Der nerdige Trashtalk #27 – Vampire: The Masquerade

Die 27. Episode des nerdig & niveauvolle Trashtalk befasst sich mit dem Thema Vampire: Die Maskerade, wofür man auch Jasmin Neitzel eingeladen hat. Die Folge dauert zwar ewas über zwei Stunden, allerdings kann man direkt zum Vampire Thema springen.

Davor wird, wie üblich ein Getränk getestet und besprochen, diesmal verschiedene Teesorten, und es gibt eine umfangreiche Medienschau, auf welche eine kleine Diskussion zu einer DSA Einsteigerbox folgt.
Zudem bietet der Podcast ein kleines Rätsel um nicht zu sagen eine Maskerade, bei dem ihr schauen könnt, ob ihr drauf kommt. (Ich hatte keinen Erfolg) und ganz am Ende gibt es den epischsten Outtake aller Zeiten.

Vampire: Die Maskerade

Die Betrachtung des Spiels findet im Kern durch einen Austausch von Frage und Antwort statt. Phillip stellt eine Frage, die Gäste oder Eva, die Cohost des Podcasts antworten.

Für diese Folge konnten sie Jasmin begeistern, die neben ihrer Arbeit im Rahmen von DSA, Marketing und Sensitivity Reader bei Ulisses für eine kurze Zeit auch die 5. Edition von Vampire: Die Maskerade betreute.

Nachdem es massiv den Podcast spoilern würde, wenn ich die Fragen und die jeweiligen Antworten posten würde, zeige ich die Fragen auf und gebe meine Antworten dazu.

  • Was sind Vampire? Was ist an ihnen spannend?
    Der Vampir Mythos befasst sich mit untoten Kreaturen, welche Menschen schaden. In den populärsten Form, welche Vampire: The Masquerade aufgreift, das Blut trinken.
    Die prominentesten englischsprachigen Geschichten sind Carmilla (<a rel=“noreferrer noopener“ href=“http://&lt;!– wp:list –> <ul><li><strong>Was sind Vampire? Was ist an ihnen spannend?</strong><br>Der Vampir Mythos befasst sich mit untoten Kreaturen, welche Menschen schaden. In den populärsten Form, welche Vampire: The Masquerade aufgreift, das Blut trinken.<br>Die prominentesten englischsprachigen Geschichten sind Carmilla (Readthrough des Roman inkl. Kommentierung)</li></ul> Readthrough des Roman inkl. Anmerkungen vor welchen historischen Hintergrund es geschrieben wurde), Vampyr von Polidory und natürlich Dracula von Bram Stoker.
    In Bezug auf die fokussierte Sichtweise auf englische Romane die sich dem Gothic Horror Genre zurechnen, finde ich den Hinweis interessant, dass sich in nahezu allen Kulturen Mythen finden lassen, welche auf das grobe Konzept „Vampir“ passen. Selbst in Europa gibt es neben dem Klassiker Wesen wie Upires, Wrykólakas und Nachtalben,

    Der Vampir Mythos behält seine Spannung durch den Umstand das es ein Konzept ist, das genutzt werden kann um unterschiedlichste Themen zu betrachten.
    Die Erzählung „Carmilla“ hat sich von einer Verdammung von queeren Lebensweise zu einer positiven Betrachung von solchen gewandelt. Dracula ist im Originaltext ein Monster, fremde Aristokratie die versucht in England Fuß zu fassen, wird jedoch im Film Bram Stokers Dracula zu einem Liebesgebeutelten tragischen Helden und in dem Hellsing Anime zu einem Action Badass.
    Daneben gibt es mit „Interview mit einem Vampir“, gutaussehende, maximal verführerische Vampire, wo der Film selbst bei besten Bemühen nicht den Umstand streichen konnte, das Lestat und Louis einen sehr innigen Umgang haben. Ebenso bieten die Vampir Chroniken von Anne Rice in der Regel asexuelle Vampire. Es gibt Filme welche sich explizit mit Romanzen beschäftigen wie Twilight und andere, es gibt mit Blade und Underworld Action Kracher. Mit Serien wie „Der kleine Vampir“, werden Vampire zum kindergerechten Bildniss einer diskriminierten Gruppe, welche aufgrund von beiderseitigen Vorurteilen nicht richtig zusammen kommt. Wohingegen „The Strain“ mehr in die Bereiche Body Horror abgleitet und es andere Serien wie „Helix“ gibt welche sich an der Viren artigen Ausbreitung abarbeiten.
    Neben Umständen wie das Karl Marxs den Vampir als Metapher für die Ausbeutung und das Ausbluten des Proletariats durch der Bourgoise zu beschreiben.
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  • Wird der Vampir Begriff durch die Vielfalt verwässert?
    Meines Erachtens nicht.
    Die Vielfalt von dem ersten „30 Days of Night Horror“ Film / Comic zu „Graf Zahl“ aus der Sesamstrasse ist breit, sorgt jedoch dafür das jeder ein Vampirkonzept finden kann, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt. Ebenso wie es die Möglichkeit des Wechsels eröffnet, wenn man von einem Vampir-Genre die mehr als genug hat.

    Was auch der Grund ist, weshalb Vampire, meiner Einschätzung nach, im Allgemeinen eine größere Aufmerksamkeit erfahren als andere Kreaturen.
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  • Was ist Vampire die Maskerade? Welche Interpretation bedient es?
    Es ist ein Rollenspiel, bei dem die Spieler sich in die Rollen von Vampiren, welche die Protagnisten darstellen.
    Die Vampire in dem Spiel müßen ihre vampirische Natur vor Normalsterblichen verbergen, und Gruppen sich in verschiedene politische Gruppen, welche teilweise spinnefeind sind und die interne wie externe soziale Konflikte bieten.

    Wobei das Spiel verschiedene „Arten“ von Vampiren gibt, welche je nach ihrer Blutlinie andere Schwächen, Stärken und übernatürliche Kräfte haben.

    Welche Interpretation genau addressiert wird, ist von der jeweiligen Edition abhängig.
    • Man kann sich mit der eigenen untoten Existenz beschäftigen, was es bedeutet Blut von anderen Menschen nehmen zu müssen, sich innerhalb einer Struktur wiederzufinden wo ältere und mächtige Vampire in der Regel nicht sterben, wie man damit umgeht das die Menschen, die man mag, einem wegsterben, wie man die eigene Menschlichkeit längerfristig behält oder ob man sich an die eigenen Triebe bzw. die Bestie verliert.
    • Man kann sich damit beschäftigen in der rigiden neofeudalen Struktur der Camarilla nach oben aufzustreben. Intrigen anfangen, politische Winkelzüge machen und sich in einem Geschäft aus Gefallen und Schulden verweben zu lassen.
    • Man kann als Anarchen ein eigenes vampirisches Gesellschafts Konzept, jenseits der Struktur der Camarilla, zu entwickeln, Gleichgesinnte finden oder überzeugen, und schließlich schlagkräftig durchzusetzen.
    • Man kann als Sabbat versuchen sich von der Menschlichkeit zu trennen, einen fantatischen Kreuzzug veranstalten und auf einen direkten Horror zu setzen.
    • Man kann in einem Spiel mit mehreren Fraktionen präsent, die Spannungen zwischen ausspielen. Erfahren wie es sich innerhalb der eigenen Gruppe auswirkt, und wie man gegen die andere vorgeht.
    • Man kann sich damit befassen, sich auf die Suche nach Geschichte, Wahrheit und dergleichen zu begeben.
    • etc. etc. pp.
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  • Ist es wahr das Frauen erst durch Vampire: Die Maskerade Rollenspiele entdeckten?
    Nein.
    Es gab bereits vor Vampire: Die Maskerade Frauen die Rollenspiele spielten und welche als Kreative tätig waren wie Laura Hickman.

