Kickstarter Vorstellung: Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition

Am 02.Juli hat Onyx Path Publishing ein Kickstarter Projekt für ein Chronicles of Darkness Spiel gestartet, das mich sehr begeistert:
Man finanziert die zweite Edition von Geist: The Sin-Eaters!

Kickstarter: Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition
Ankündigung im OPP-Blog: Geist 2nd Edition Kickstarter is Live!

In dem Spiel spielt man Menschen, welche gestorben sind, jedoch einen Deal mit einem Geist abschlossen, um als Sin-Eater zurück zu kehren. Wieder lebendig aber mit etwas Gepäck. Erstmals wird man bei diesem Spiel auch einen Geist spielen können.

Das Projekt geht nur noch 7 Tage und wird am 31.Juli enden!

Was wird finanziert?

Ein vollständiges und selbstständiges Grundregelwerk, mit dem man los spielen kann.
Das Buch wird ein 8.5″ x 11″ Hardcoverband mit einem eingeprägten Cover und soll 280+ Seiten umfassen. Man verspricht hochwertiges Papier und ein zweifarbiges Innenleben.

Daneben gibt es einen Companionband, den jeder erhält, dessen Reward ein PDF des Grundregelwerks enthält.

Es gibt auch noch einen Spielleiter Schirm.

Neben digitalen Würfeln und anderen Kram.

Worum geht es bei Geist?

Wer mein Blog regelmäßig verfolgt, dem könnte aufgefallen sein, das ich die letzten Versatzstücke die Onyx Path zur 2ten Edition von Geist nicht nur verbreitete, sondern jeweils detaillierter betrachtete. Wobei mich, was ich las, sehr überzeugte.
Das Setting wirkt sehr cool, durchdacht und die Regeln scheinen auch in Ordnung zu sein. Wer nachlesen mag, es gibt derzeit vier Newsmeldungen dazu, von der ältesten zur neusten sortiert:

Hinein in die Finsternis! [Geist 2E]
Die Toten gehören ins Totenreich in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition
Todes-Tand über Mementos in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition
Die Türen Des Todes – Einblicke in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition

Daneben bietet natürlich auch der Kickstarter eine interessante Beschreibung, die etwas mehr auf den Punkt gerichtet ist, und vielleicht eine Idee zugänglicher für Neulinge.

Neben den verlinkten und beschriebenen Artikeln, der Kickstarter Beschreibung und den Updates, gibt es auch Fiction – Ausschnitte aus Kurzgeschichten, von Onyx Path zu Geist:

Fiction Friday: Geist: The Sin-Eaters
Fiction Friday: Geist 2nd Edition

Geist: The Sin-Eater 2nd Edition - Buch MockUp
Geist: The Sin-Eater 2nd Edition
Buch MockUp

Wieviel kostet der Kickstarter?

Onyx Path Publishing hat hierzu eine Excel-Tabelle in Google Docs gemacht, mit nicht weniger als 19 Zeilen.

Möchte man nur das PDF des Grundregelwerk haben, kostet dies 25$.
Man kann sich für 10$ ein PDF Paket von Geist 1st Edition Büchern dazubuchen.

Möchte man nur das Grundregelwerk als physisches Buch haben, kostet dies 50$.
Hierbei kommen noch 20$ Versand nach Deutschland hinzu.

Möchte man das Grundregelwerk mit Spielleiterschirm haben, kostet dies 70$.
Hierbei kommen noch 20$ Versand nach Deutschland hinzu.

Damit sollte man soweit abgedeckt sein. Von Büchern mit Bookplates bei Onyx Path rate ich explizit ab, nachdem meine Bookplate im V20 Companion einen Merger mit der Vorderseite einlegte. Nun, und wenn ihr denkt das eine Bookplate für 40$ mehr ist als eine einfache Seite: Falsch gedacht.

Ist der Kickstarter empfehlenswert?

Meiner Erfahrung nach ist Onyx Path Publishing ein Verlag der liefert. Sie leisten sich mitunter massive Verzögerungen, allerdings erhält man die Bücher für die man Geld ausgegeben hat. Wobei ich das Lieferdatum (Januar 2020) für durchaus valide und machbar halte.

Mich persönlich hat das Projekt begeistert, und aus einer drei monatigen Crowdfunding Fastenkur rausgeholt. Das heißt ich bin mit einem Spirit-Pledge, das heißt auf 70$ Level, dabei und harre begeistert dem Abschluss und der Veröffentlichung!

Es ist überhaupt das erste Chronicles of Darkness Projekt, und erste Onyx Path Projekt  seit langem, bei dem ich aus Begeisterung mitmache, und nicht aus Sammeltrieb.

