Blog-Artikel: Neue Abenteuer über das Artisans Handbook für Magus und City of Angels für Dämonen

Infernal Teddy hat auf seinem Blog Neue Abenteuer gleich zwei Ergänzungsbände für die klassischen Welt der Dunkelheit besprochen. Einerseits The Artisans Handbook für Mage: The Sorcerers Crusade und andererseits City of Angels für Demon: The Fallen.

The Artisans Handbook, Eine Besprechung aus der Welt der Dunkelheit

City of Angels, Eine Besprechung aus der Welt der Dunkelheit

The Artisans Handbook liefert wohl sowohl einen Ratgeber für Magi welche Magi über Handwerkskunst ausüben wollen – nach meinem Verständnis über recht phantastische Maschinen welche ggf. dem Steampunk nahestehen – und andererseits eine Art Ordensbuch für den Orden der Vernunft. Leider scheint es dabei, dem Artikel nach, weder Fisch noch Fleisch zu sein und auch den Vegetariern nicht wirklich was zu bieten.

City of Angels ist das dritte Buch für Dämonen: Die Gefalllenen und widmet sich der titelgebenden Stadt Los Angeles aus Sicht der Dämonen. Teddy beschreibt wie schon beim Artisans Handbook die allgemeine Aufmachung des Buches unf was man bekommt, bevor er sich dem Inhalt widmet.
Er verortet das Buch hinsichtlich dem „Konkurrenzband“ aus der Maskerade-Reihe, erklärt wo es im Metaplot ansetzt, erläutert vor welchen historischen Kontext es geschrieben wurde und was es bietet.
Im Fazit räumt er ein etwas enttäuscht von dem Inhalt zu sein, bietet jedoch trotzdem einen guten Einblick was man erhält und zieht aufgrund der Erwartungen die Bewertung des Buchs nicht runter.

Beide Reviews sind gut geschrieben, und empfehlenswert.

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Blog-Artikel: The Nerd Inn über Rollenspiele für Kinder und die Welt der Dunkelheit

Nachdem Killian von einem Freund gefragt wurde, ob er Rollenspiele für Kinder kenne, empfahl er unter anderem Wechselbalg: Der Traum:

Pen&Paper-Rollenspiele für Kinder

Das ganze kommt mit dem später eingefügten Hinweis, dass Wechselbalg: Der Traum mitunter doch nicht für Kinder geeignet sei. Ich würde dem zustimmen, wenn man den Fokus auf den (sicheren) Verlust des Glamour legt, dem verweckeln der Welt und dem Umstand das die Wechselbälger doch deutlich anders sind als die Welt um sie herum.

Es ist allerdings, zumindest meiner Meinung nach, eines der farbenreichsten Spiele der Welt der Dunkelheit und nachdem woran ich mich entsinne kann man es durchaus einen Kind geben, und es blättern lassen.

Zudem ist es, meiner Einschätzung nach, sicherlich möglich Wechselbalg in einer Form zu leiten, welches die schwierigen thematischen Aspekte aussen vor läßt. Ohne es gespielt zu haben, würde ich annehmen das es leichter geht als bei Vampiren, da Wechselbälger nicht von sich aus Menschen Blut oder andere wichtige Dinger rauben.

Insofern ist es keine schlechte Wahl, wenn man es schafft den Bogen einzudampfen.
Wechselbalg: Der Traum ist in der deutschen Edition leider nicht mehr erhältlich, respektive nur noch auf dem Zweitmarkt, die englische Edition gibt es jedoch auf DriveThruRPG mit Changeling: The Dreaming 20th Anniversary Edition als aktuellste Ausgabe.

Als Alternative-Linie könnte man es mit Magus: Die Erleuchtung probieren.

Wenn man sehr auf den Ton achtet und den Kindern nicht gerade das Grundregelwerk in die Hand drückt, kann man sicherlich auch eine „Der kleine Vampir“-Kampagne mit Maskerade spielen. Wobei nach den Anpassungen an Setting wie System von Maskerade vermutlich nicht so super viel übrig bleibt.

Mit dem von Killian empfohlenen So nicht, Schurke! aus dem Uhrwerk-Verlag (im Original von Monte Cook) ist man jedoch wohl deutlich sicherer und wohl auch besser beraten.

Definitiv ein Rollenspiel, Urban Fantasy, und auch ohne große Anpassungen kindgerecht ist Protektor: Das Rollenspiel. Was wohl mein go-to wäre.

Daneben wäre ggf. ein Blick auf Idee! (bzw. Idee! Szenario) der Überlegung wert. Hierbei zieht man gemeinsam Karten und erzählt basierend darauf.
Mit Lugg und Trug bietet zudem Ulisses ein Spiel das zumindest Rollenspielnah ist, und meiner Beobachtung auf Conventions allen Altersgruppen Spaß macht. Nun, und auf Cons, beim Ulisses Stand fällt häufig die Land of Og! Runden durch Spaß & Lautstärke auf.
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Blog-Artikel: Teilzeithelden bespricht den Guide to the Night für Requiem 2. Edition

Joshua Wulf hat für die Teilzeithelden den neusten Ergänzungsband für die 2. Edition von Vampire: Requiem vorgestellt und besprochen:

Rezension: Vampire: The Requiem 2nd Ed.– Guide to the Night
Oder: Was machen Vampire im Weltraum?

Ich hatte das Buch bereits zuvor mit Interesse wahrgenommen (Neues Buch: VtR2 – Guide to the Night), und war daher gespannt die Rezension zu lesen.

Nach einer allgemeinen Verortung des Buchs in der Erscheinungshistorie, wird der Inhalt in angenehmer Tiefe betrachtet und bewertet.
Das erste Kapitel befasst sich mit verschiedenen alternativen Settings für eine Requiem Kampagne. Die beschriebenen Szenarien bekommen jeweils drei Seiten und sind mehr und minder „abgefahren“. Wobei man eine Einschätzung des Autors erhält wie nützlich die Betrachtung ihm erscheint.
Das nächste Kapitel befasst sich wohl mit Kampagnen, deren Aufbau und deren Fokus. Wobei es wohl recht knapp und vergleichsweise allgemein gehalten sind.
Wonach sich das Buch der Frage widmet wie man einen Klüngel zum Zusammenhalt bekommt und eine „Kolonie“ – der Beschreibung nach eine Art Kollektiv zwischen Bienen und Borg – als Alternative etabliert.
Abschließend geht er darauf ein wie das Buch vorschlägt all diese Aspekte zusammen zu nutzen und ein neues System für soziale Konflikte vorstellt.
Mit den technischen Daten geht er zu dem Fazit über, und ermöglicht so, dem geneigten Leser, eine bessere Idee zu erhalten ob das Buch lohnenswert ist oder nicht.

Ich persönlich nehme auf Basis der Rezension zwei Dinge für mich mit:
Das Buch ist wohl besser als „Strange, Dead Love“, welches ich so rein gar nicht mochte. So scheint man etwas mehr Fleisch an die Ideen zu kriegen, wenn auch nicht massig viel.
Das Buch hat immernoch einige Stellen die mir wahrscheinlich nicht so gut gefallen.
Damit ist es für mich von der „Will ich wirklich haben“-Liste runter auf die „Mag ich haben wenn ich Geld zu viel hab“-Liste.

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Blog-Artikel: Teddy spricht wieder über seine „House of Lies“ Kampagne für Mage: The Awakening

Teddys Vorbereitung seiner Online-Runde und Kampagne für Mage: the Awakening, einem Spiel aus der Reihe der Chronicles of Darkness, schreiten voran:

Building a House of Lies, zweiter Teil
Hintergrund zu Haus der Lüge, von Infernal Teddy

Er geht in dem Bericht zunächst etwas auf die Charaktere der Spieler ein, die sich langsam formen, und spricht über seine allgemeinen Gedanken, Pläne und auch Befürchtungen hinsichtlich der Kampagne. Die erst seine zweite langfristige mit den Regeln der Chronicles of Darkness (oder auch neue Welt der Dunkelheit 2. Edition) ist.

Der Kern des Artikels stellt jedoch die Strukturierung, die Ämter und deren Inhaber des Conciliums dar.
Der Hierarch, der im Vampir-Spiel wohl sehr grob dem lokalen Fürsten entspricht, wird umrissen und stellt eine interessante Alternative zu „Es ist einfach der fetteste Hecht im Teich“ dar. Wohingegen der respektive die Interfector wohl keine Entsprechung hat, die mir einfallen mag, und mit der besonderen Rolle innerhalb des Settings immerhin als interessanter Charakter erscheint.
Im Anschluß daran skizziert Teddy die fünf Räte welchen welchen den Hierarch unterstützen. Anstelle sich hierbei an Pfaden zu orientieren, hat er die fünf Stadtbezirke New Yorks genommen und sie eher territorial gestaltet. Wobei jeder Bezirk eine durchaus interessante Persönlichkeit erhält und die Dynamik cool wirkt.
Zu den Räten gesellt sich noch ein Mitglied des Free Councils, was ein wenig klingt wie ein Repräsentant der Unabhängigen Clans bei Vampire.
Das war es dann für diesen Beitrag und im nächsten geht es um den Rest der Hierarchie des Conciliums.

Ich finde den Artikel durchaus interessant, obwohl ich – wie man vielleicht an den vielen hilflosen Vampirvergleichen ahnt – keine Ahnung von Mage: The Ascension habem. Weshalb ich die Lektüre gerne empfehle.

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Neuigkeiten zu der V5, den Bänden Anarch & Camarilla und Guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Jahr neigt sich rapide dem Ende entgegen, weshalb ich mit diesem Post kurz allen Lesern einen Guten Rutsch in das neue Jahr 2019 wünschen möchte.

Daneben mag ich noch zwei kleine Neuigkeiten loswerden.
Ich hatte vor kurzem über die Verfügbarkeit der Ergänzungsbände Anarch und Camarilla berichtet. Hierzu gibt eine zumindest etwas positive Neuigkeit.

Zwar bleibt der Umstand bestehen das es nur eine Druckauflage geben wird, und man die Bücher besser vorbestellen haben möchte, wenn man auf gedruckte Bücher wert legt. Allerdings hat der Kundendienst mir versichert:

Die PDFs Anarch und Camarilla werden im Verkauf bleiben!

Wenn man gerade kein Geld hat, allgemein keine Sammlerpreise haben mag und dennoch etwas gedrucktes möchte, kann man die PDFs dann zu ePubli.de bringen.

Daneben zählt Game Informer die V5 zu einer der besten Rollenspielveröffentlichungen im Jahr 2018:

Game Informer: The Best Role-Playing Game Releases Of 2018

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr, macht es gut, feiert und man ließt sich 2019 wieder.

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Blog-Artikel (EN): Die V5 Lasombra, die Camarilla und mein Kommentar

Matthew Dawkins hat einen Auszug aus dem kommenden V5 Ergänzungsband Chicago by Night veröffentlicht, der erklärt wie einige Lasombra aus den Reihen der Camarilla beizutreten gedenken:

LASOMBRA [CHICAGO BY NIGHT]

Man erfährt recht wenig über die Gründe der Lasombra zu wechseln. Allerdings wird im Allgemeinen wohl gelten:

  • Für jeden der überwechselt muss ein Ahn oder älterer der Lasombra als Opfer dargebracht werden
  • Jeder Lasombra der überwechselt muss sich in ein Blutsband begeben
  • In einer Camarilla-Domäne dürfen maximal 3 Lasombra existieren
  • Hinsichtlich der Traditionen erhalten Lasombra keine Warnungen, nur Strafen
  • Die Anwendung ihrer Clans-Disziplin ist unter Todesstrafe verboten
  • Für die nächsten 50 Jahre dürfen Lasombra keine Titel haben (Ämter bekleiden)

Weitere Forderungen werden angedeutet. Wobei die beiden Charaktere die sich über die Entscheidung austauschen – ich mag einen solchen Rückgriff auf unzuverlässige Erzähler überhaupt gar nicht – zu recht andeuten das gerade der erste Punkt impliziert das es ihnen ans Leder gehen könnte.

