Jim Stearns hat auf High Level Games einen Blog-Artikel geschrieben, in denen er 5 Städte listet, für welche seiner Meinung nach, ein Städtebuch im Storytellers Vault eine coole Sache wäre:
Die vorgeschlagenen Städte finde ich durchaus interessant, und ein Ergänzungsband dazu aus Fan-Feder wäre sicherlich spannend.
Den beiden Setzungen des Artikels, dass man die Ratio von 1 Vampir auf 100.000 Menschen beachten sollte, sowie dass man Rücksicht auf den Metaplot nehmen sollte, kann ich persönlich so gar nicht zustimmen.
Das Verhältnis kommt meines Erachtens allein schon aufgrund der Struktur der Camarilla nicht hin. Ein normaler Hof besteht schließlich aus einem Prinz, einem Sherrif, sieben Primogen, und einer Harpie. Für diese zehn Vampire braucht man bereits eine Millionen Stadt, und dann haben die niemanden zu regieren. Geschweige den das der Sherrif einen oder mehrere Deputies hat, es einen Hüter des Elysium gibt, mehr als eine Harpie oder die Primogen Peitschen haben, die auch wen zum „auf die Clans Linie bringen“ haben.
Der Aspekt des Metaplot respektive bestehender Städtebeschreibungen mag ein persönlicher sein. Ich habe jedoch keinerlei Problem damit Material, wenn ich leite, wahlweise zu ignorieren oder schlicht meiner Vorstellung anzupassen. Etwas das, meiner persönlichen Meinung nach, auch mir als Spieler mehr Freiheit gibt, wenn ich mich nicht durch irgendwelche Ergänzungsbände lesen muss.
Das deutsche Spiele-Magazin 4Players beschäftigt sich einerseits mit dem im Jahr 2000 veröffentlichten Spiel Vampire: Die Maskerade – Redemption, andererseits bieten sie anlässlich des bald erscheinenden Spiel Vampyr einen Einblick in den Vampir-Mythos:
Der Artikel zur Redemption beginnt mit einer Einleitung welche kurz das Pen & Paper Rollenspiel skizziert, dabei auch erklärt wie man heute noch dran kommt, und ausführt das es sich bei Redemption um die erste Computerspiel-Umsetzung von V:tM handelt.
Mir gefällt diese Art des Überblicks gut, da es den Leser einen guten Startpunkt gibt um sich weiter damit zu beschäftigen. Wenn ein Blick über den Tellerrand des Videospiel gewünscht ist.
Hernach wird auf das Spielestudio Nihilistic eingegangen und erwähnt das White Wolf selbst, in der Form von Daniel Greenberg, an der Gestaltung der Geschichte des Spiels, die sich vom Mittelalter bis in die Neuzeit (90er) erstreckt beteiligt war.
Das Spiel selbst wird wegen des ansprechenden Artwork gelobt, sowie die Rollenspiel Möglichkeiten hervorgehoben. Wobei es hinsichtlich des Kampfsystem, KI-Problemen und der Linearität etwas Kritik erfährt.
Mir persönlich gefiel das Spiel damals super. Ich mochte die Erzählung, die Gestaltung, die Wahlmöglichkeiten und war vom Netzwerk-Modus in dem man eigene Kampagnen gestalten konnte, absolut fasziniert. Das Kampfsystem habe ich nicht als allzu schlimm in Erinnerung, nur das der Tower in London mit Wraiths etwas stressig war.
Abschließend geht der Autor auf den enormen Erfolg des Spiels ein, dass es einer der Gründe war weshalb Bloodlines angegangen wurde, und führt das Schicksal des Studios aus.
Ich fand den Artikel nett, und überlege mir Redemption wieder zu installieren.
Das heißt, man stellt erneut fest das Bloodlines populär war und ist. Man merkt an das die Stärke von Paradox nicht die Entwicklung von Rollenspielen ist, weshalb White Wolf gegründet wurde und man nach Lizenzpartnern sucht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Entwicklung eines Computerspiel lange dauert und man bisher noch keinen Partner für eine Fortsetzung von Bloodlines 2 hat. Zumal man hohe Anforderungen daran stellt.
Es wird darauf hingewiesen das man sich erstmal an anderen Rollenspielprojekten versuchen wird, die ein Vampir-RPG abseits von Bloodlines sind.
Halbwegs neu könnte sein das die Idee eines World of Darkness MMO mimamausetot ist und nicht einmal mehr zuckt. Einfach weil man den Gedanken aufgab das ganze Setting in ein riesiges Spiel pressen zu wollen.
Daneben wird die Aussage getroffen, dass ein neues Spiel die Settingbeschreibung der V5 und folgenden Editionen aufgreifen wird. Einen Umstand der bereits kommuniziert wurde und naheliegend ist.
Der Artikel ist jetzt nicht besonders informativ, aber nicht schlecht. Als kleine Kritik meinerseits, der Seitenhieb gegen Twilight finde ich ungünstig und misslungen.
Einerseits weil ich die Kritik an und Verdammung von Twilight unter anderen aus den von Lindsay Ellis angeführten Gründen kritisch betrachte. Andererseits weil Twilight sich durchaus an Erwachsene richtet, von solchen geschätzt wird, und die Idee „erwachsener als Twilight“ sein zu wollen respektive „von Twilight zu graduieren“, auf mich ganz persönlich, pubertär bis herablassend wirkt.
Mit The Night in Question findet am 17. November in Austin, Texas statt und ist das erste, offizielle Blockbuster Larp Event das sich mit dem Sabbat befasst.
White Wolf hat in einer offiziellen Presse-Mitteilung bereits vorgestellt und ich persönlich war, respektive bin, so begeistert von der Vorstellung des Larps, der Präsentation des Konzepts, dass ich kurzerhand entschied mir Karten zu kaufen und eine Reise zu organisieren.
