mit Orpheus-Thematik.

Das Magazin ist nicht kommerziell und ich bin gespannt 🙂

Wenn ihr auch eine Ausgabe haben mögt, schickt eine Twitter-DM (Nachricht) an zombie edgelord le-memelloi II @knightshroud.

„Vorbestellung für ein WoDzine“ weiterlesen

Kreativ durch den Oktober: Vampire-Inktober 2019

Neben der „Year of the Road“ Storytellers Vault Herausforderung, startet ab Dienstag wieder der Inktober. Dieses Jahr hat die Instagram’erin Manouk (@Sterrenschijnsel) eine Tafel mit Herausforderungen rund um Vampire: Die Maskerade angefertigt:

Vampire: The Masquerade - Inktober 2019 - @Sterrenschijnsel
Thementafel zu dem Vampire: The Masquerade Inktober 2019
Von @Sterrenschijnsel

Die Idee hinter dem Inktober (Tinten-Oktober), ist das man jeden Tag ein eigenes Werk zu einem der Stichpunkte anfertigt, und unter dem Hashtag #VTMInktober teilt, auf Instagram zudem mit einem @Sterrenschijnsel.

Ursprünglich ist der Inktober eine „Art Challenge“ die sich in erster Linie an Zeichner richtet. Ich persönlich fände jedoch auch andere Beiträge in anderer Form zu den Themen interessant.

Das heißt Videos, Text-Beiträge, Musikstücke, Nähereien, Kostümstücke und alle weiteren Werke zu denen ihr euch inspiriert fühlt.

Ich persönlich, werde versuchen einen kleinen Blog-Beitrag zu dem jeweiligen Thema zu verfassen; und wenn ihr wollt das ich eure Beiträge einbinde oder erwähne, meldet euch!

Die Themen sind auf deutsch:

„Kreativ durch den Oktober: Vampire-Inktober 2019“ weiterlesen

Justin Achilli über die Person hinter dem Vampir und die Wichtigkeit der Sprache (Und der größte VtM Übersetzungsfehler)

Justin Achilli, seines Zeichen Entwickler für Vampir: Die Maskerade, gerade in der dritten Edition, hat einige Twitter-Threads produziert, in dem er sich mit verschiedenen Aspekten des Spiels und Settings befasst.

In diesem Beitrag teile ich seine Gedanken zu der Person hinter dem Vampir und der Wichtigkeit einer bewussten Wortwahl. Gerade das letzt erwähnte, ist ein Thema bei dem ich durchaus leidenschaftlich werden kann.

Die Person hinter dem Vampir

Justin Achillis Twitter Thread über die Person hinter dem Vampir

Jedes Kindred war, bevor es zum Vampir wurde, eine Person. Es gibt keine generischen Vampire. Auch wenn sich der Hunger durch die Erschaffung nach vorne drängt, so geschieht das im Rahmen der anderen Eigenschaften der Persönlichkeit des Kindred.

Dies wird auf dem Charakterblatt (unabhängig von der Edition) durch die Begriffe des Konzept, der Ambition, des Wesens, des Verhaltens und andere Aspekte wiedergespielt, aber es geht über die Figur des Spieler-Charakter hinaus. Jeder Vampir hat ein Potential, Ziele, und eine individuelle Persönlichkeit.

Jeder Sire wählt sein Kind aus einem Grund – selbst wenn dieser nichts mit dem zu tun hat, was das Kind zu Lebzeiten war. Manchmal wählt ein rachsüchtiger Sire seine Nachfolge aus Grausamkeit oder Niedertracht aus, aber das Opfer war davor immer ein vollständiges Individuum.

Viele Spieler und Erzähler fangen die Charaktererschaffung beim Clan oder einem anderen Fraktions-basierten Ansatz an. Das ist okay, aber nicht die einzige Art und Weise es anzugehen. Fiktionale Charakteren werden dadurch lebendig, dass sie mehrere Dimensionen haben.

Es ist beispielsweise leicht das ein Konzept eines Vampires auf der Basis „Gangrel“ oder Anarch“ aufzubauen. Was aber passiert mit dem Vampir, wenn die Konzeptionierung bei „alleinerziehender Vater“ oder „Flüchtling“ ansetzt?
Wie beeinflusst das Vampir-Dasein diesen Aspekt ihres (früheren) Leben?

Die Charakterisierung kaskadiert mannigfaltig von da aus. Es gibt sehr viele Konzepte für Vampire die alleinerziehende Väter waren, von den in den Nachwuchs vernarrten bis hin zu welchen die Missbrauch begingen. Ein vampirischer Flüchtling kann ein Kindred sein das aufgrund der Politik heimatvertrieben wurde, oder ein kriminelles Subjekt das versucht dem Gesetzt zu entkommen.