    Was dafür sorgte das Vampire: Die Maskerade recht viele Frauen anzog, Goths im allgemeinen, und Personen aus dem LGBTQIA+ Bereicht ansprach, war dass das Spiel gezielt die Gruppen ansprach.
    Über die Verwendung von sie/ihr Pronomen im Regelwerk bis hin zur Einbindung von LGBT+ Charakteren und Themen. Teilweise aus eine sehr 90er Jahre weise, allerdings ein Schritt in die richtige Richtung.

    Daneben mag der Anspruch geholfen haben, zu alle dem, ein erzählerisches (Storyteller) System zu bieten. Der Ansatz von erzählerischen Spielen war nicht neu – spontan fällt mir Amber ein – aber die Kombination gab es her.

    Neben dem Umstand das Werke wie Interview with a Vampire (das Buch), Lost Boys und dergleichen mehr, dafür sorgten das Vampire hip waren. Mit den Anne Rice oder Poppy Z. Brite Reihe ebenfalls in einer Form die LGBT+ und/oder weiblich explizit ansprach.
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  • Wie ist generell die Geschichte des Spiels?
    Ich habe das ausführlich in einem Artikel beschrieben. In einer Kurzfassung

    Vampire die Maskerade…
    • … wurde 1991 von White Wolf veröffentlicht
      Mark Rein-Hagen behauptet das die Stadt Gary, in Indiana, in den USA die Inspiration war.
      Lisa Steven behauptet das es daran lag das Mark ein riesiger Anne Rice fan war
    • … wurde 2004 von White Wolf „fertig erzählt“
      Die Weltuntergangsszenarien, die es für jede Spiellinie gab, wurden in die Wege geleitet
    • Nach der Beendigung wurde 2004 eine neue Urban Fantasy Rollenspielreihe unter dem Namen „World of Darkness“ gestartet. Sie wurde im Dezember 2015 in „Chronicles of Darkness“ umbenannt.
    • … wurde 2011 eine Jubiläumsausgabe des Grundregelwerk, in Zusammenarbeit Fans, geschaffen als „Dankeschön“ an die Vielzahl Fans die einfach die Apokalypse ignorierten und Vampire: Die Maskerade veröffentlicht weiterspielten.
    • … wurde seit 2012 die Jubiläumsausgabe mittels Crowdfung von Onyx Path mit vielen Ergänzungsbänden versehen
    • … wurde 2018 mit der 5.ten Edition beglückt, welche die erste richtige Edition nach der 3ten war. Wobei man die Jubiläumsausgabe in den Stand einer Edition erhob
  • Wenn ich nach Informationen nach Vampiren suche, kommen die Begriffe „politisch“, „queer“, „kinky“ auf. Ist da was dran?
    In Bezug auf Vampire die Maskerade…

    Politik: Check
    Es ist ein Spiel das sich die aktuelle Welt in einem dunkleren Format vornimmt. Damit hat man automatisch mehr oder weniger direkt aktuelle politische Themen im Spiel.
    Der Konflikt zwischen der neofeudalen Camarilla, die als die selbsternannte Herrscher, den Stiefel auf jüngeren sowie nicht im System befindlichen Leuten, hat sowie die Anarchen, welche die Herrschaft durch die Camarilla ablehnen, ist im Kern politisch.

    Queer: Check
    Es gibt von sexuell aktiven Vampiren bis asexuellen, das komplette Spektrum. Mit Figuren die entsprechend nicht CIS oder Hetero sind. Themen von körpermodifikationen waren Aspekte die von früheren Editionen aufgegriffen wurden, und wo sich in der aktuellen Edition bspw. eine Geschlechtsangleichung möglich ist.
    Hierbei gab es früher mistritte, die teilweise den 90ern geschuldet sind (oder damit erklärt werden), und auch aktuelle, wo zeitnah die Formulierung bezüglich der Angleichung revidiert wurden. Es ist aber schon recht direkt, und explizit queer.

    Kinky: Check
    Zunächst ist das Bluttrinken der Vampire, in der Regel, ein sehr euphorisches Erlebnis für beide Seiten. Es gibt zu früheren Editionen einen Roman, der zwar keine Empfehlung kriegt, aber Kinky ist.
    Themen wie Dominanz und Unterwerfung, allgemeine Machtverhältnisse sind verankert. In Bezug auf die Gestaltung von Disziplinen wie „Präsenz“ (Manipulation von Gefühlen) und „Beherrschung“ (Befehle die man ausführen muß, Manipulation von Gedanken) auch mechanisch
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  • Ist der Aspekt der Maskerade respektive der Täuschung regelseitig umgesetzt, oder muß man es handwedeln?
    Der Aspekt der Maskerade, ob und wie stark normale Menschen oder Gruppen, einen wahrnehmen ist nicht regelseitig umgesetzt, und unterliegt der Diskretion der Gruppe.
    Der Aspekt der Täuschung ist durchaus umgesetzt. Vampire können Blut darin investieren, normal menschlich auszusehen. Ebenso gibt es ein System für soziale Auseinandersetzungen.

    In Bezug auf den Faktor „Vampir“ gibt es, neben der mechanischen Abbildung der Kräfte,:
    • Menschlichkeit
      Man hat allgemeine Fundamente, welche als Handlungen betrachtet werden, die bei Übertretung zu einer Herausforderung der Menschlichkeit führen. Die Fundamente stellen dabei den Rahmen für den Fokus des Drama dar, sie sind keine Liste von „Lines“ oder „Veils“.

      Vampire haben persönliche Überzeugungen, welche sie in einem Mensch wiedergespielt sehen. Über diese Überzeugungen können sie gegen die Fundamente handeln, und die Herausforderung ihrer Menschlichkeit umgehen.
      Wobei die Bindung der Überzeugungen an Menschen einen weiteren Drama Aspekt darstellt. Stirbt bspw. der Mensch, geht die Wirkung der Überzeugung als rettendes Element verloren.
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    • Hunger
      Vampire müßen in dem Spiel Blut trinken, um ihren Hunger zu besänftigen.
      Der Hunger spiegelt sich in den Würfeln wieder. Wenn man einen Pool bildet, ersetzt man soviele Würfel durch Hunger, wie der Charakter hungrig ist. Bei fast jedem Wurf kommen die Hungerwürfel ins spiel.
      Sie können dazu führen das man besonders erfolgreich ist, aber die Bestie mithilft („Ja,.. und.. aber“), sie können dazu führen das man nicht nur versagt, sondern die Bestie mithilft (nein,.. und… aber“) und die können dazu führen dass ein Vampir unter den Druck einer Zwangshandlung kommt.

      Man kann den Hunger nicht vollständig stillen, da die Bestie einen „Mord durch aussaugen“ dafür will. Zudem macht einen der Hunger reizbarer.
      Wenn man vampirische Handlungen macht, kann es sein das man sein Blut anstrengen muß, und über einen Würfel herrausfindet ob man hungriger wurde oder nicht.
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    • Bluttrinken
      Die Spieler werden mittels „Jagdtypen“ angeregt darüber nachzudenken wie ihr Vampir ans Blut kommt. Dazu gibt es neuen Spielern eine Idee, wie das überhaupt so geht.