Daher empfehle ich es nur allzu gerne!

Geist: The Sin-Eater 2nd Edition - Kickstarter Graphik
Geist: The Sin-Eater 2nd Edition

Blog-Artikel (EN): Hinein in die Finsternis! [Geist 2E]

Onyx Path Publishing hat einen neuen Artikel zu der zweiten Edition von Geist: The Sin-Eaters veröffentlicht. Da ich die Linie mag, erhält der Artikel eine eigene News:

DOWN IN THE DARK [GEIST: THE SIN-EATERS]

Der aktuelle Artikel von Travis, dem Entwickler der neuen Edition, befasst sich mit der Unterwelt, wie sie aussieht, weshalb man hinabsteigt und was es dort zu tun wird.

Dementsprechend fängt der Artikel mit einer groben Erklärung der unterschiedlichen Gebiete der Unterwelt an. Den Low Places oder auch cenotes, in denen man das Avernian Gate findet. Die Upper Reaches, das Gebiet hinter dem Gate oder auch die Grenze von der Welt der Lebenden darstellt. Die Lower Mysteries, wo sich die Toten in kleinen Barracken, Häuser und dem Trümmergürtel der großen River Cities einfinden. Direkt an den Rivers of the Dead, eine Vielzahl von Flüssen, in denen es kleine Gruppen von Ghosts gibt die von Reapers terrorisiert werden finden. Die Flüsse wiederum haben Häfen an den Dead Dominions, einem trockenen Gebiet der Unterwelt, das den Old Laws unterliegt und von den Kerberoi, Lords der toten Landen, beherrscht werden. Nun und alle Flüsse fließen in den Ocean of Fragments.

Es gibt noch eine nette Beschreibung wie man durch das Avernian Gate kommt,… man wird hart durchgepresst, bevor sich Travis dem Konzept von Castoffs widmet.
Hierbei handelt es sich um Dinge die starben obwohl sie nie lebten. Geschätzer Tand, geliebte Besitztümer, ganze Häuser,… das alles kann in dem Twilight enden und durchs Gate in die Flüsse gerissen werden wo sie im Upper Reach auftauchen.

Chthonians sind die „Ureinwohner“ der Unterwelt, für welche die menschlichte Spezies vorallem Immigranten sind. Sie sehen oberflächlich betrachtet wie Ghosts aus, wobei sie mitunter weniger wie Menschen aussehen, sondern wie chronenbergsche Monstren. Sie sind auch nicht sonderlich Kommunikativ, ziemlich fies, und betrachten Ghosts mehr so als lästig, wenn sie mal mit diesen interagieren.
Die Fiesimatenten der Cthonians prägen sich unter anderen dadurch aus, das sie Ghosts bei Berührung Essences entziehen und damit – absichtlich oder unabsichtlich – ganze Dominions verplätten. Dafür sondern sie Plasm ab, weshalb sich manche Kulte gebildet haben, welche den Cthonians folgen.

Im Abschnitt Das Leben nachdem Tod geht darauf ein, wie man in der Unterwelt überlebt. Kurz gesagt, in der Regel gar nicht. Die ganze Unterwelt verschlingt Ghosts. Täglich, ständig. Aber es gibt solche genug Hirn und Cleverness besitzen, um soweit durchzukommen.
Hermits schaffen sich kleine Plätze an den Ufern der Flüsse und fischen dort nach Dingen oder Geistern im Fluss die Essence bieten. Es ist ein eher asketischer Lebensstil und ernährt so maximal zwei Hermits, aber es klappt. Besonders vertrauenswürdig sind derlei Kreaturen mit ihren kannibalistischen Tendenzen jedoch nicht.
River Citizens überleben dadurch, das sie sich in großen River Cities zusammenfinden. Wo man mit gegenseitiger Hilfe durchkommt, die aber den Charm und die Gefahren weltlicher Favelas oder Banlieus bieten.
Dominios ist ein Platz für solche, welche die anderen Optionen schlecht finden. Diese kleine Taschen(Dimensionen?) der Lower Mysteries haben ihre eigenen Gesetze und Herrscher. Solange man den Old Laws folgt ist man halbwegs sicher, wenn nicht, hat man ein Problem. Wobei so ein Dominion auch nicht ewig hält, früher oder später, werden sie vom Sog in den Ocean of Fragments erfasst und es bleibt nichts außer ein Krater und ein einsames Tor.

Allgemein gibt es zwei Wege aus der Unterwelt. Einerseits arg viel vom River trinken und damit zu einem Geist werden und ein Avernian Gate finden für die Flucht. Daneben kann man zum Reaper werden, aber das wurde schon besprochen.
Man ist sich nicht sicher ob ein sterben in der Unterwelt ein weiterer Werg raus ist.