Wie auch mit den Clans, ist dieses Konzept keine Beschäftigung oder Job. Was war, was der Person das wichtigste im Leben gewesen ist? Wie haben sie ihre freie Zeit verbraucht? Was haben sie geliebt; wo gegen waren sie? Was war – und ist – ihnen wichtig?

Viele traditionelle RPGs definieren die Charakteren im Rahmen eines „Nischenschutz“. Das heißt, welche Rolle die Spieler in verschiedenen Systemen annehmen, so etwas wie Zauberer, Heiler, Tank, Schadensausteiler etc.

(Es ist nicht falsches dran das man die Rollen strategisch verteilt. Es ist ein Teil dessen, was viele Spiele anbieten)

Die Welt der Dunkelheit meidet dies im Allgemeinen. Teilweise aufgrund dessen, dass sie die moderne Vielfältigkeit versucht zu vermitteln. Teilweise aufgrund ihrer literarischen Ursprünge. Die essentielle Erfahrung von Vampire ist der persönliche Horror.

Dies erstreckt sich, wie immer, über die gesamte WoD. Es gibt keine generischen Werwölfe, Wechselbälger etc. Jeder Person ist in erster Linie eine Person und dann irgendwann später die jeweilige „Wesenseinheit“.

Meine 2 cents

Meines Erachtens kann man sowohl den Clan als Konzept Grundlage nutzen, und dann die Person nachschieben. Nur weil ich ein/e „Giovanni“ spielen will, leitet sich daraus noch nicht ab, was der Charakter war.

Ich würde dem Punkt, dass Vampire keine Funktionen wie „Spellcaster, Tank, Healer, Damage Dealer etc.“ bietet widersprechen. Die Clans machen genau das. Sie nehmen einen Charakter und der hat danach Fähigkeiten die ihn zum Spellcaster (Tremere), Healer (Salubri), Damage-Dealer (Brujah) machen. Wo Charaktere anderer Clans, nicht so leicht hereinpfuschen können.

Die Wichtigkeit von Worten

Justin Achillis Twitter-Thread über die Wichtigkeit von Worten

Überleg dir was du sagst! Wähle deine Worte in Vampire: Die Maskerade sorgfältig und passend, betone mit diesem den Seinszustand der Kindred.

Als Beispiel,  lass Kindred Bezüge herstellen wie „diesen Abend“, „diese Nacht“, „in mehrere Nächte“ und dergleichen mehr. Solange sie sich nicht direkt auf Ereignisse beziehen, die während des Tageslicht stattfinden, sprechen sie oft nicht von Tagen.

Aus dem selben Grund sagen Kindred oftmals „Sterblicher“ anstelle von „Mensch“. Aus der thematischen Perspektive betrachtet hilft der Begriff „Sterblicher“ dabei sich von dem zu unterscheiden was Vampire eins warten. Sterbliche Belange sind anders (oder geringer, abhängig von der Ideologie) als jene der Untoten.

Und aus der Perspektive der Spielentwicklung, entscheidet sich „Sterblicher“ von „Mensch“ dadurch das es weniger wie eine Fantasy Rasse oder eine Spezies in Science Fiction Werken klingt.

Selbst das Wort „Kindred“ selbst ist eine bewusste Entscheidung der Vampire. Es gestattet ihnen einerseits sich als etwas anderes zu beschreiben, als das was sie gewesen sind – und dabei die Maskerade zu wahren. Es erlaubt ihnen ebenso etwas besseres zu sein, als die Monstren die sie tatsächlich sind.

Das trifft auf andere Variationen des Konzept ebenfalls zu. Sabbat Vampire bevorzugen den Begriff „Kainit“, weil dieser ihr Selbstbild als das rächende Schwert Kains untermauert.
Und welcher Vampir würde nicht unter dem poetischen Gewicht sich selbst als „Verdammte“ zu beschreiben erschauern?

Wenn ihr euch L.A. by Night anseht könnt ihr dieses Konzept in der Praxis erleben. Jason Carl (@vampiresnvino) ist besonders sorgfältig in der Wahl seiner Worte und bewusst dahingehend wie die Spieler dadurch diese die Welt der Dunkelheit erleben; ebenso wie es auf die Zuschauer wirkt.

Meine 2 cents

Ich stimme Justin Achilli aus ganzen Herzen zu. Sprache und Worte sind wichtig und prägen sowohl das Spiel als auch das eigene Leben. Weshalb bspw. die Entscheidung meinerseits dieses Blog auf Deutsch zu führen eine sehr bewusste war. Es spricht, hoffe ich, Personen die kein oder schlecht Englisch können, besser an. Ebenso wie mir das lesen, das Verständnis und die Übersetzung von englischen Texten dabei hilft die Sprache auf guten Niveau zu behalten.

Bezogen auf Vampire gibt es natürlich Worte, die sich durch die Übersetzung verändert haben. Einen Umstand, welchen ich zur Verständlichkeit des Spiels und hinsichtlich der Atmosphäre explizit begrüße.