Ich persönlich finde die Darstellung nicht unbedingt nachvollziehbar bis unsinnig.

Im Allgemeinen würde es meines Erachtens mehr Sinn ergeben, den Anarchen, die deutlich eine eigene Fraktion darstellen, neben Gangrel, Brujah, Ministry (Setiten) einen weiteren Clan zuzuweisen. Wobei gerade ein Clan fehlt der sich stärker auf den sozialen Einfluss bezieht.
Mit der Zuordnung der Lasombra an die Camarilla verstärkt sich deren Übergewicht und verlieren die Anarchen an Zugkraft. Weshalb ich die Entscheidung aus der Perspektive des Spieldesign zweifelhaft finde.
Auch hinsichtlich des Setting empfinde ich die Entscheidung befremdlich. Es wurde durchaus zurecht angemerkt das die Anarchen Aspekte des zivilisierten Sabbat letzterer Editionen aufgenommen haben. Da würden es für Lasombra durchaus Sinn ergeben zu Versuchen Kontrolle über Teile der Bewegung zu erlangen und weiterhin versuchen in der Gegenbewegung gegen die alten Puppenspieler vorzugehen. Halt gegen die realistisch angreifbaren Ahnen.

Die Forderungen passen zu dem nur begrenzt zu der Camarilla. Eine Sekte die in ihrem Kern dazu dient die Macht der Ahnen zu zementieren fordert demnach einen Clan dazu sich seiner Ahnen zu erledigen. Und nehmt ferner hin jene die einen Ahnen umgebracht haben auf?
Das ergibt auf keiner Ebene Sinn. Gut, wenn man vielleicht Leute zum Selbstmord überreden mag, um sie anschließend zu vernichten. Allerdings kaum darüber hinaus.

Daneben ist die geforderte Vernichtung von Ahnen des eigenen Clan und das Blutband doch lediglich eine gelebte Selbstzerstörung des Clans. Der 50 jährige Bann auf Titel und dergleichen sorgt mitunter bis etwa 2048 dafür das sich für entsprechende Spieler-Charaktere nichts bewegen kann.

Ich verstehe es nicht.

Auch nicht die Behauptung man könne durch den Einfluss auf verschiedene christliche Fraktionen heraus bekommen wo die (säkulare) Second Inquisition ihren Fokus hat.

Vielleicht haben die beiden Lasombra vor ihrem Gespräch zu sehr am Viniculim zu einem Malkavianer genascht oder sich bei einem Alkoholiker betrunken.

Meiner persönlichen Meinung nach dürfte dies direkt zu einem Bürgerkrieg innerhalb des Sabbat führen und in der Konsequenz wird es für mich einen Zustrom an Lasombra zu den Anarchen geben.

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Blog-Artikel: Teddy über seine Lieblingsclans

Nachdem Nerd-Wiki mit seinen Lieblingsclans anfing, hat auch Infernal Teddy seine favorisierten Vampir-Clans vorgestellt:

Blut von meinem Blut
Ein Friday Five von Infernal Teddy

Er gibt hierbei jeweils seine fünf favorisierten Clans in Maskerade, als auch seine fünf Lieblinge bei Dark Ages zum besten.

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Blog-Artikel: D6Ideas zweimal kurz über die V5

Blut und Glas hat sich auf D6Ideas Gedanken für ein Chronik-Setting für die 5. Edition von Vampire: Die Maskerade gemacht:

Inspiration – wofür Vampire: the Masquerade 5th Edition überhaupt gut ist

Kurz umschrieben handelt es sich bei der Idee um einen Klüngel bei den sowjetischen Luftstreitkräften im zweiten Weltkrieg. Einerseits inspiriert von der gedanklichen Verbindung zur VVS (Voyenno-Vozdushnye Sily – Luftstreitkräfte der Sowjetunion), andererseits von den Nachthexen die in dem Powered by the Apocalypse Spiel Night Witches bereits für Rollenspiel aufgegriffen wurde.

Leider hat ihn die 5. Edition jenseits dessen nicht beeindruckt, weshalb er sich dem folgenden Artikel nach nicht zu einer Besprechung aufraffen konnte:

Ideas Overflow: August 2018 – Unbeeindruckende Vampirmassage

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Onyx Path Publishings Montags Notizen: Was bei ihnen geht

Onyx Path Publishing hat auch diese Woche wieder Montags Notizen nachgehalten und veröffentlicht. Nachdem ich die letzten Monate nicht dazu kam, mag ich sie hiermit aufgreifen:

HOW IS ONYX PATHING? [MONDAY MEETING NOTES]

In den Notizen widmet Rich sich was Onyx Path besitzt und was sie wie lizenziert haben. Hierbei stellen sie sich wie folgt auf:

Onyx Path Publishing besitzt:
Scarred Lands, SCION, They Came From Beneath The Sea!, Trinity Continuum

Onyx Path Publishing lizenziert von White Wolf:
Chronicles of Darkness, Exalted, World of Darkness

Onyx Path Publishing lizenziert von anderen Entitäten als White Wolf:
Cavaliers of Mars (Rose Bailey)
Dystopia Rising: Evolution (Dystopia Rising LLC)
Legendlore (Caliber Comics)
Realms of Pugmire (Eddy Webb)

In den Montags Notizen geht Rich ausführlicher darauf ein was der Unterschied zwischen „besitzen“ und „lizenzieren“ ist. Ebenso zeigt sich Rich offen für weitere Lizenzarbeiten.
Daneben erfährt man das der They Came From Beneath The Sea! Kickstarter bald startet und wie so der allgemeine Stand der Dinge bei OPP ist.

Die Montags Notizen die meiner Bericht-Erstattung entgingen findet ihr auf der Onyx Path Seite: Montags Notizen, Kategoriesuche auf http://theonyxpath.com

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Blog-Artikel: Teilzeithelden über Vampire Live

Frauke Bitomsky hat sich auf Teilzeithelden in zwei Artikeln mit der Thematik des Vampire Live (Larp) in Deutschland befasst. Hierbei geht sie auf die Kommunikation innerhalb von Chroniken ein, sowie die allgemeine Kommunikation untereinander:

Wie viel Absprachen braucht eine Städte-überspannende Chronik?

Der Artikel zeichnet ein Konzept eines Städte-überspannenden Chronikverband und stellt die Wichtigkeit heraus sich zu koordinieren und miteinander zu sprechen.
Das vorgestellte Konzept entspricht, meiner Einschätzung nach, dem deutschen Katharsis-Verband und ist für sich genommen durchaus interessant. Wobei vielleicht erwähnenswert ist, dass es daneben weitere Verbände gibt, – Deutschland beispielsweise der V.I.C. oder in den USA die MES, OWbN, HP, UT – die jeweils unterschiedliche Konzepte verfolgen.

Kommunikation im Vampire Live: Wie sage ich, was ich will?

Der Artikel stellt die Wichtigkeit einer zivilisierten Kommunikation unter Menschen in einem Club respektive Verein hervor und erklärt wie es geht. Ich persönlich musste bei der Feststellung:

Kleingärtnervereine sind bspw. kein Stück friedlicher als Vampire Live-Gruppen

Ein offenes, herzliches Lachen unterdrücken. Habe ich in Bezug auf Kleingärtnervereine doch die Vorurteile, dass es sich bei diesen um unangenehme Horte des Spießertums und eine schreckliche Ausprägung der Vereinskultur handelt. Womit ich vermutlich Kleingärtnervereinen Unrecht tue, dennoch haben sie sich mir als Archetyp für Bürokratie, Unbill, Neid, Intrigen und fiesem Verhalten eingeprägt.
Die Hinweise in dem Artikel sind durchaus richtig.
Wobei ich mich Frage ob andere Hobbies auch ein Ausmaß an Drama haben, dass man sich Ratschläge gibt wie es mit der Kommunikation funktioniert.

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