Das Larp nimmt sich als Setting einen Rave in den 90ern vor, der von dem Sabbat zum Anlass einer Massen-Erschaffung genommen wurde, und von dem der Allgemeinheit nur bekannt ist das es in einem Flammeninferno endete. So das lediglich nur jene die vor Ort wissen was in der fraglichen Nacht geschah und welche schrecklichen Dinge sie selbst während der Night in Question vollbrachten.
Hierbei kann es durchaus sein, dass man als Spieler, mit einen sterblichen Charakter das Larp anfängt. Was sich dann jedoch, im Laufe der Nacht, wahrscheinlich ändern wird. Wie in einem Blog Artikel ausgeführt:
In Bezug auf das Genre und den Stil, beschreibt man das ganze als Texas Splatterpunk und möchte eine durchaus dediziert amerikanischen Eindruck von Horror bieten.
Das heißt man orientiert sich an amerikanischen Haunted Houses und Scare Mazes, die wie ich persönlich anmerken mag, den Schilderungen von Freunden zu Halloween nach, relativ wenig mit harmlosen, hiesigen Geisterbahnen zu tun haben.
Hierfür hat man einerseits Experten vor Ort engagiert, die sich mit derlei Attraktionen auskennen, und andererseits SFX-Makeup Experten eingeladen.
Wie man sich bereits bei dem Begriff Texas Splatterpunk vorstellen kann, setzt man nicht auf die feine Politik der Camarilla, den Saloonspielen vieler andere Larpformen, sondern orientiert sich mehr an „handfesten“ Horror. Liegt damit von der Spielart in der Nähe von Vampir Filmen wie John Carpenter’s Vampires, From Dusk Til Dawn, und Near Dark oder Horrorfilmen wie The Devil’s Rejects und Texas Chainsaw Massacre
Hierbei spielt die Frage wie man den Sabbat betrachtet eine große Rolle. So bietet Jackalope zwei Blog-Artikel, die sich damit beschäftigen welche unterschiedlichen Fassungen des Sabbat gibt, und welche Interpretation man selbst verwendet:
Hinsichtlich des LARP-Spielstil beschreibt Jackalope Studios, das Larp als Bespoke.
Das heißt man setzt auf die gemeinschaftliche Gestaltung des Spiels.
In dem Kontext gibt es zwar natürlich Konflikte zwischen den Charakteren, allerdings wird der Ausgang und die Gestaltung der verschiedenen Szenen zwischen den Spielern verhandelt. Wie dies, in der Praxis, funktioniert wird in einem Blog-Artikel erläutert:
In dem Kontext des Larps sind, meiner Ansicht nach, auch die Ausführungen zu den Sicherheitsmechanismen interessant. Gerade da es sich um „Splatterpunk“ handelt und man sich im Horror-Genre bewegt. Jackalope Studios kann hierbei einerseits auf eigene Erfahrung mit der Organization und Ausrichtung des A War of Our Own Larp zurück greifen, ein Larp welches die Thematik des Spiels This War Of Mine aufgreift, arbeitet jedoch auch mit Participation Design Agency (PDA) zusammen, welche die Vampire Larps End of the Line, Enlightenment in Blood sowie Parliament of Shadows machten.
Die Tickets respektive Eintrittskarten für The Night In Question kosten aktuell $189 plus $7,61 Steuern und Buchungskosten. Bis zum 31.05. ist es noch möglich die Tickets in zwei Raten zu bezahlen.
Bei Twitch hat Jackalope Studios einen Live-Stream gemacht.
Ich bin dafür extra bis in die Puppen wachgeblieben und habe als Teylec auch einige Fragen gestellt.
In seinem neusten Video stellt Matthew Dawkins, auch bekannt als The Gentleman Gamer, Bücher der Welt der Dunkelheit und der Chronicles of Darkness vor, an denen er mitgeschrieben hat:
Zu jedem Buch, das er erwähnt, erzählt Matthew interessante Hintergrundaspekte zu dem Buch. Worum es geht, was die jeweiligen Besonderheiten sind, wie er sich diesbezüglich fühlt, für wen es weshalb geeignet ist.
Teilzeithelden.de hat anlässlich dessen, das Mindjazz Pictures die Vorbesteller mit der DVD der World of Darkness Dokumentation belieferte, die Dokumentation besprochen und veranstaltet ein kleines Gewinnspiel:
Sebastian Meusel skizziert in dem Artikel den Inhalt der Dokumentation und beschreibt was den geneigten Zuschauer hinsichtlich des Themenfokus sowie der verschiedenen Inhalte erwartet. Hierbei gibt es auch eine kleine Schilderung wie Mark Rein-Hagen seinerzeit die Idee zu Vampire: Die Maskerade kam.
Hinsichtlich des Themenfokus würde ich lediglich ergänzen, dass sich die Dokumentation mehr auf den Werdegang und die Entwicklung White Wolfs konzentriert, als auf die Spiellinie Vampire: Die Maskerade.
Auch wenn diese stets prominent als eine Art Leitfaden im Vordergrund und Fokus steht.
Der Artikel von Sebastian Meusel schließt letztlich mit einem kleinen Gewinnspiel ab. Bei dem man, mit einer Antwort auf eine nicht allzuschwere Frage, eine Kopie der DVD gewinnen.
Das Interview ist, auf Schwedisch. Weshalb ich hiermit meine grobe Interpretation des Inhalts anbieten mag. Das heißt ich spreche kaum Schwedisch und habe hauptsächlich Google Translate sowie mein Sprachgefühl zu rate gezogen.
Insofern, viel Spaß, aber nehmt meine Wiedergabe als eine freie Interpretation. nicht als „Fakten, Fakten, Fakten“.