Das Rennen, die Abstimmung und damit der Kampf zwischen den beiden Clans ist super knapp. Mir sind zuletzt eher negative Dinge zu den Nosferatu eingefallen und positive zu den Tzimisce.
Allerdings bieten beide Clans sehr, sehr ikonische Interpretationen des klassichen Dracula-Thema:
Ich musste dahingehend doch einige Zeit überlegen und entschied mich dann – mit sehr knappen Vorsprung – für Dracula (Tzimisce) und nicht für Nosferatu (…).
In der letzten Abstimmung konnte sich der Clan der Malkavianer doch gegen die Lasombra durchsetzen. Damit kommt es dieser Runde des Viertelfinales zu dem Kampf zwischen Haus & Clan sowie den Kappadozianer:
Keiner dieser Clans konnte meine Sympathie für sich gewinnen. Die Tremere nicht weil es Schweiztertaschenmesser Zauberer sind und die Kappadozianer nicht,… weil es abgesehen von den Giovanni nicht einen einzigen guten Aspekt an ihnen gibt.
Nun, wenn ich mein kaltes Herz etwas erwärme, vielleicht mit Lure of Flames. Punkten die Tremere ein wenig. Einerseits war mein erster gespielter Charakter ein oder eine Tremere – es ist lang her und ich bin alt. Andererseits könnte man die Clansstruktur auch interessant einbinden. Letztlich, naja, von mir aus auch Magier-Vampire. Wenn es mit den Giovanni schon Nekromanten-Vampire gibt.
Nachdem die Caitiff mit Pauken und Trompeten gegen die Ventrue untergingen, ist der erste Durchgang des Turniers abgeschlossen. Wozu es einen Artikel mit dieser anschaulichen Grafik gibt:
Zuletzt konnten sich die Tremere doch gegen die Salubri durchsetzen. Und so stehen nun Setiten gegen Ventrue. Respektive die Jünger (noch jünger?) des Sets…
Eine Abstimmung die mir nicht ganz leicht viel.
Mit den Setiten verbinde ich relativ wenig als eine merkwürdige Verbindung zu Schlangen, Ägypten und Drogen. Wobei der Ägypten-Aspekt so glaubwürdig wirkte wie entsprechendes Kajal-Makeup. Ein wenig sehr oberflächlich.
Dennoch kann man vielleicht aus der Verbindung zum ägyptischen Glauben etwas machen und der Aspekt der Sucht passt zu Vampire.
Hingegen was die Ventrue betrifft.
Sie sind finanzstark und einflussreich wie die Giovanni, wenn man den Familien-Aspekt wegnimmt, die Loyalität und die Nekromantie. Sie sind finanzstark und einflussreich wie die Lasombra, wenn man den Kirchen-Bezug wegnimmt, das schattenhaft-intrigante und die Schattenspiele. Sie sind adlig wie die Tzimisce, wenn man statt alten Adel rein auf Finanzen setzt. Es hilft da auch nicht das Giovanni wie Lasombra auch noch Beherrschung haben.
Kurz: Sie sind wie eine Suppe ohne Einlage oder Gewürz.
Nach der Neuigkeit um die bald startende Vorbestellung der V5 gibt es Heute eine weitere, spektakuläre Ankündigung!
Black Chantry Productions bringt das Kartenspiel Vampire: The Eternal Struggle zurück in den Druck sowie in die Läden und legt gleich mit dem neuem Set Lost Kindreds los. Ergänzt um eine Wiederauflage von Keepers of Tradition und Heirs of the Blood.
In dem Artikel stellen sie sich dem Leser vor, beschreiben ihren Hintergrund sowie die eigene Motivation, geben bekannt welche Produkte bald erhältlich sein werden und einen Überblick über die Geschichte von Vampire: The Eternal Struggle!
Die vierte Runde des Kriegs der Clan ist abgeschlossen und die Tzimisce konnten sich erstaunlich deutlich gegen ihre Mit-Künstler die Toreador absetzen. In der aktuellen Runde stehen die Malkavianer gegen die Ravnos:
Beide Clans stellen einen schon vor kleinere Herausforderung möchte man politisch korrekt sein.
Da gibt es einerseit der Clan Ravnos, der gerade im Doppelpack mit dem Band Gypsies, wirklich in jedes Vorurteil (Kriminell, Trick-Betrüger, Trinker etc.) bezüglich Roma reinhüpfte und sich darin suhlte bis es einem tiefbraun vorkommen konnte. Bevor es dann mit Revised eine Dusche gab, zumindest für das gröbste. Wobei ich mir nicht sicher bin wie wirklich passend der Klischee-Schwenk weg von den Roma hin zu Indien ist.
Da gibt es andererseits den Clan der Malkavianer, der so ziemlich jedes negative Vorurteil gegenüber Menschen mit psychischen Störungen oder seelischen Krankheiten auspackt und bestätigt. Egal ob der Mythos aufgebaut wird das einen derlei Störungen und Krankheiten den Betroffenen gefährlich machen, die Bestätigung (mit Dementation) das es ansteckend ist und eine Beschreibung von Krankheiten die etwa so realistisch ist wie die Batman-Interpretation dergleichen.
Ich persönlich spiele normalerweise weder den einen, noch den anderen Clan wobei ich bei Ravnos einmal eine Ausnahme machte. Allgemein fällt mir mitunter schwerlich ein Konzept für diese ein, dem hinzu kommt das ich Probleme habe eine passende Schwäche zu finden und letztlich weil Chimären zwar cool ist aber aufgrund des Willenskraft-Verbrauch nicht einsetzbar. Dazu kommt das einige meiner Kindheitserinnerungen an Musik-Stücken, egal ob Alexandra oder Cher.
Daher geht meine Stimme an die Ravnos.
Im Blog von Ulisses Spiele stellt Mirko Bader, Redakteur bei dem Verlag für die Welt der Dunkelheit sowie Schaffer von Hexxen 1733, seine Welt der Dunkelheit vor. Das ganze geschieht im Rahmen einer Artikel-Serie, im Rahmen des Crowdfundings Vampire: Die Jubiläumsausgaben, bei der Ulisses auf Mitarbeiter wie Freunde für Erfahrungsberichte zu geht: