Nachdem die Caitiff mit Pauken und Trompeten gegen die Ventrue untergingen, ist der erste Durchgang des Turniers abgeschlossen. Wozu es einen Artikel mit dieser anschaulichen Grafik gibt:
In einer weiteren, großen und überraschenden Presse-Mitteilung hat White Wolf verkündet, mit dem schwedischen Verlag Fria Ligan (Free League) zusammenarbeiten!
Hierzu gibt es von beiden Verlagen jeweils eine Presse-Mitteilung:
Die Zusammenarbeit mit Fria-Ligan bezieht sich hierbei auf die Optik des Buchs. Das heißt die künstlerische Gestaltung, das Layout, das Design und die Aufbereitung. Fria Ligan kann dahingehend auf hoch dekorierte Bücher wie: Mutant Year Zero, Coriolis sowie Tales of the Loop blicken. So schaffte man es allein mit Tales of the Loop 2018 nicht weniger als 5 Gold-ENnies zu gewinnen.
Hierbei gibt sowohl White Wolf als auch Fria-Ligan einen Einblick in das Design:
Ein erster, früher Entwurf (Spread) für Vampire: The Masquerade 5th Edition Gestaltung Free League, Fotograf Derek Hutchison, Model Indie Korth, Art Direktor Mary Lee. [Klicken für größere Auflösung]| [Klick für Herkunft des Bilds]Ein erster, früher Entwurf (Spread) für Vampire: The Masquerade 5th Edition Gestaltung Free League, Fotograf Derek Hutchison, Model Indie Korth, Art Direktor Mary Lee. [Klicken für größere Auflösung] | [Klick für Herkunft des Bilds]Während der Text auf dem ersten Seitenentwurf nicht leserlich ist, zumindest gelingt es mir nicht, kann man auf der zweiten Seite durchaus lesen was geschrieben steht.
Wie üblich werde ich nun, die beiden Presse-Mitteilungen, wiedergeben respektive zusammenfassen.
Eine Abstimmung die mir nicht leicht gefallen ist.
Für die Nosferatu spricht der Umstand das sie mit ihrer Entstellung dem eher monströsen Vampir-Bild entsprechen und das der Name ikonisch für Vampire ist. Dadurch adressiert der Clan neben den normalen Herausforderungen des Untoten-Dasein auch den Aspekt das sich der Charakter ändert – nicht nur innerlich sondern auch äußerlich.
Die Caitiff wiederum als Vampire entziehen sich dem Klischee der Clans und Blutlinien und bieten damit mehr Raum das Vampir-Dasein los gelöst von Clan-Klischees und Vampir-Schubladen zu führen. Nun und darüberhinaus stehen sie vor der Herausforderung weder in die sterbliche noch die vampirische Gesellschaft so richtig zu passen, müssen sich auch dahingehend finden.
Hinsichtlich der Kontras stört mich an den Nosferatu das die Clans-Schwäche nahezu nicht vernüntig umsetzbar ist, es mechanisch merkwürdige Effekte hat – ein Nosferatu hat immer Manipulation oder Charisma auf 3 – und das ganze ab Verdunkelung 3 Geschichte ist. Auch das Klischee der „häßlichen Informations-Sammler Nerds“ finde ich nicht so prickelnd.
Hinsichtlich der Caitiff nervt es mitunter wenn der Griff in die Disziplinskiste allzu Schneeflockenhaft ausfällt und das es wahlweise so entweder gar keine Rolle spielt oder ein „kill on sight“ ist.
Letztlich habe ich mich dann doch für die Caitiff entschieden.
Irgendwie mag ich gerade das punkige, non-konformistische am Clan lieber als die Aussehens herausgeforderten Vampire
Laut der Planung von Onyx Path Publishing soll das Spiel dann ab Juli im Einzelhandel erhältlich sein.
Bei Prince’s Gambit handelt es sich um ein „social deduction“ Spiel. Das heißt die Spieler übernehmen unterschiedliche Rollen innerhalb von zwei Fraktionen. Die eine möchte die Stadt und Domaine in den Händen der Camarilla halten, die andere sie für einen Sabbat-Angriff zurecht legen.
Es geht nun darum wahlweise herauszufinden wer der Verräter ist bzw. wer die Verräter sind, oder die Camarilla unter deren Augen zum Sturz zu bringen!
Das ganze funktioniert als Karten- bzw. Gesellschaftsspiel grob vergleichbar wie „Werwölfe aus dem Düsterwald“, „Resistance“, „Mafia“ und ähnliche Spiele.
Wenn man möchte, kann man noch über die Kickstarter Seite vom Prince’s Gambit das Spiel vorbestellen:
Zuletzt konnten sich die Tremere doch gegen die Salubri durchsetzen. Und so stehen nun Setiten gegen Ventrue. Respektive die Jünger (noch jünger?) des Sets…
Eine Abstimmung die mir nicht ganz leicht viel.