      Daneben gibt es Regeln zum Vorgang des Blut trinken und Blut hat eine gewisse Resonanz (quasi Geschmacksrichtung) und kann mitunter besondere Fähigkeiten enthalten
  • Ich war auf einer kleinen Con, und da waren so Goth gestalten. Später erfuhr ich das es Vampire Larper waren. Ich hatte etwas Angst?
    Kann ich verstehen.
    Gerade so mal unverhofft, also jetzt ohne Anime Convention, würde es mir ähnlich gehen.

    Zudem macht larpen zwar Spaß, aber es strengt mich massiv an. Ich war auf mehreren Vampire Larp Veranstaltungen, und während es interessant ist sich zu kostümieren und zu spielen, gibt es da für mich immer die Unsicherheit bezüglich Kostümierung und der Wirkung der eigenen Person.
    [Ich habe MET, Bespoke und Nordic Larp gespielt]
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  • Es gibt nicht nur RPG und Larp sondern auch den Franchise Aspekt wie Videospiele, erzähl mal..
    Ich habe damals begeistert Redemption – ein Action Rollenspiel – gespielt und sehr viel später dann auch Bloodlines spielen können. Da mein Rechner zunächst die Anforderungen nicht schaffte.

    Aktuell habe ich alle Videospiel Spielbücher – aktuell 7 -bis auf 2 durchgezockt und sie gefallen mir teils ausserordentlich gut.
    Während ich das Battle Royal „Bloodhunt“ zunächst gut sind, versauen mir mehrere Aspekte die Laune drauf. Darunter: Microtransactions (Cosmetics & Battle Pass), fehlendes Balancing order Ranking, der Umstand das es „Early Access“ sein soll obwohl sie bereits Akt II veröffentlicht haben sollen.
    Ich bin gespannt auf Swansong, eine Mischung aus Adventure und Rollenspiel, und hoffe das wir 2023+ endlich Bloodlines 2 haben.
    Ich mochte „Werewolf: Earthblood“ nicht. Die Steuerung, Mechanik und Geschichte sind meiner Meinung nach einfach nicht gut.

    Das „Orpheus Device“ habe ich noch nicht angespielt, und für Wraith: Afterlife fehlt mir das Equipment.
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  • Was ist der aktuelle Stand und was erwartet uns?
    Morgen wird das Storyteller’s Vault für Fan-Material rund um die 5te Edition geöffnet.
    Hierbei darf man natürlich auch seine deutschsprachigen Werke anbieten.

    Für das Rollenspiel ist für Deutschland Ulisses Spiele der Partner für Übersetzungen.
    Aktuell ist angekündigt das „Sabbat: Die Schwarze Hand“ übersetzt wird.
    Hinsichtlich Übersetzungen von Büchern wie „Chicago by Night“ und „Cults of the Blood Gods“, sowie deren Ergänzungsbände, gibt es noch kein Wort.

    Paradox hat die Verwaltung der Spiellinie Modiphius entzogen und Renegade Games übergegeben.
    Aktuell landet der Band „Sabbat: The Black Hand“ bei den amerikanischen Vorbestellern. Die deutschsprachigen Vorbesteller müßen noch um ihre kostenlosen PDF kämpfen, und der Renegade Shop wird sich „bald“ für sie öffnen.
    Wenn er sich öffnet, kann man auch eine „Book of Nod Artifact Crate“ vorbestellen, sowie neu Würfel und einen Neudruck des „Book of Nod“
    Im Januar 2022 soll „The Second Inquisition“ erscheinen. Ein Band der sich mit organisierten Jägern befasst. Etwas später in 2022 soll es ein „Starter Set“ geben.
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  • Worauf sollte man bei der Gestaltung eines VtM Abenteuer achten, wie setzt man den Fokus auf Aspekte (Blut, Politik, Drama)?
    Man sollte darauf achten, dass bei der Entwicklung des Abenteuer oder Szenario Raum für Handlungen der Spieler bleibt, respektive sollten die Entscheidungen der Spieler Einfluß auf die Geschichte haben.

    Wenn einem nichts einfällt, kann man wahlweise suchen ob es Abenteuer von anderen gibt, die man nehmen kann, oder online ggf. nach Hilfe fragen.

    Mein Ansatz ist der einer „Story Sandbox“:
    Ich schaffe eine Situation [bspw. Eine von Jäger gefangene Person] und arbeite für mich aus wer es, weshalb, wieso bemerkte, und was die Perspektiven der NSC sind. Dann überlege ich mir unterschiedliche Motive für die Charaktere weshalb sie sich dafür interessieren sollten.
    Anschließend orientiere ich mich an der Herangehensweise und den Schwerpunkten welche die Spieler setzen.
    Es ist möglich verschiedene Themen einzubringen, wie bspw. „Ein dünnblütiger Vampir hat einen Blut-Cocktail gebraut, der diese und jene bemerkenswerte Effekte hat“, aber ob die Spieler dann politisch herangehen, gewaltätig, investigativ ist die Entscheidung der Spieler. Ebenso Aspekte wie Horror, oder wie sehr ihre Charaktere sich davon persönlich schockierend getroffen werden.
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  • Letzte Frage: Gibt es bei Vampire ein Verwaltungsspiel auf dem Niveau von Kingmaker (Pathfinder)?
    Soweit ich es beurteilen kann, ich habe von Kingmaker nur gehört: Nein.
    Vampire sind recht ortsgebunden und befehligen in der Regel keine Armeen.

    Vampire bietet ein gewisses Verwaltungsspiel in Bezug auf:
    • Domänen
      Domänen sind Bereiche der Stadt, in der sich ein oder mehrere Vampire ausgebreitet haben. Man kann diese Domäne entsprechend gestalten und später ausbauen.
    • Beziehungsgeflechte
      Vampire lädt dazu ein in einem Beziehungsnetzt verschiedene Bekanntschaften, Freunde, Feinde, Mit-Vampire und allgemein relevante Personen nach zu halten. Mit einer Kurzbeschreibung und der Art der Beziehung
    • Persönliche Hintergründe
      Man kann Ressourcen horten, Kontakte aufbauen, Diener schaffen, eine kleine Armee an Verbündeten aufbauen, Einfluß horten, sich Tarnidentitäten schaffen, die eigene Zuflucht gestalten und mehr.

Medienschau

Neben den Vampire: Die Maskerade Aspekt, geht der Podcast auch noch auf ein weiteres Thema ein, für das ich mich begeistere:

(nicht animierte) DC Filme und Serien

In Bezug auf die Serien erwähnt Philip die Batwoman Serie, welche zuletzt ihre zweite Staffel beendete. Aufgrund unter anderem der sehr CW-artigen Erzählweise sowie dem Umstand das die Serie sich erneut an einer Batwomen Werdensgeschichte abarbeitet bekommt die Serie eine 3+ von ihm.

Ich persönlich sehe es ähnlich und fand gerade den Politikaspekt sehr künstlich draufgepappt. Zum allgemeinen entsetzen, bekommt die Serie tatsächlich eine dritte Staffel.
Das einzig positive daran, Batwoman war nicht annährend so schlecht wie die letzte Staffel von The Flash, welches auch verlängert wurde. Dafür hört (immerhin) Supergirl auf.