Man kann natürlich sagen: „Der Prince Rutger gibt dir das Recht ein Childe zu embracen, weil dein Sire ihm einen entsprechenden Boon versprochen hat. Er sagt „Um jedoch die Masquerade zu wahren und der Tradition des Accounting genüge zu tun, muss es einen Schluck meiner Vitae nehmen“. Du siehst wie die anderen Kindred ihre Augen auf den Prince lenken. Scandalous!“ Allerdings kann man sich dann auch überlegen, ob man nicht gleich auf Englisch spielt.

Es gibt viele gute Übersetzungen.

Es gibt holprige Übersetzungen.
Man kann sich bspw. mit „Prinz“ anfreunden, auch wenn „Fürst“ besser wäre. So bezeichnet „Prinz“ im Deutschen normalerweise den Thronnachfolger und nicht den Herrscher.

Es gibt schlechte Übersetzungen, die absolut nicht in Ordnung gehen.
Es gibt eine Übersetzung, die mein sterbliches Herz entflammt, das Blut schneller durch die Adern strömen lässt und mein Gemüt hin zur cholerischen Wallung aufrührt.
Nicht weil das Wort schlecht ist, es ist tatsächlich poetisch, sondern weil es nicht passt;

(EN) Kindred <=> (DE) Kainskinder

In der deutschen Übersetzung, wird Kindred durchgehend mit Kainskinder übersetzt.

Vampire mit geflechten Fängen und Blut vor'm Mund - Artwork von Mark Kelly
Ich, kurz nachdem wer „Kainskind“ sagt – Direkt zum Hals!
(Artwork von Mark Kelly)

Das ist nicht nur dahingehend verheerend, dass der deutsche Begriff nichts mit dem englischen Begriff zu tun hat, sondern es steht im direkten Konflikt mit dem Setting sowie dem Kernkonflikt des Setting.

Kindred? Was bedeutet Kindred?
Kindred ist ein alter Begriff der normalen englischen Sprache.
Als Substantiv bezeichnet er Blutsverwandte und damit Verwandte. Wenn man ihn zur Beschreibung nutzt (bspw. „kindred spirit“), betont er die Gemeinsamkeiten bis hin zu einer Seelenverwandschaft.

Kindred ist Maskerade tauglich.
Es mag merkwürdig sein, dass die Person gegenüber davon spricht Blutsverwandte respektive entfernte Verwandte zu haben, aber Personen haben Blutsverwandte und entfernte Verwandte. Ebenso wie sie vielleicht sich zu einer bestimmte Religion oder einem Glauben hin als Seelenverwandte verbunden fühlen können.

Kindred ist eine Konsequenz der Doktrin der Camarilla.
Der Konflikt zwischen Camarilla und Sabbat, basiert nicht darauf das die Camarilla eine positive Einstellung zu den Sterblichen hat und der Sabbat nicht.
Es ist ein Propaganda-Aspekt mit dem sich die Camarilla nur zu gerne schmückt. Es wirkt positiv auf junge Vampire, welche bis vor kurzem noch Sterbliche waren, und es fördert das Selbstbild von gütigen, gerechten Herrschern. Dieses Selbstbild entspricht im Kern dem Herrschaftsanspruch der Skeksis über die Gelflinge in der Serie „The Dark Crystal“.

Tatsächlich beruht der Konflikt das der Sabbat, nach der Anarchen Revolte, sagte:

„Es gibt Kain, unser Urvater der das Wort über alle Vampire hat! Der zu Gehenna zurück kehren wird um zu richten! Es gibt (ur-)alte Vampire, welche versuchen uns Jüngere zu kontrollieren. Dies ist entgegen Kains Wille und deshalb sind wir sein Schwert das die verbrecherischen (ur-)alten Vampire richtet!“

Die Camarilla entgegnete darauf:

„Es gibt keinen Kain. Wir wissen nicht wer der Urvater der Vampire war. Sofern er existierte, wurde er vernichtet! Wir sind nicht dem Willen von uralten Vampiren unterworfen! Es gibt eine natürliche Ordnung zwischen den Ahnen und den Jungen; ein Anerkennung der Jungen zerstört die Gesellschaft und die Traditionen welche wir bestimmten! Der Krieg den ihr führt, geschieht auf der Grundlage einer Kreatur die es nicht gibt um uns zu verzehren! Es gibt weder Kain noch Gehenna!“

Die Camarilla hat den Begriff Kindred und damit Blutsverwandte nicht nur gewählt, weil er die Natur des Vampir im Sinne der Maskerade vertuscht, sondern weil der Begriff keinen historischen respektive religiösen Bezug hat.