Mit den Setiten verbinde ich relativ wenig als eine merkwürdige Verbindung zu Schlangen, Ägypten und Drogen. Wobei der Ägypten-Aspekt so glaubwürdig wirkte wie entsprechendes Kajal-Makeup. Ein wenig sehr oberflächlich.
Dennoch kann man vielleicht aus der Verbindung zum ägyptischen Glauben etwas machen und der Aspekt der Sucht passt zu Vampire.
Hingegen was die Ventrue betrifft.
Sie sind finanzstark und einflussreich wie die Giovanni, wenn man den Familien-Aspekt wegnimmt, die Loyalität und die Nekromantie. Sie sind finanzstark und einflussreich wie die Lasombra, wenn man den Kirchen-Bezug wegnimmt, das schattenhaft-intrigante und die Schattenspiele. Sie sind adlig wie die Tzimisce, wenn man statt alten Adel rein auf Finanzen setzt. Es hilft da auch nicht das Giovanni wie Lasombra auch noch Beherrschung haben.
Kurz: Sie sind wie eine Suppe ohne Einlage oder Gewürz.
Nach der Neuigkeit um die bald startende Vorbestellung der V5 gibt es Heute eine weitere, spektakuläre Ankündigung!
Black Chantry Productions bringt das Kartenspiel Vampire: The Eternal Struggle zurück in den Druck sowie in die Läden und legt gleich mit dem neuem Set Lost Kindreds los. Ergänzt um eine Wiederauflage von Keepers of Tradition und Heirs of the Blood.
In dem Artikel stellen sie sich dem Leser vor, beschreiben ihren Hintergrund sowie die eigene Motivation, geben bekannt welche Produkte bald erhältlich sein werden und einen Überblick über die Geschichte von Vampire: The Eternal Struggle!
Nachdem sich die Malkavianer gegen die Ravnos behaupten konnten, stehen sich in der sechsten Runde der Clan der Salubri und der Clan der Tremere gegenüber. Während das Crowdfunding zu Vampire: Die Jubiläumsausgaben nun auch den SL-Schirm als PDF bietet.
Eine kleine Zwickmühle für mich, da ich keinen der Clans mag.
Die Tremere sind meines Erachtens verhältnismäßig unvampirisch und ich habe den Clansnachteil noch nicht vernünftig umgesetzt sehen. Das heißt was eine rigide Struktur sein sollte, wird schnell zu wahlweise „Ich hab das Ritual verpasst“ oder Entschuldigung sich Hintergründe zu sparen schließlich stellt das Gildenhaus alle nötigen Ressourcen zur Verfügung, bietet Einfluss auf Institutionen und eine super sichere Zuflucht.
Weil das noch nicht genug ist, ist Thaumaturgie mitunter nicht schlecht im Spotlight-Diebstahl. Sowohl hinsichtlich exotischerer Pfade, als auch in Bezug auf die Masse an Ritualen.
Neben der, ich nenne es mal atmosphärischen Herausforderung, wenn sich ein Vampir – in einem Setting mit Rötschreck – in eine untote Feuersäule verwandelt die man nicht schlagen kann, welche aber munter Feuerbälle schleudert – ich habe weniger pyromanische Feuer-Magier bei D&D gesehen.
Wobei ich gestehen muss das sie zu beginn, einer meiner favorisierten Clans waren – da die Runde im Mittelalter spielte und wegen der Schweizer-Taschenmesser Disziplin.
Demgegenüber steht die Salubri. Eine Blutlinie, respektive ein Clan der noch gröber dran-gepflanscht wurde als die Kappadozianer. Wenn es ein „very dark age“ gegeben hätte, würde ich sie vielleicht als Clan akzeptieren,… aber so. Eher nicht. Nun, und ich mag jenseits der Stadt-Gangrel keine Blutlinien.
Dazu kommt das mir die Spaltung zwischen „Heiler“ und „Kampfbestie“ etwas bis etwas sehr bizarr erscheint. Ebenso Dinge wie „Es gibt nur 7 und die lassen sich von ihren Kindern Diablerien“ wo sich mein suspension of disbelieve in die Sonne wirft und vergeht. Sowohl hinsichtlich der Praxis als auch hinsichtlich des Golconda-Salubri.
Wobei es, wenn man beide Aspekte ignoriert, der Clan der Heiler interessantes Konzept bietet.
Aber gut. Ein Clan muss es ja werden.
Zwei Punkte führten zu meiner Wahl:
Ich bin ein wenig angemopst das die Kappadozianer gewonnen haben.
Ich erinnere mich sehr dunkel an den Manga respektive Anime 3×3 Augen.
Also wurden es die Salubri.