In den DC Serien Empfehlungen schließe ich mich Jasmin an, und behaupte das Doom Patrol die beste, aktuell laufende DC Serie Serie ist. Daneben ist Superman & Lois überraschend gut geworden, die Legends of Tomorrow behalten ihren Fun-Faktor und ich mag die Stargirl Serie, auch wenn es etwas Teen-Trash ist. Black Lightning ist zwar, wie es bei Rollenspielen heißt, „fertig erzählt“, bietet aber eine Runde Serie. (Titans fliegt bei mir aktuell unter „liegt auf dem Haufen Serien die ich noch weiterschauen mag)

Daneben gibt es ein Film-Ranking von „Justice League: Snyder Cut“, „The Suicide Squad“, „Wonder Woman 1984“. Mein Ranking ist:

  1. The Suicide Squad
    Der Film mir eine erfrischende Abwechslung im Superhelden Genre und Margot Robbie.
    Ich mochte den Stil der irgendwo so bei High Budget Troma Action Komödie rumflattert. Wobei die etwas,… explizit gewalttätigeren Szenen,… für mich eher ein Bonus waren.
    Sowas bot mir bisher kein anderer Superhelden Film.
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  2. Wonder Woman 1984
    Eigentlich wollte ich den Film im Kino sehen, konnte ich aber nicht wegen allgemeiner Pandemie.
    Dann wurde der Film von vorne bis hinten verrissen, was meiner Lust ihn anzuschauen dämpfte.
    Vor kurzem sah ich ihn dann, und muß zugeben das ich recht angetan bin. Die unterstellten Logiklücken sehe ich nicht und die Story ist bis auf den Steve-Schnitzer unterhaltsam.
    Wobei auch in den Comics, die ich mir holte, Diana doch etwas sehr hinter Steve herheult. Daneben überzeugt Gal Gadot damit, dass man sie diesmal mehr Schauspielern läßt.

    Der Film ist um den Faktor 100 besser als Captain Marvel.
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  3. Justice League: Snyder Cut
    Ich habe mir den Film mit Jessie Gender irgendwo über Mitternacht bis früh Morgens geschaut.
    Ansich war der Film ganz unterhaltsam und deutlich sehr viel unterhaltsamer als die Whedon Fassung. Daneben finde ich Cyborg wesentlich besser umgesetzt bzw. dargestellt und auch Wonder Woman sowie die Amazonen kriegen mehr zu tun.
    Dennoch gab es ein paar Punkte die ich nicht mag:

    ) Superman ist übermäßig imba und öde. Er kann ja vielleicht etwas stärker als Diana sein, aber das war doch schon arg. Zudem hat er keinen nennenswerten Charakter.
    ) Die Nightmare Squence war von Anfang bis Ende kompletter Schrott
    ) Ich mochte den Flashback zu Dianas Zukunft nicht
    ) Das sich Martian Manhunter als Martha ausgibt war schon etwas arg blöd.
    Hatte am Ende, als Bats fragt wie er sich nennt, erwartet das er sagt: „Ich habe viele Namen, Lois Lane nennt mich Martha“ „MAAAAARTHA! Warum sagst du diesen Namen.“ o.o

    Daneben ist Zack Snyder kein Arschloch wie Joss Whedon.
    Bisher haben sich bei Snyder keine Schauspieler beschwert, dass sie am Set mies behandelt wurden, und das Frauenbild – wenn auch nicht perfekt – ist etwas sympathischer. Plus, er hat Fans mehrfach das er von toxischen Verhalten nix hält (ua bei Geeks and Gamers).
    Wenn man ansonsten ein netter Mensch ist, kann man auch Ayn Rand mögen und in der Konsequenz mich philosophisch nicht ansprechende Filme machen.

Als kleine Anmerkung zur Wonder Woman Kritik.
In Wonder Woman 1984 tötet Diana niemaden, soweit es mir aufgefallen ist. Die Action-Szene am Anfang ist sehr Comic Buch mäßig gestaltet, und die Interaktion mit dem Kind soweit normal.

In Zack Snyder’s Justice League, gibt es am Anfang eine Szene in einer Bank, wo ein quasi Nazi versucht eine Schulgruppe erst mittels Bombe und dann mittels MG in einem Selbstmordangriff niederzumähen. Das Diana ihn daraufhin durch die Wand blastet, und sein Hut auf einem der Cop Autos landet, ist schon recht unnötig, ich fand es jedoch nicht so irritierend. Ansonsten spielt diese Szene afair in England.

In Bezug auf die DC Reihe, gibt es wohl einen Hard Cut mit Flash: Flashpoint, wo man sich aus den Filmen nimmt was passte. [Mein Tipp: Wonder Woman, Harley Quinn + Suicide Squad, Aquaman, Shazam]

Weitere Serien,…

Daneben sprechen sie auch über Sex Education bzw. die aktuelle 3. Staffel. Kriegt ebenfalls meine herzhafte Empfehlung. Ansonsten mag die Lehrerin nicht unbedingt hart durchgreifen, sondern wird sehr direkt dazu vom Bord dazu gezwungen, welches recht direkt sagt „Entweder du löst es, oder es gibt kein Geld mehr“. Ähnlich wie Caputo in Orange is the new Black.
Die Serie bekommt eine 4. Staffel.

Ganz zum Abschluß,…

Wenn ihr die Folge gehört habt, und etwas gutes tun wollt, könnt ihr den Podcast mittels iTunes abonnieren, bewerten und eine kleine Rezension da lassen.

Der nerdige & niveauvolle Trashtalk # 27
Vampire: The Masquerade oder Die große Täuschung in der Welt der Dunkelheit

Love and Agony in Utrecht

Let this be taken as the complete and true retelling of Benedict B. Fox’s very first foray to the European VTES scene.

The story begins, like many such things do, with an ending of another, as the death of FFG’s final competitive LCG left the globally renowned Team Cork seeking a new setting to experience the joy and camaraderie of the card-playing tournament scene. Discovery of the unlikely story that is VTES blossoming into a new edition somewhere in the shadows quickly leads to some card purchases, some messing around on Tabletop Simulator, and an inevitable commitment to try it out in meatspace.

Preparation

Preparing for the event we first had to identify the full travelling quorum and from that establish the goals of the trip. Unfortunately Coach, Maverick, and Singer couldn’t make it out on this occasion, so just the Fox would have to find a way to represent Ireland solo. 

The first goal is simple and obvious, this being the very first event, and that is to get a true sense of what VTES is like in reality. Like plenty of games may have all kinds of appeal: Magic with its legions and players and breathtaking art is always a temptation, but far far too often ends up bringing out the worst in people on the tournament scene. 

The second one is perhaps unusual in the scope of ambition, but having had the team previously firmly plant the country flag in the hearts of the Netrunner and Game of Thrones scenes, we set off to mark the rebirth of the Irish VTES scene, reintroducing it to the European tournament circuit, setting off to represent what we bring to a tournament setting.