Der Sabbat hat den Begriff Kainit (Cainite) gewählt, weil er im Namen trägt das sie zum Volk respektive Stamm Kains gehören. Sie sind Kainiten die Kains Schwert im Namen Kain zum richten nutzen um Kains Willen durchzusetzen und Kain bei der Rückkehr Milde gegenüber seinen Nachkommen walten zu sein.
Der Begriff ist ein Mittel, mit dem der Sabbat einen jungen Vampir sagen kann: „Wenn wir nicht wirklich wissen würden das es Kain gibt, wenn wir nicht wirklich überzeugt wären das es Kain gibt, dann wäre es sehr hirnrissig das wir seit mehreren hunderten von Jahren akzeptieren und sagen wir Kainiten sind! [Und findet ihr es nicht suspekt das euch ein Ahn sagt, dass die Ahnen und Alten gut sind?]“

Dementsprechend, ist es bei der Camarilla ein massiver Affront, wenn jemand bei einer Begegnung Kains Name in den Mund nimmt. Egal ob in der Form von „Kainit“ oder „Es gibt Kain“.

Die Anarchen werfen zu dem Konflikt von der Seitenlinie ein:

„Es ist uns egal ob es Kain gibt oder nicht, wir wollen einfach in Ruhe gelassen werden und nicht mehr wider eine Inquisition verheizt. Wir haben auch keinen Bock uns mit (ur-)alten Vampiren anzulegen.
Deshalb halten wir uns an die nötigsten Traditionen und sind dann mal weg.“

Was ist so schlimm an Kainskinder?

Für die englischsprachigen Leser, die Google Translate nutzen:
Der Begriff Kainskinder ist eine Wortkomposition und bedeutet übersetzt „children of Caine“. Wenn man ihn in der Form Kainskind nutzt ist es „child of Caine“.

Das heißt, die Camarilla, die in einem Krieg der Zeitalter (War of Ages) mit dem Sabbat kämpft, weil sie abstreitet das es Gehenna und viel weniger noch Kain gibt, weil sie für das Festhalten das es weder Gehenna noch Kain gibt bereit ist Mitglieder vernichtet zu sehen. Die bezeichnet die eigenen Mitglieder auf Deutsch als Kainskinder, anders gesagt Kinder Kains.
Vampire die von der Kreatur abstammen die es nach der eigenen Lehre nicht gibt und nicht geben darf selbst wenn es sie gibt! Vampiren, die sich zum Teil bewusst gewesen sein müssen das es Kain gibt, welche wissen das es eine Herausforderung ist neue davon zu überzeugen das es diesen nicht gibt, wählen als Begriff Kainskinder?

Das wäre als wenn eine atheistische menschliche Gesellschaft den „Krieg der Jahre“ mit einer religiösen Gesellschaft führt. Nehmen wie mal das Christentum als Opposition.
Die religiöse Gesellschaft nennt sich Christen nach Christus und sagt das sie Schwert Christus führen um die Sünder gegen Christus Willen, wie in der Bibel geschrieben steht, zu richten.
Die atheistische Gesellschaft, die eine wissenschaftlichen Erklärung für den Ursprung hat, nennt sich daraufhin Christuskinder. Wobei die Christuskinder vehement vertreten das es keinen Christus, kein Christentum und auch keine Bibel gibt und das Christen religiöse Fanatiker sind. Jessesmariaunjosef! Ist das haarsträubend!

Ich habe keine Ahnung wie man es für eine gute Idee halten konnte Kindred mit Kainskind zu übersetzten.

Einmal davon abgesehen, dass ich mir sprachlich den Kopfzerbrechen darf, ob jetzt die Kainskinder oder die Kainiten nicht an Kain als Vater aller Vampire glauben Vorallem weil Kainit immerhin nicht noch das direkte Kindsverhältnis drin hat!

Ich mein, wenn ich mich entscheiden müsste, ob das Christuskind oder der Christ nicht an Christus glaubt – und gewalttätig wird wenn Christus-Gläubige da sind – würde der Christ vermutlich gewinnen. Weil der nicht mit der Selbstbezeichnung behauptet das Kind von Christus zu sein.

Daneben, wenn wer behauptet er gehört zu einer Gruppe Seelenverwandter, kann ich verstehen. Wenn wer behauptet er gehört zu den Kainskinder? Das ist kein normaler Begriff.

Insofern, meine Hoffnung an die kommende V5 auf deutsch bei Ulisses:

Ein Begriff für Kindred, der nicht „Kain“ enthält
Bitte, Bitte, Bitte

(InJoke) Selbst „Lutscher“ fände ich als Selbstbezeichnung besser!

Kainskind - Rollenspielladen in Freiburg - Facebook Banner
Ausnahme von der Regel: Hat meinen Segen sich Kainskind zu nennen!

Ich mag Kainskind.de, es ist ein toller Laden und ein cooler Name.
Die Behaupten auch gar nicht, dass es Kain bei Vampire nicht gibt.
Wie die Camarilla das tut.

Ich mag die Bezeichnung Kainskind nur nicht nicht als Maskerade taugliche Bezeichnung und am aller, aller wenigsten als Camarilla Begriff für Vampire.