Wieso man rein sollte? Naja, die Hälfte aller Ghosts zu ignorieren kann von einem schlechten Sin-Eater zeugen. Weshalb wohl jedes Krewe Archetype eigene Gründe hat runter zu gehen. Egal ob man nun Neugierig auf die Geschichten ist, so viele Shades wie möglich befreien mag, oder andersweitig die Unterwelt beeinflussen möchte,… um es zu tun muss man hinein.

„Blog-Artikel (EN): Hinein in die Finsternis! [Geist 2E]“ weiterlesen

Blog-Artikel (EN): Die Toten gehören ins Totenreich in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition

Nach einer Erkältungsbedingten Pause spricht Travis erneut im Blog von Onyx Path Publishing über die kommende, neue Edition von Geist. Diesmal geht es um die Reapers:

THE DEAD BELONG BELOW [GEIST: THE SIN-EATERS]

Bei Reapers handelt sich um unmenschliche Gestalten, welche den Willen der Unterwelt selbst durchsetzen. Dabei handelt es sich bei diesen wohl um ghosts. Keine chtonic monsters, sondern normale Geister.

„Blog-Artikel (EN): Die Toten gehören ins Totenreich in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition“ weiterlesen

Blog-Artikel (EN): Todes-Tand über Mementos in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition

Wie angekündigt spricht Travis erneut im Blog von Onyx Path Publishing über die kommende, neue Edition von Geist. Diesmal geht es um Mementos:

GRAVE GOODS AND BURIED TREASURES [GEIST: THE SIN-EATERS]

Es wird erklärt das Mementos in der Regel Erinnerungsstücke von Geist und Sin-Eatern (auch Bound genannt) in Bezug auf ihr ehemaliges Leben und ihren Tod sind, die durch den Tod einer Person mit einer Twilight-Energie aufgeladen werden, welche das jeweilige Memento mit dem Jenseits verbindet.
Wobei zwei Ausnahmen erwähnt werden. Einerseits ist es wohl möglich Mementos zu erschaffen. In dem man beispielsweise ein Objekt aus der Unterwelt in die normale Welt bring. Andererseits entsteht mit dem ableben eines Geist wohl ein Memento in Masken-Form.

Die Mementos haben verschiedene Eigenschaften.
Zunächst sind sie wirklich schwer kleinzukriegen. Das heißt sie gehen nicht zufällig kaputt, sie überleben Katastrophen und man könnte einen Memento-Schirm durchaus als effektiven Schild einsetzen. Daneben können sie als Key verwendet werden. Wie im vorangegangenen Blog-Post näher erklärt. Nun und man kann sie für Plasma vernichten; was man allerdings nur so als allerletzte Option machen sollte.

Der meiner Meinung nach coolste Aspekt ist allerdings das jedes Memento einen Trick drauf hat. Eine kleine, besondere Funktionsweise.
Beispielsweise eine Raubkopie Kassette welche neue Lieder verstorbener Künstler spielt, eine Murmel die immer zum nächsten Ausgang rollt, ein Buch welches den Träger unidentifizierbar macht, ein scheinbar kaputtes Handy, welches überall Empfang hat und dergleichen mehr. Manche Tricks sind nutzlos, andere wiederum nicht. Eine Folge davon wiederum ist, das sich mitunter sterbliche Kulte um Mementos bilden und es mitunter anbeten.

Mir hat Travis Artikel noch mehr Lust auf Geist gemacht. Im nächsten Artikel geht es entweder um Reapers oder um Ghosts.

„Blog-Artikel (EN): Todes-Tand über Mementos in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition“ weiterlesen

Blog-Artikel (EN): Die Türen Des Todes – Einblicke in Geist: The Sin-Eaters 2nd Edition

Ian Watson hat auf Onyx Path Publishing einen frischen Blog-Artikel von Travis veröffentlicht. Dieser gibt einem weitere Einblicke in die kommende, zweite Edition von Geist: The Sin-Eaters  (GtS2):

THE DOORS OF DEATH [GEIST: THE SIN-EATERS]

Der Artikel geht recht detailliert mit den Haunts sowie den Keys auf zwei Mechaniken respektive Spiel-Elemente ein.