The latter set off some requirements in deck preparation, kicking off the search for the most Irish vampire to front our deck. The bold Dónal O’Connor stepped up from the annals of the game’s history, and we immediately heard his theme song welling up in the background as the card approached the sleeve (https://youtu.be/HLkHKdVN_Yw). The outline of the nation quickly filled out with the Peace Treaty as a key event for the State, Disputed Territory as an everyday reality on the island, our Heroic Might, global influence with the likes of Power Base: Montreal and New Carthage, and of course creative use of Torn Signposts:

Father Ted - Channel4 Sitcom - Father Ted and Dougal Protest
Creative use of Torn Signposts

The rest of the deck was more the stuff to round it out to approximate a good deck VTES people might run. 

To help understand the true flow of VTES games and events and more smoothly integrate into the meta, we reached out to today’s tournament finest to draft up a tournament bible, to guide the prep, table manner, and overall strategy.  The community’s generosity was truly overwhelming and the following guiding principles (in no particular order) were formed:

I – Fun = mandatory II – Slay the sinister
III – The guys tell lies
IV – Defense wins Championships
V – Blessed are the meek
VI – Gotta know when to hold ‘em
VII – Fight Forever!
VIII – Closers get coffee (https://youtu.be/QMFwFgG9NE8)
IX – Be Cool (this one deserves to be waaay higher on the list, should it ever emerge sorted by importance) X – Friends from the other side
XI – Luck be a lady
XII – All is not as it seems
XIII – Reading is fundamental
XIV – No gifts from the wicked
XV – Pay the hand that feeds you
XVI – Can’t get bitter (https://youtu.be/cX5U8dnRLH8)
XVII – Sweep the leg
XVIII – Pics or it didn’t happen
XIX – Time ain’t nothing but time
XX – Let your no be No
XXI – In vino veritas XXII – No truth without name

Mulling over all of those, we get the first plot twist: event is in danger of turning into a multi-deck one, so a panicked search for another Irish vampire kicks off, finally tracking down Aisling Sturbridge, who seems plenty keen to have a bonfire night of her own, and seems well positioned to lead a rag-tag band to some explosive neutralisation of much grander targets. Third deck doesn’t seem as easy to locate, so with hours vanishing before us, we just go with Giovanni, coz they’re green, and Guillaume is one moustache trimming away from looking like he might try to sell ya a gate. 

(The following two sections are more general musings on prepping for tournaments as a fastidious card player, and travelling between countries in the apocalypseish age we find ourselves in, so feel free to skip to the Game Day section. Ed.)

Accoutrements

Sleeve choice for decks comes down to planned purpose of the deck. Deck 1 gets steady as a rock grey from Dragon Shields, accompanied by crimsons from the same company. Deck two, that may need a quick burst to the finish, gets fiery crimson, with gold crypt, creating a symphony of purpose. Finally should the final table need to be played, the third deck gets the stability of greys, paired with golds for the crypt to fit in with the surrounding champions.  All double sleeved, which is a bit of an extravagance, but I like the substantial feel this gives to cards, make each feel important. 

Glass beads seem the dominant choice for classy methuselahs, so I procure some from a Polish decoration shop. 

Playmat options are few so far, but that certainly doesn’t take anything away from BCP’s Bleeding With Style offering.

V:tES - Love and Agony - Coins

My custom box with the 103 double-sleeved card capacity arrives, with the Fox knot proudly engraved on the side. 

I managed to procure a membership card from time immemorial, get the excitement of acquiring my number from perhaps my favourite country to card game in (Team Cork have over the years repped in 15+ countries over the years from California to Bangkok and all kinds of places in between). 

Additionally now that Amazon Prime’s American Gods has outed the constitutional provision that we have to hand over a coin from our horde to the person who defeats the biggest leprechaun they have ever met, I set some aside for the table winners ahead of time, avoid the risk of accidentally handing over my lucky one.

V:tES - Love and Agony - Rules Reminder
Rules reminder card to not bring great shame to my people.

All of this may seem trivial but in my experience of tournaments (especially ones where one is less prepared) it can be quite valuable to build a sort of home away from home on your side of the table to help settle in, reduce impact of trivialities and environmental hiccups (like I have seen people get rattled, completely lose their flow from a cheap sleeve breaking at an important moment).

Travels

First trip since the apocalypse, so no idea how comfortable sneaking off abroad was going to be, just planned the short trip, with the closest hotel to the venue to get good sleep. Serious masks for travel, comfy masks for play, antacids, power bank to avoid being stranded with no juice in foreign lands: all plans to eliminate personal stressors as much as possible. In the end could have actually used more masks to rotate during play, or accept the protections of being vaccinated, around vaccinated people, outside… but I think the onus is still on me as the traveler not to take any risk to extend the apocalypse. 

Airports (or at least people at the airports) seem to have bounced back in the worst ways: reluctant masks aside, people are cramming together like social distance was never a thing, and basically no setup has changed in the airports from the Before times (This was later discovered to not be a universal reality once landed in the grown-up countries. Ed.).  Forms to fill in certainly added to the stress of the trip prep, like whose grand idea it was to proclaim a need for a form proclaiming vaccination status, when a vaccine certificate also needs to be carried? It’s like asking one to submit a form asserting the possession of money as part of a transaction buying a soft drink at a store. 

Airport security fail to pull over any of the decks, no matter how peculiar the storage format, which seems a bad omen, getting me to doubt their explosive opening potential. 

Immigration likewise accept my verbal confirmation of vaccination status without a second thought, leaving me with uncertainty if my bluffing is up to scratch, that I am not getting the respect as someone who *could* be bluffing.

Taxi drivers in the Netherlands are great, with solid partitions for safety, hotel is great, and come the morning, get to deploy to an absolutely breathtaking beer garden an hourish before the event to chill and familiarise myself with the offerings and facilities.

Game Day

People start gathering for the event, and what a spectacular crowd it is: erudite, exciting people from every corner of the country, and initial horrifying misconceptions of being British are quickly cleared up. 

Cool promos are generously arranged as participation prizes thanks to BCP’s strong support of local play, though playmats for the winner are conspicuously absent.

Tournament software seems to not be the smoothest, to the point where the European Authorities are confirmed to be working on a replacement as a human rights issue, but the heroic organisers persevere, and soon have us ready to shuffle up and deal! 😀 

First table I am a table of 4, so quickly sketch out my notes to keep track of what I’ve played against, noteworthy events, and any noted errors I can try to cleanup in future play/deck building. I also luck out in my very first game getting on a table with former European Championships finalists, who take the time to vocally reason through tournament scoring strategy with me, which is hella generous. 

Decks are as follows

Prey The unnamed
Prey-to-beTremere animalism wall
Aggressive preyLasombra psychobleed
(I have it on very high authority that the classical term is “power bleed”, but I prefer it my way. Ed.)

I get Dónal in the opening crypt, which is great for the kickoff game, along with Anvil, but none of my lads who can reach out and touch somebody, which is a bit unfortunate. 

Seeing The unnamed, I totally know what I gotta do in this game, since no one brings a guy that big without trying to say something without talking (https://youtu.be/g7QBS0O7gT0). Defense is struggling as Second Tradition is unable to keep up with 3+ Stealth 3+ bleeds. Here I might have a need for a bit of Library-side redundancy for the crypt-side fixers not showing up to still slow down the aggressive prey, or maybe should have chanced dealing out another Crypt card, with 50/50 chance of getting one of the Lads, but maybe time wasn’t there for it. Being under this pressure I fail rule XXII, and The unnamed gets its Enkil Cog. 