Man könnte ja behaupten, dass es ein malkavianischer Scherz war, dass der Begriff in der deutschen ersten Edition bis V20 drin war? ^.^;

Justin Achilli über die Domäne und die Tradition der Nachkommenschaft

Justin Achilli, seines Zeichen Entwickler für Vampir: Die Maskerade, gerade in der dritten Edition, hat einige Twitter-Threads produziert, in dem er sich mit verschiedenen Aspekten des Spiels und Settings befasst.

In diesem Beitrag teile ich seine Gedanken zu Domänen und die Tradition der Nachkommenschaft.

Domäne

Justin Achillis Twitter-Thread über die Domäne

Deine Domäne ist dein eigener Belang. Alle anderen schulden dir Respekt, solange sie sich darin aufhalten. Niemand darf sich gegen dein Wort auflehnen, solange er in deiner Domäne weilt.
Das sind mächte Worte, und Jahrtausende von Auslegungen entstanden, was genau die Tradition der Domäne bedeutet.

In jeder außer den tyrannischsten Städten, hat jeder Vampir das Recht auf einen gewissen Grad an Domäne. Es kann wenig sein wie „Deine Zuflucht ist deine Domäne, alles andere musst du selbst umsetzen“ es kann ebenso sein „Ein paar Blöcke um deine Domäne herum.“

Vampire in Machtpositionen, denen daran gelegen ist populär zu sein, sind meist geneigt die Tradition der Domäne großzügig auszulegen. Immerhin bietet eine Stadt einen endlichen Raum und Vampire sind selten genug, dass ein Anspruch weit reichen kann.

Es zeigt das der Prinz / Baron / lokaler Boss respektiert die Rechte anderer Vampire zu existieren hinreichend, um ihnen genügend Autonomie zuzugestehen ihr eigenes Unleben zu führen.

(Und ja, es ist eine Ironie das deine Existenz als Vampir, die ziemlich sicher mindestens zu Kosten des Leben eines Sterblichen geht, respektiert werden soll. Heuchelei ist vielleicht der größte Luxus der Vampire)

Diese Interpretation führt zu einer interessanten Dezentralisierung von Städten. Auf der einen Seite Hey, Eigentum! Aus der anderen Seite, die eigene Domäne führt zu der Verantwortung des Vampires was dort geschieht.

Also, Herr Malkavianer, wärst du so gütig mir genau zu erklären, wie es dazu kam, dass das Sabbat Rudel ein Safe House in deiner Domäne hatte? Oder, Frau Tremere, warum wurde der gepflockte Körper eines Archonten in deiner Domäne gefunden?

Eher despotische oder authoritäre Führer können auf dem Stand stehen das die Domäne bei und mit ihnen anfängt und endet. Das die Domäne die ganze Stadt umfasst und das die Vampire in der Stadt nur aufgrund der Großzügigkeit des Despoten existieren dürfen; mit keinen Rechten.

Man muss wohl nicht sagen, das es eine Menge Selbsterniedrigung benötigt und man sich quasi ein Bein ausreißt um seine eigene Existenz zu rechtfertigen. Derart tyrannische Domänen sind für gewöhnlich schnell reif für einen Aufstand, außer wenn der herrschende Vampir wirklich immens mächtig ist.

Außerhalb der Städte wird es etwas merkwürdiger. Klar, normalerweise sind da eher andere übernatürlichen Kreaturen unterwegs, also nicht unbedingt Vampire. Ein paar mächtige Autarkis existieren jedoch außerhalb des städtischen Gebiet, ebenso wie Vampire die eine extreme Privatssphäre bevorzugen – und alle die etwas verbergen mögen.

Diese Nicht-Stadt Domänen sind schwerer zum umreissen, sehr zur Zufriedenheit von Vampire, welche sie beansprichen. „Allein schon hier zu sein ist eine Leistung“, ist unter isolierten Vampire eine oft vorhandene Einstellung. Sie haben sich dazu entschieden, außerhalb des goldenen Käfig der Städte zu leben.

Meine 2cents

Ich finde es bereits eine Herausforderung Vampire innerhalb einer Domäne effektiv zu finden, mehr noch zu kontrollieren.

Die Nachkommenschaft

Justin Achillis Twitter-Thread über die Nachkommenschaft

Du sollst nur mit Erlaubnis deines Ahnen andere zeugen. Zeugst du andere ohne Einwilligung deines Ahnen, sollen sowohl du, als auch deine Nachkommenschaft erschlagen werden. 
So lauten die Worte der dritten Tradition, der Tradition der Nachkommenschaft. Doch was bedeuten sie?

Last und am Anfangen beginnen. Einen Nachkommen zu erschaffen bedeutet einen Vampir zu erzeugen – eine Person zu ermorden und ihr den Fluch zu überbringen auf das sie untot wird. Wenn du einen Nachkommen schaffst, hast du wahrscheinlich einen Grund dazu.