Haunts sind Kräfte der Sin-Eater, welche sich aus dem jeweiligen Geist speisen und damit wohl vergleichbar mit den Disciplines der Vampire sowie den Arcana der Magier sind. Hierbei wird das Plasma des Sin-Eater oder des Geists genutzt um eine ganze Reihe von unterschiedlichen Effekten zu erzielen.
Die sieben Haunts aus der ersten Edition, die in dieser noch Manifestations hießen, wurden um drei weitere ausgebaut und bieten ein beeindruckende Reihe von Spuk-Effekte, welche der Artikel recht anschaulich beschreibt.
Regelmechanischen handelt es sich bei Haunts wohl um eine Condition oder, manchmal, um einen Tilt. Wobei der Haunt lediglich einmal, mit einem Wurf aktiviert werden muss. höhere Stufen des Haunts äußern sich in der Regel in Form von weiteren Effekten oder einer besseren Effizienz zu entsprechend Plasma Kosten. Wobei es meistens nur einen Effekt gibt, so das man die Spieler nicht vor die Qual der Wahl stellt.
Allgemein gilt wohl das man einen Haunt nur dadurch beenden kann, das man den Ban oder Bane des Geists auf den Character wirft.

 

Keys sind dazu da, weil der Übergang in die Unterwelt verschlossen ist, und entstehen wohl durch Morde, Plagen, sinnlose tödliche Unfälle und dergleichen mehr. Wobei das Ereignis nicht zum Schloss wird, sondern zum Schlüssel(Key) selbst.
Nun, und nachdem die Charaktere Gestorbene, und mehr oder weniger von Geists misshandelte Personen sind, sind sie zugleich auch ein Key.
Ein solcher Key hat einen positiven Effekt, in dem er eine Tür öffnet und damit Kräfte stärkt und dergleichen, aber auch jeweils einen negativen Effekt, einen sogenannten Doom, den man quasi auch als innewohnende Bösartigkeit der Unterwelt beschreiben kann.
Für die zweite Edition hat man die Anzahl der Keys auf neun reduziert, und ein Charakter bekommt derer zwei. Einer wegen des eigenen Tod, der andere wegen dem Tod des Geistes. Man kann über Mementos oder die Anwendung von Ectophagia weitere Keys erhalten. Die unterschiedlichen Keys werden, wie schon die Haunts, im Artikel benannt.
Regelmechanisch sind Keys eine Hauptbezugsquelle für Plasma. Zudem kann man jedes Haunt mit jedem Key freischalten – wobei es besser funktioniert wenn man einen thematisch passenden nutzt.
Effektiv geben sie einem recht viel Plasma, einen Würfelbonus und – wenn man einen thematisch passenden nutzt – eine größere Chance auf einen außergewöhnlichen Erfolg.
Das ganze bezahlt man damit das der Doom-Effekt aktiv wird. Dieser verhindert das man den Key erneut benutzt, bis man den entsprechenden Effekt ausgelöst hat.

 

Ich persönlich finde, das klingt doch recht spannend.
Im nächsten Artikel wird es dann über Ceremonies oder Mementos (oder beides?) gehen.

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News-Happen: Wraith 20th PDF für Backer & Geist-Vorschau

Onyx Path Publishing hat den Backern der Wraith: The Oblivion Jubiläumsausgabe endlich die PDF des Grundregelwerk zugeschickt. Diese werden nun im Forum Fan-Lektoriert:

Wraith20 Backer Errata Thread

Daneben gibt Eddy Webb, mit einem kleinen Auszug, einen ersten Einblick in die zweite Edition von Geist: The Sin-Eater. In dem man erfährt was in etwa man da spielt (Tipp: Keine Wraith ^.^)

One Foot in the Grave [Geist 2e]

Daneben gibt es ein AMA (Ask me Anything / Frag mich was auch immer) von bzw, mit Onyx Path Publishing:

Onyx Path Publishing with another AMA!

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Blog-Artikel: Ghostbusters 2016 in den Chronicles of Darkness

Derendel, vom No Ordinary Obsession Blog, hat sich Gedanken darüber gemacht wie ein, vom neuen Ghostbuster inspiriertes, Szenario für die Chronicles of Darkness aussehen könnte:

NOOB: GAMIFY IT! GHOSTBUSTERS 2016

Er geht hierbei auf grundlegende Aspekte der CofD ein, wie beispielsweise Ley-Linien und deren beschriebene Funktion. Führt aus wie s dazu passen könnte und arbeitet schließlich mit den Linien Mage: The Awakening sowie WoD: Infernals, Werewolf: The Forsaken, Geist: The Sineater und Demon: The Descent um das Szenario zu vertiefen und den Antagonisten zu gestalten.
Zu guter letzt, was mir persönlich am besten gefällt, gibt es noch eine Urban Fantasy Variante des ganzen, die ohne die „großen Kreaturen“ auskommt. „Blog-Artikel: Ghostbusters 2016 in den Chronicles of Darkness“ weiterlesen