Looking to clean this up after the fact, the time comes to fight the fight he knew to be right (https://youtu.be/IB79pKUJN-o) and the bold Dónal heads over for chats with The unnamed. 9 damage and a Disarm later, The unnamed gets its one-way ticket to torpor land, where it is summarily consumed by the least needed minion of the wall deck. 

Large bleeds keep getting hurled my way, which leads to a complicated decision of whether to bounce them to the neutered Baali who is still on 10ish pool, or chance eliminating some of the main pressure by lobbing the Lasombra into the woodchipper that is the wall deck, with the much higher intercept. I think this works, but will be one of the key moments I will need to review after the event. 

I eventually succumb under the pressure (legit, no bleed came in at under 3), sadly before outing my initial prey, but this turns out to be a blessing in disguise, as I get to witness a fascinating consideration in the follow-up. The lethal bleed launched into the 3-pool Baali player is a 4+ one from the Lasombra, and discussion opens up as to whether there is a value in the Baali playing Archon Punishment. I’ll leave the readers the freedom to make up their own mind, maybe surrender the experts’ consensus in the comments. 

The Lasombra don’t got what it takes to finish off the fascinating Tremere deck and are in turn ousted, so scoring from me clockwise ending 0-0-2-2, with me handing over the coin to the Tremere as the points-be-damned winner, what with being the last man standing.

V:tES - Love and Agony - First Game

Get to learn more about my great table mates, grab a bite to eat heading into the next round, and straight into the next table announcement. 

I am lucky this time, getting to experience an actual 5 player table, which I can now conclusively say is an unrivalled way to experience the game, opening up diplomatic options I did not anticipate from just studying the mechanics. Altogether a lovely place to be.

Decks are as follows

Prey Ventrue voting block
Prey-to-beMama Odie combat deck, ambushing everything in sight with her snakes and such wrecking folks for environmental damage if they got too close, and Freak(ish) Drive to multi-task
Penultimate preyLasombra paychobleed from the first table
Aggressive preyNosferatu big-cap

Dónal leads the way to represent. Table is incredibly polite in allowing a restrained but consistent level of bleeding, so most get to share the edge. 

With a couple of vamps each and a solid hand I decide to test the predator to understand the threat he brings a bit better and close off cooperation. A touch of blocking and bouncing and it seems he doesn’t have what it takes to breach my defenses, so shifts to neutral. 

Meanwhile while we were assuming Mama Odie (Apologies if this is not the correct VTES name, but I am still new, and much more familiar with The Princess and The Frog version. Ed.) is just getting the spices ready, she suddenly heads down the Bayou to the Lasombra with an overflowing pot of whupass gumbo, sending his main vampire to torpor, and then proceeding to bleed with the recipe Codex for outright unfriendly amounts. 

This shocks the table into considering how she could be slowed down a touch. I follow Rule X to rescue the Lasombra from torpor, the Ventrue vote down the Anarch Revolt, and a tense unease settles on the table, as we witness Lasombra’s frantic attempts at survival. 

With the action however being far away from me, I focus on Rule II, and find myself shockingly disrespected as my prey over-relies on the friendly arrangement we have of some casual bleeds to keep the edge moving, and sends all his vamps off on errands, be that bleeding, come casual harassment of Mama Odie, returning overdue library books… basically anything other than standing guard over the border that feels like it should be shown to be more important. So Beast (who clearly, like all Americans, claims to be at least half Irish, starts to sing the song of his people (https://youtu.be/gbn3IvQzvjI) to settle these open borders into a permanent arrangement with Dónal & Co. bleeding, while Beast encourages respect from the Ventrue themselves.

To ease the war on too many fronts, a specific arrangement is made with Nosferatu on his use of Govern, avoiding too large a field being built, but allowing him to use it to accumulate more pool off his Information Network and such. 

The Lasombra runs out of solutions, and Mama Odie takes aim at Nosferatu, who is sitting quite pool-comfortable, but more than a little concerned about the voodoo set to be unleashed upon it. With the Ventrue at 3 pool, me on a strong board, Mama Odie low on actual blood it is a moment where a slight imbalance could easily lead to a full board sweep. I am missing a Torn Signpost in hand to feel comfortable with Beast popping over to the Bayou for an impromptu spot of attempted murder, but building in the right direction as his Celerity has been upgraded. 

Mama Odie proposes a very short term non-aggression pact to give us both a shot at closing out our prey before we do our grand showdown. I have Theo coming in as backup, and could use a moment to try and find a Torn Signpost, on top of worries that getting into a premature conflict with my Prey-to-be would violate Rules II, VIII, and X, with the risk of missing the victory point that is within reach by focusing on one that may eventually be on the table. The talk of this deal seems to either genuinely upset the Nosferatu, or empower an exceptional victim act performance, with a ceaseless tirade on the lack of wisdom in the deal, and the unfairness of it happening at the table, etc. It seems to fall on equally deaf ears around the table, and play proceeds. 

Rolling over to my turn, the decimated Ventrue end up with validating my concerns about all kinds of things being possible as per rule XII, and manage to hold me off on 1 pool, at the cost of having naught but a mandatory hunt for their turn. Alas I make what I believe to be a major misplay here, bringing in a Theo that is not yet needed, leaving myself at 4 pool rather than the much safer 7, a little over-focused on the perceived efficiency of using all transfers/Master Actions as game mechanic choke points (Should have really noted this not being in the Rules), and over-confident in a hand with Second Tradition and Divine Intervention. 

Meanwhile it seems that the Nosferatu, while still extolling the victim status, has been able to completely stall Mama Odie, drawing Obediences like it’s his job. Two whole turns disappear into nothingness, and he is then able to toss a 3+ stealth power bleed my way to get me off the table, eventually using that head of steam to sweep the rest and claim his coin. 

Really awesome game with a mass of twists, and even a cool turnaround of having the seemingly marginalised Nosferatu digging out the win, but leaves me wondering whether the approach of multi-turn victimhood claims, even seemingly without an audience, is the right path to victory. Checking over the rules and no Win At Any Cost rule, leaves me content that for me Rule I would dictate that some non-wins are better.

V:tES - Love and Agony - Second Game

The moment it all went wrong

V:tES - Love and Agony - Second Game Where it went wrong
Where it went wrong

So finals were not for me (this time).

But that opened up an opportunity to play friendly games through the day, which were perhaps less scrutinised, but in no way less fun than tournament ones, offering me the joys of experiencing my first Emerald Legionnaire encounter, lots of deck concept talk, Bartholomew Jonah Jansen proposing a fireside game where a burned vampires would be burned for real-real, and even a chance to share a deck list of mine with somebody who was interested in it at my very first event. 

V:tES - Love and Agony - Friendly Game

Some overall unsorted thoughts

  • It was great to see the pre-tournament favourite take down the event, showing that the multiplayer nature of the game doesn’t force the situation where the leaders would always be ganged up on. 
  • The player base was incredibly welcoming and accommodating of a new player. Folks were incredibly open to share ideas, even while I might not have much of value to offer in return yet, and full of great tales to make one want to dive much deeper in the tournament scene. 
  • The game is FUN! I walked away buzzing with the thought of playing the decks I brought to the event, perhaps tweaked, but mostly better, and also with a notepad full of new deck ideas. Always a great sign to go to the point of exhaustion, but nothing short of a determined wish for more once the body is once again able. 
  • The full scope of the game is vast and unfathomable for even the most seasoned veterans. This one might sound silly, but shows the lack of absolute need to learn all the thousands of cards: everyone is super-open with details of what their vampires do, so the important part seems to be more to read the cards and focus on the game within the moment. This also means that it has the scope for literal decades of novelty. 
  • Decklists weren’t nearly the sacred secrets the internet would imply them to be.  The games themselves showed the pacing and negotiation to be a much bigger deal in the result, once a certain level of focus on the deck’s key objectives was reached. 
  • I haven’t come near figuring out the value of early discards to filter vs providing the table info about your deck. 