Die Motive eines Vampires hierfür sind so vielfältig wie die Vampire die es gibt. Einige schaffen weitere ihrer Art damit sie nicht einsam sind. Ein Vampir zu sein ist ein sehr einsamer Zustand, egal wie sehr sich moderne Vampire dagegen wehren. Manchmal braucht man einfach einen Gefährten.

Die Natur der Erschaffung steht diesem Verlangen entgegen. Seinem Kind den Kuss zu geben, selbst wenn es aus Liebe geschieht, beraubt das Kind um das wahre Leben und echte Emotionen. Vampire haben keine eigenen Emotionen; nach der Werdung haben sie im bestenfall Erinnerungen an ihre Gefühle.

So viele Vampire versuchen ihre Emotionen mit der Handlung einen Nachkommen zu erschaffen wieder zu entfachen, das Gewicht der Jahrzehnte oder Jahrhunderten in der Nacht zu mildern. Es mag für eine Weile gelingen,… aber am Ende ist alles was sie taten einen weiteren Jäger (oder Parasiten…) in die Welt zu setzen.

Die Gesellschaft kann ein vampirisches Echo von Liebe darstellen, aber es ist ebenso möglich das es so monströs ist wie der Vampir an sich. Manche Vampire erschaffen Nachkommen aus dem Verlangen nach Dienern heraus. Manche haben einen so erlesenen Geschmack, dass sie nur deshalb Nachkommen erschaffen umd Gefäße zu haben um sich von ihnen zu ernähren.

Wiederum andere Vampire sind grausam und richtend mit dem Kuss. Für diese ist es kein Akt des Geschenk, es ist einer der Verdammung. Manche geben den Bösartigen den Kuss um sie in eine ewige Nacht zu verdammen. Es ist ungerecht und autokratisch, aber es ist definitiv eine Strafe.

Die Nosferatu die ein wunderschönes Kind erwählen, nur um zu sehen wie sich die Visage verzerrt. Der Toreador welcher einen talentierten Künstler wählt, um zu sehen wie die Muse und Gabe des Künstlers zerbricht. Ein Lasombra welches ein Kind erwählt um diesem für alle Ewigkeit zu zeigen „da ist dein wahrer Platz!“.

Mit all dem im Hinterkopft, wie formt die Tradition der Nachkommenschaft den eigenen untoten Stammbaum? Und, nachdem es eine Tradition ist, welchen Einfluß nimmt sich die örtliche Autorität über das eigene Kind. Wie immer variert die Antwort, abhängig davon wo – und wer – du bist.

In vielen (wenn nicht gar den meisten) Fällen, intepretieren Prinzen (Fürsten) und andere Autoritätspersonen vor Ort, den Begriff „Ahn“ in der Tradition dahingehend das er sie beschreibt. Wenn ein Fürst Praxis erklärt ist ihr Wort Gesetz, und sie bestimmt welcher Vampir das Recht hat Nachkommen zu zeugen, das war’s.

Natürlich hängt dies mit der Macht ihrer Praxis ab, ihrer Fähigkeit ein solches Diktat durchzubringen und die Bereitschaft der Vampire der Domäne ihr folge zu leisten. Einfach gesagt, gibt es keinen Weg herauszufinden wieviele Nachkommen die ohne „Erlaubnis“ geschaffen wurde es gibt, gerade unter den höchsten Generationen.

In anderen Fällen mag sich „Ahn“ auf den jeweiligen Primogen, Prisci oder ein anderes erlesenes Mitglied des eignen Clan beziehen. Dies passiert normalerweise in Domänen, in denen der Fürst oder andersweitige Anführer schwach ist, einen Rat hat oder einige mächtige Clans gar die eigentliche Macht besitzen.

Von außen betrachtet, kann es den anschein haben das andere Clans versuchen ihre Zahl mit Neugeborenen zu erhöhen und politische Macht über Masse zu gewinnen. Die meisten älteren Vampire wissen jedoch das Clans-interne Politik kaum derart flutscht, und die wenigsten Domänen haben demokratischen Charakter…

In wiederum anderen Domänen ist der eigene „Ahn“ gleich dem Erzeuger. Diese Ahnen argumentieren das man ohne sie niemanden die Nachkommenschaft gewähren kann. Also braucht man ihnen Segen, die Freigabe oder gar Betreuung. Eine Weitergabe der Sünde, bildlich gesprochen.

Dies passiert häufig unter Anarchen, Autarkis und einigen der Unabhängigen Clans mit einer engen Hirarchie bzw. Machtstruktur. Es ist ebenso in entlegenen Domänen üblich, wo es keine übergeordnete Struktur gibt. Eine Brut Brujah, ein Nest Gangrel oder ein Mob von Blutsbrüdern zum Beispiel.

Es ist auch die normale Gesellschaftsform wenn es keine dauerhafte Domäne gibt. Nomadische Sabbat Rudel zum Beispiel sind nur sich selbst gegenüber verantwortlich, ebenso wie Personen-Kulte im Hinterland oder in den gesetzlosen Trümmergürteln von Metropolen.

Unter dem Strich, du bist vielleicht nicht die Autorität welche bestimmt wenn du in die Nacht führst. Und man muss nicht sagen, das die dritte Tradition der Nachkommenschaft von der vierte Tradtion der Rechenschaft beinflusst wird. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.

Meine 2cents

Soweit ziemlich stimmig. Im Grunde geht letztlich fast alles oder gar nicht. Abhängig vom Kontext. Es lohnt sich mitunter schon, ein oder zwei Gedanken auf die Frage „Weshalb wurde mein Charakter zum Vampir“ zu verwenden.

Justin Achilli über Weltdesign von Vampiren und Klassen

Justin Achilli, seines Zeichen Entwickler für Vampir: Die Maskerade, gerade in der dritten Edition, hat einige Twitter-Threads produziert, in dem er sich mit verschiedenen Aspekten des Spiels und Settings befasst.

In diesem Beitrag teile ich seine Überlegungen zu Weltdesign und wie Vampire das Konzept der Klasse um interessante Aspekte bereicherte.

Weltdesign & Fragen anstelle von Antworten

Justin Achillis Twitter-Thread über Weltdesign & Fragen anstelle von Antworten

Ein cooler Artikel, der den Fokus auf eins der wichtigsten Elemente von guten Weltenbau legt: Guter Weltenbau für Spiele gibt Fragen anstelle von Antworten.

Vice.com: How the Devs Behind ‚Sable‘ Found Inspiration in the Enigmatic

Weil Spiele interaktiv sind und auf Entscheidungen basieren, sind Fragen eine Handlungsaufforderung an Spielern. Eine Frage zustellen fordert Spieler heraus die Antworten heraus zu finden. Das Spiel stellt Fragen, die Spieler nutzen das System um sie zu beantworten.

Manchmal haben sie einen Fokus: „Kannst du den Verbrecher finden und der Gerichtsbarkeit überführen?“
Manchmal sind sie offen: „Dieser Übeltäter stahl das Gerät. Was jetzt?“
Manchmal existieren sie um die mysteriösen Aspekte der Spielwelt zu betonen: „Wer hat das geschaffen?

Dies steht im Kontrast zu traditionellen, nicht-interaktiven Medien, die gestaltet sind um Antworten zu geben, weil man keine Wahl treffen kann. (Klar, manches klassische Werk beantwortet nicht alle Fragen die es stellt, aber das ist mehr die Ausnahme von der Regel)

Der Grund weshalb die Welt der Dunkelheit eine derart lang spielende Spielerschaft hat, ist das sie konsistent Fragen stellt. Ein Spieler wird mit der WoD nicht fertig – es gibt immer wieder andere Mysterien die man erkunden kann, und wo man nach antworten suchen kann.

Die Antwort auf Fragen zu erhalten, ist in sich selbst bereits eine Belohnung. Menschen such die Antworten zum Selbstzweck. Es erfüllt ein Bedürfnis und verschafft damit das Gefühl etwas geschafft zu haben. „Du siehst eine verschlossene Tür“ Okay – wo ist der Schlüssel und was ist dahinter? Spiel um es herauszufinden.

Das ist auch, worin sich das schreiben eines Buchs und eines Spiel-Szenario unterscheidet. Ein Buch basierend auf einen Spiel zu schreiben, heißt das es Antworten auf die Fragen bieten muss. Ein Spiel-Szenario ist mehr: „Hier ist die Situation.. Was passiert?“

Meine 2cents

Komplette Zustimmung. Fällt mir nichts weiter zu ein.

Klassen

Justin Achillis Twitter-Thread über Klassen

Eine der RPG-Aspekte die Vampire neudefinierte war das Konzept der Klassen. Es gibt „Klassen“ in Vampiren, aber sie kommen in der Form von Clans daher. Clans definieren die Klasse in zwei Kernaspekten neu.

Als Erstes machten sie „Klasse“ zu etwas explizit sozialen. Es gibt ein Gefühl der Zugehörigkeit in Bezug auf Clans, welches Klassen fehlt. Ein Clan ist mehr eine Familie als eine Klasse, auch weil es (wortwörtlich) durch Generationen vererbt wird.

Der soziale Aspekt von Clans ist unglaublich vielfältig, weil es ein ganzes Spektrum an Typen und Erwartungen bietet auf die Spieler hin spielen können oder womit sie brechen können. Es ist ein Schnellstarter-Konzept an das sich neue Spieler hängen können UND es ist ein Gesellschaftsentwurf mit dem erfahrene Spieler entgegen gehen können.

Als Zweites sind sie nicht an Berufe oder Tätigkeiten gebunden. Sie geben nicht vor, wie der Spieler mit der Welt der Dunkelheit interagiert. Sie können soziale Hinweise geben – aber dies sind eher Erwartungen and Archetypen und nicht im System verankert.