Oh! And there were prizes! Bartholomew already put up the main treasure trove, but even the participation and a random door prize was a bounty my playmat seems amazed with, and it was fun to open boosters from time immemorial. 

V:tES - Love and Agony - Playmat, Promos and Booster

So for anyone on the fence about going to an event, my recommendation is yes, absolutely, plan it today, do it tomorrow, and you’ll be hooked for the many tomorrows yet to come.

Huge thanks to Bart Jansen for organising the event, Hector for all his table banter coaching, Jonathan for sharing so many deck building principles, and everyone else who turned up to help form what seems most likely to become a new addiction. 

Will see ye at a next one!

B.

World of Darkness Stories: Ivy

Auf der offizielle Facebook Seite (World of Darkness Stories) sowie dem offiziellen Instagram Account (worldofdarkness) und dem offiziellen Tumbler Account (Worlf Of Darkness Stories) werden kleine Geschichten (Micro Fiction) veröffentlicht, die in der Welt der Dunkelheit angesiedelt sind. In dieser Artikelreihe, verlinke ich die Geschichten, und biete eine Übersetzung ins Deutsche.

Im Rahmen des Pride Months, werden Geschichten mit LGBTQIA+ Perspektiven veröffentlicht.
Da ich mit den Übersetzungen in Verzug kam, werden sie über den Pride Months hinaus hier erscheinen.

World of Darkness - Stories - 38 - Polaroid mit Zeichnung einer Frau in Denkerpose mit ärmellosen Shirt mit Fang-Motiv und roten BH
Artist: @queenscourtgames 🦇

„Was mich an meisten bei der Umarmung überraschte, war das Nachspiel des ganzen. Zuerst, wie schnell es passierte. Ich hatte immer angenommen, dass es eine längere Wandlung sei, dass man stirbt, und dann, irgendwann später „wiedergeboren“ wird. So wie bei Lucy Westenra in Bram Stoker’s Dracula – sie starb an akutem Blutverlust und erhob sich erst nach einer ganzen Woche als Vampir. Aber nicht bei meiner Umarmung. In einem Moment war ich wach und lebendig, und im nächsten wach und tot.

Und dann kam, denke ich, das trinken. Der Hunger ist sofort da und der menschliche Teil, der noch in einem lebt, kämpft gegen die Bestie, die einen kontrolliert; man ringt darum keinen Menschen zu verletzen gegen das Bedürfnis zu trinken. Gabrielle war natürlich vorbereitet. Sie hatte einen Sterblichen im Ärmel, der mir nur zu gerne seinen Hals anbot. Sie hatte mich vor den Gefahren des Trinkens, wenn ich hungrig bin, gewarnt, , sagte mir, es würde schwierig sein, aber ich müsse mich beherrschen. Es war nicht leicht. Aber der zufriedene Blick auf Gabrielles Gesicht, als ich mich vom Hals löste, war’s wert. Ich denke, sie wusste, dass sie mit mir die richtige Wahl getroffen hatte, und ich würde ihr beweisen, dass sie Recht hatte.

Es heißt, man kann Tremere nicht trauen, aber ich vertraue Gabrielle mit meinem Leben, so wie sie mir mit ihrem vertraut hat. Dieses Band, dieses Vertrauen, hat uns am Leben erhalten. Bis ich etwas anderes höre, werde ich in Chicago bleiben.“

📍 Ivy
Instagram, Facebook, Tumbler, Erfahre mehr Vampire in dem Grundregelwerk Vampire: Die Maskerade

Bloodhunt: Eine intensive Betrachtung der Closed Alpha

Zwischen 02. Juli ab 14 Uhr bis zum 04. Juli bis 14 Uhr, stand Fans die es schafften an einen der Keys zu kommen, die Closed Alpha des kommenden Battle Royal Spiel, im Vampire: Die Maskerade Setting, Bloodhunt offen.

Nachdem ich nahezu allen Aspekten von Vampire: Die Maskerade versuche offen gegenüber zu stehen, durchaus ein gewisses „Verlangen“ nach einem V:tM Spiel mit Mechaniken jenseits von „lesen & Entscheidungen treffen“ habe, sowie eine halbwegs positive BR-Erfahrung in der form von PUBG (Player Unkown’s Battleground) sammelte, bemühte ich mich erfolgreich um einen Key.
Innerhalb der 48 Stunden Spielzeit, schaffte ich es ganze 20,2 Stunden in dem Spiel zu verbringen, und mir einen einigermaßen umfassenden Eindruck zu verschaffen. Sowohl von der mechanischen, graphischen und spielerischen Seite, als auch hinsichtlich der Frage, wie es sich mit dem Setting, wie man es vom Rollenspiel her kennt, verträgt.

Bloodhunt - Willkommen zur Closed Alpha

Als allgemeine Anmerkung, es war meine erste Closed Alpha überhaupt, und damit auch meine erste Closed Alpha eines Videospiel.

Inhaltsverzeichnis

  • Zum Genre
    • Was ist Battle Royale?
    • Was ist das Battle Royal Videospiel Genre?
    • Vampire: Die Maskerade und Battle Royal(e)?
  • Zu dem Rollenspiel-Aspekt
    • Welchen erzählerischen Hintergrund bietet Bloodhunt?
    • Wo nimmt man sich gegenüber erzählerischen VtM-Konventionen Freiheiten?
    • Was?!? Was wird davon Kanon?
  • Geschichtenerzählung jenseits des Kampf
    • Umgebungsbasierte Geschichtenerzählung
    • Direkte Geschichtenerzählung & Queste
  • Soziales
    • Die Spielerschaft
    • Spontane friedliche Events
  • Das Battle Royal – Die Karte
    • Schlachtfeld mit Charakter
    • Weitere, mögliche, Gebiete?
  • Das Battle Royal Spiel
    • Schnelles, Skillbasiertes, Vertikales Battle Royal
    • Enger werdende Gebiet
    • PvE: Respektive Jäger
    • Blut und Resonanz
    • Maskerade, Lärm, Enthüllung und Einbrüche
    • Niedergehen, Aufstehen, Sterben, Diablerie
    • Zeit, Statistiken, und Humor
  • Dies und Das
    • Technische Aspekte
    • Was ich lernte & Mein Eindruck
    • Die Monetarisierung
    • Ein paar Videos
„Bloodhunt: Eine intensive Betrachtung der Closed Alpha“ weiterlesen

World of Darkness Stories: Isaac

Auf der offizielle Facebook Seite (World of Darkness Stories) sowie dem offiziellen Instagram Account (worldofdarkness) und dem offiziellen Tumbler Account (Worlf Of Darkness Stories) werden kleine Geschichten (Micro Fiction) veröffentlicht, die in der Welt der Dunkelheit angesiedelt sind. In dieser Artikelreihe, verlinke ich die Geschichten, und biete eine Übersetzung ins Deutsche.