Thematisch stärken sie das Element des Biblischen Fluch™ von Vampiren. Sie sind die Sünden der Eltern die ihre Kinder verfolgen. Dein Sire ist ein Nosferatu und weil dich dein Sire geschafft hat, bist du für immer ein Nosferatu. Was machst du?

Die zweiseitigen Darstellungen sind zu dem ein großer Aspekt der Zugänglichkeit von Vampire. Sie hinterlassen einen starken optischen Eindruck, den Spieler aufnehmen können und über den sie etwas finden können das sie anspricht.
Viele Vampir-Spielerkarieren fingen mit „Ich will DAS! Das bin ich“ an.

(Schau nur wie stark sich Leute mit ihrem Clan identifzieren, und wie sie darüber an der Welt teilhaben. Über allen möglichen Dinge, wie Clan Pins und T-Shirts bis hin zu persönlichen Tattoos und Clans-spezifischen Foren wie Parties)

Die Klassen agieren damit auf einem Macro und Micro Level mit dem System und Weltdesign. Sie beinhalten mögliche Konflikte, bevorzugte Interaktionen (Disziplinen etc.), soziale Strukturen, potentielle Verbündete und eine gewisse Historie die bei Vampire inhärent ist.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde es in andere WoD Titel übertragen. Es bietet ein starkes Fundament um den Bezug zwischen Individuen herzustellen und schafft eine größere Gemeinschaft..

Also, was ist deine Geschichte? Welcher Clan (oder Stamm, Gilde, Kith etc.) spricht dich an?

Meine 2cents

Mich sprechen die Giovanni an. Was vermutlich keinen Überrascht.

Weil sie als Clan der einzige sind, der tatsächlich eine Familie ist.
Weil sie als Clan ein Ziel haben, und man eine Idee hat was man machen kann wenn man nicht gerade eigene Sachen verfolgt.
Weil Nekromantie sowie der Umgang mit Geistern schon etwas sehr spannendes ist.

V:TES Turnier bei Kainskind(.de) in Freiburg und V:TES Unboxing Video

Am 14.09 fand in Freiburg das Black Forest Base: Ascension Turnier im Laden von Kainskind.de statt.

Nach einem durchaus anstrengenden Convention-Sommer zögerte ich zuerst hinzufahren, machte mich dann jedoch dank den Karlsruhern V:TES Spielern auf.
Zumal mir zwischen durch die Erkenntnis kam, das Freiburg jetzt nicht super weit von Baden-Baden entfernt gelegen ist.

Mit dem Turnier wurde die hiesige V:TES Domäne quasi nochmal offizieller ins Leben gerufen, und es war eine gute Gelegenheit sich einmal zu treffen.

In der Vorbereitung auf das Turnier, rupfte ich mein Paket des VTES.store auf und filmte das Unboxing. Schließlich plante ich zunächst das Reign of Stanislava Deck zu nutzen:

Unboxing der V:TES 25th Anniversary Edition, der Anthology sowie Tokens

Das Video ist durchaus ausbaufähig. Das heißt, ich hätte die Karten besser in die Kamera halten können und Stanislava ist ein politisches Gangrel-Deck, keins das auf Bleed aus ist. Weshalb ich Untertitel des Gesabbels aussparte.

Ich las mir einmal die offiziellen Regeln durch, und auf der Fahrt zum Turnier entschied ich mich – in Rücksprache mit dem erfahrenerem VTES Spieler – um mein Vladislava Deck zu nutzen. Immerhin wusste ich in etwa, wie das Deck funktioniert.

V:TES - Kainskind.de von außen - Black Forest Base: Ascension
V:TES Turnier Black Forest Base: Ascension
Vor dem Spielort, dem Laden Kainskind

Ich hielt das Tzimisce Deck bis zu dem Turnier für ein Bleed-Deck, mauerte mich aber kräftig über zwei Runden „überleben“ auf immerhin einen ganzen Siegespunkt hin.
Wobei ich als Taktik durchaus auch „Hündchen Auge Bitte holt mir meine Vampire aus Torpor, mein guter, lieber Ally und Grand-Predator verwendete.

Im deutschen V:TES Forum gibt es eine Aufstellung über das abschneiden beim Turnier, und ausführlichen Bericht des ganzen:

14.09.2019: Black Forest Base: Ascension, Freiburg

Das ganze hat sehr viel Spaß gemacht, und beim nächsten Turnier in der Region werde ich wieder dabei sein.

Der Kainskind-Laden ist auch sehr cool. Nett, aufgeräumt, nicht überladen und durchaus hell. Ich habe gleich ein zweites 25th Anniversary Deck sowie Deckboxen gekauft und ein wenig mit den Besitzern geschnackt.

Kainskind.de die Verkaufstheke
Kainskind.de die Verkaufstheke

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