Im Rahmen des Pride Months, werden Geschichten mit LGBTQIA+ Perspektiven veröffentlicht.
Da ich mit den Übersetzungen in Verzug kam, werden sie über den Pride Months hinaus hier erscheinen.

„Selbst damals, als ich noch ein Mensch war, war mir nie danach. Stattdessen war es so, als würden alle ein Theaterstück aufführen, bei dem ich der einzige war, der sich nicht an seinen Text erinnern konnte. Als hätte ich das Memo nie erhalten. Ich habe versucht, mich zu verstellen, mich anzupassen, aber es gelang mir nicht. Aber dann starb ich – und lernte nach einer Weile Gregor kennen.

Joah, Gregor ist ein Nos. Er sieht nicht völlig menschlich aus, aber es ist nicht so, dass ich mich besonders um menschliche Standards schere. Ich habe mich in seinen Humor, sein Lachen, sein Herz verliebt – verdammt, ich liebe sogar sein Aussehen, bis hin zu den Spitzen seiner Unterkiefer-Fänge. Würde nichts an ihm ändern.

Er ist mein Anker. Stell dir vor – du stirbst, musst dich von deiner Arbeit und deinem Studium trennen, kannst nicht mal mehr mit deiner Familie reden. Deine Existenz besteht fast nur aus der Jagd, darüber nachzudenken was du als nächstes trinkst, oder wo du dich vor dem Tag versteckst. Entweder schaut dir der Turm über die Schulter, erinnert dich daran, dass du nur das Eigentum der Person bist, die dich gewandelt hast, oder sie jagen dich, weil du ohne Genehmigung zu dem gemacht wurdest was du bist.

Es ist krank. Ich wäre daran zerbrochen, wenn es Greogr nicht gegeben hätte. Für ihn, wollte ich „menschlich“ sein. Früher hab ich mir das Blut abgewischt, bin aus meinem Verschlag – in dem ich lebte – gekrochen, um mit ihn zusammen TNG zu schauen. All das, weil er einen normale Momente, in diesem beschissenen Unleben, verdiente.“

📍 Isaac
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World of Darkness Stories: Declan

Auf der offizielle Facebook Seite (World of Darkness Stories) sowie dem offiziellen Instagram Account (worldofdarkness) und dem offiziellen Tumbler Account (Worlf Of Darkness Stories) werden kleine Geschichten (Micro Fiction) veröffentlicht, die in der Welt der Dunkelheit angesiedelt sind. In dieser Artikelreihe, verlinke ich die Geschichten, und biete eine Übersetzung ins Deutsche.

Im Rahmen des Pride Months, werden Geschichten mit LGBTQIA+ Perspektiven veröffentlicht.
Da ich mit den Übersetzungen in Verzug kam, werden sie über den Pride Months hinaus hier erscheinen.

„Alles an uns Toreador ist das beste – unsere Schönheit und unser Talente, wie prachtvolle Blütenblätter und tödliche Dornen, einzigartig und bemerkenswert. Ich finde Schönheit in der Kunst der Keramik und der des Ruinieren von Existenzen; das berühmteste ist mein eigene. Das erste ist meine wahre Leidenschaft, und das Zweite habe ich mir erst mit meinem Unleben zu Eigen gemacht. Bei beiden geht es um eine komplexe Abfolge von formen, bilden und brennen, womit ein ein einzigartiges Kunstwerk, entsprechend deiner Handfertigkeit, und dem Lehm, den du gewählt hast, geschaffen wird.

Oh, du fragst danach, wie ich mein eigenes (Un-)Leben ruiniert habe? Vielleicht war ich ein wenig melodramatisch, als ich das so formulierte… aber es ist dennoch wahr! Am Anfang meines Lebens, nachdem mir mein Sire endgültig klargemacht hat, dass er nichts mit mir zu tun haben wollte, waren meine Ziele eitel und selbstsüchtig. Also suchte ich die gleichen Zuwendung, den ich von ihm erhielt, bei anderen Blutsverwandten. Und unglücklicherweise wurde mein Bedürfnis nach Fürsorge und Verwöhnung von zwei sehr gut aussehenden Ventrue, einem Toreador und einem Tzimisce ausgenutzt, in dieser Reihenfolge. Ich hatte die Ehre einen von ihnen selbst zu enthaupten, die anderen beiden sind jedoch noch jeweils ein Dorn in meinem Auge, sie schaffen es jedesmal wenn sie mich mit ihrer Gegenwart beehren, mich mit Leichtigkeit zu manipulieren und kontrollieren. Mein geschätzter Schwager Hector, ausgerechnet ein Nosferatu, hat alles versucht, um mir zu helfen, aber ich zu tief in den Klauen der Pseudo-Leidenschaft gefangen, um auch nur mit minimalen Menschenverstand zu handeln. Und jetzt ist er… in Ermangelung eines besseren Wortes, verdammt sauer. Manchmal frage ich mich, ob Gott selbst, in their Brillanz, auf mich herabsieht und oh so deutlich sagt: „Fick dich, Declan“.“

📍 Declan
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World of Darkness Stories: Archeron

Auf der offizielle Facebook Seite (World of Darkness Stories) sowie dem offiziellen Instagram Account (worldofdarkness) und dem offiziellen Tumbler Account (Worlf Of Darkness Stories) werden kleine Geschichten (Micro Fiction) veröffentlicht, die in der Welt der Dunkelheit angesiedelt sind. In dieser Artikelreihe, verlinke ich die Geschichten, und biete eine Übersetzung ins Deutsche.

Im Rahmen des Pride Months, werden Geschichten mit LGBTQIA+ Perspektiven veröffentlicht.
Da ich mit den Übersetzungen in Verzug kam, werden sie über den Pride Months hinaus hier erscheinen.

„Ich hatte eine Sammlung von Süchten. Ich arbeitete zu viel, und schlaf zu wenig. Aber es waren die Zigaretten, die den Ausschlag gaben. Anscheinend ist es nicht gut für einen, zwei Schachteln am Tag zu rauchen. Ich war bereits so gut wie tot.

Eines Nachts erhielt ich einen Anruf von Ennio der mich um Hilfe bat, verzweifelt. Ich fand ihn blutüberströmt vor. Ich bin ein skeptischer Mensch, also nahm ich ihm die ganze „Ich wurde in ein Monster verwandelt“-Nummer nicht ab. Irgendwie spielte das für mich damals keine Rolle. Ich nahm ihn nach Hause mit und kümmerte mich um ihn, trocknete seine roten, blutigen Tränen, entsorgte den Körpers, den er ausgesaugt hatte. Er fragte mich, warum ich keine Angst hatte. Oder noch besser, warum ich ihn nicht der Polizei übergab? Er hatte jemanden umgebracht. Aber alles, woran ich denken konnte, war, dass ich noch eine Zigarette wollte. Ich hatte eine Antwort gefunden.

Danach war nicht alles eitel Sonnenschein; wir hatten eine tolle Zeit, bevor die Wichser von der Camarilla ihn erwischten. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin ein Anarch, und Ennio wird gezwungen, dem Elfenbeinturm beizutreten. Es wird manchmal blutig, wenn man auf verschiedenen Seiten steht. Aber weißt du was? Du könntest die ganze verdammte Welt niederbrennen, und wir würden durch die Asche wieder zueinander finden. Nichts kann mich von ihm fernhalten.“

📍 Archeron
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