White Wolf: Free League gestaltet die V5!

In einer weiteren, großen und überraschenden Presse-Mitteilung hat White Wolf verkündet, mit dem schwedischen Verlag Fria Ligan (Free League) zusammenarbeiten!
Hierzu gibt es von beiden Verlagen jeweils eine Presse-Mitteilung:

Presse-Mitteilung White Wolfs via Facebook

Presse-Mitteilung Fria Ligan via Webseite

Die Zusammenarbeit mit Fria-Ligan bezieht sich hierbei auf die Optik des Buchs. Das heißt die künstlerische Gestaltung, das Layout, das Design und die Aufbereitung. Fria Ligan kann dahingehend auf hoch dekorierte Bücher wie: Mutant Year Zero, Coriolis sowie Tales of the Loop blicken. So schaffte man es allein mit Tales of the Loop 2018 nicht weniger als 5 Gold-ENnies zu gewinnen.

Hierbei gibt sowohl White Wolf als auch Fria-Ligan einen Einblick in das Design:

Fria Ligan - Layout Entwurf Toreador - Doppelseite
Ein erster, früher Entwurf (Spread) für Vampire: The Masquerade 5th Edition
Gestaltung Free League, Fotograf Derek Hutchison,
Model Indie Korth, Art Direktor Mary Lee
.
[Klicken für größere Auflösung]| [Klick für Herkunft des Bilds]
Ein erster, früher Entwurf (Spread) für Vampire: The Masquerade 5th Edition Graphic Design von Free League.
Ein erster, früher Entwurf (Spread) für Vampire: The Masquerade 5th Edition
Gestaltung Free League, Fotograf Derek Hutchison,
Model Indie Korth, Art Direktor Mary Lee
.
[Klicken für größere Auflösung] | [Klick für Herkunft des Bilds]
Während der Text auf dem ersten Seitenentwurf nicht leserlich ist, zumindest gelingt es mir nicht, kann man auf der zweiten Seite durchaus lesen was geschrieben steht.

Wie üblich werde ich nun, die beiden Presse-Mitteilungen, wiedergeben respektive zusammenfassen.

„White Wolf: Free League gestaltet die V5!“ weiterlesen

Presseschau zur Ankündigung der V5 Vorbestellung

Ein Ereignis wie die Ankündigung des Vorverkauf der brandneuen Edition von Vampire: Die Maskerade schlägt natürlich Wellen und zieht Artikel nach sich. Sowohl solche mit neuen Informationen, als auch jene die darüber berichten.

Ich persönlich finde das spannend, und mag hier einmal die Artikel auflisten, die ich finden konnte. Hierbei erwähne ich Englische, Deutsche, Spanische, Italienische und Polnische Berichte. Schließlich ist es eine Welt und nicht nur ein Land der Dunkelheit.
Wenn ich einen Artikel vergessen haben sollte, meldet euch.

„Presseschau zur Ankündigung der V5 Vorbestellung“ weiterlesen

Krieg der Clans: Nosferatu gegen Caitiff

Nachdem sich zuletzt der Clan der Könige gegen die Schlangen durchsetzen konnte, stehen nun Nosferatu gegen Caitiff:

Facebook Post mit der Abstimmung zwischen Jünger des Set und Ventrue

Eine Abstimmung die mir nicht leicht gefallen ist.

Für die Nosferatu spricht der Umstand das sie mit ihrer Entstellung dem eher monströsen Vampir-Bild entsprechen und das der Name ikonisch für Vampire ist. Dadurch adressiert der Clan neben den normalen Herausforderungen des Untoten-Dasein auch den Aspekt das sich der Charakter ändert – nicht nur innerlich sondern auch äußerlich.

Die Caitiff wiederum als Vampire entziehen sich dem Klischee der Clans und Blutlinien und bieten damit mehr Raum das Vampir-Dasein los gelöst von Clan-Klischees und Vampir-Schubladen zu führen. Nun und darüberhinaus stehen sie vor der Herausforderung weder in die sterbliche noch die vampirische Gesellschaft so richtig zu passen, müssen sich auch dahingehend finden.

Hinsichtlich der Kontras stört mich an den Nosferatu das die Clans-Schwäche nahezu nicht vernüntig umsetzbar ist, es mechanisch merkwürdige Effekte hat – ein Nosferatu hat immer Manipulation oder Charisma auf 3 – und das ganze ab Verdunkelung 3 Geschichte ist. Auch das Klischee der „häßlichen Informations-Sammler Nerds“ finde ich nicht so prickelnd.

Hinsichtlich der Caitiff nervt es mitunter wenn der Griff in die Disziplinskiste allzu Schneeflockenhaft ausfällt und das es wahlweise so entweder gar keine Rolle spielt oder ein „kill on sight“ ist.

Letztlich habe ich mich dann doch für die Caitiff entschieden.
Irgendwie mag ich gerade das punkige, non-konformistische am Clan lieber als die Aussehens herausgeforderten Vampire

„Krieg der Clans: Nosferatu gegen Caitiff“ weiterlesen

Krieg der Clans: Jünger des Set vs. Ventrue

Zuletzt konnten sich die Tremere doch gegen die Salubri durchsetzen. Und so stehen nun Setiten gegen Ventrue. Respektive die Jünger (noch jünger?) des Sets…

Facebook Post mit der Abstimmung zwischen Jünger des Set und Ventrue

Eine Abstimmung die mir nicht ganz leicht viel.
Mit den Setiten verbinde ich relativ wenig als eine merkwürdige Verbindung zu Schlangen, Ägypten und Drogen. Wobei der Ägypten-Aspekt so glaubwürdig wirkte wie entsprechendes Kajal-Makeup. Ein wenig sehr oberflächlich.
Dennoch kann man vielleicht aus der Verbindung zum ägyptischen Glauben etwas machen und der Aspekt der Sucht passt zu Vampire.

Hingegen was die Ventrue betrifft.
Sie sind finanzstark und einflussreich wie die Giovanni, wenn man den Familien-Aspekt wegnimmt, die Loyalität und die Nekromantie. Sie sind finanzstark und einflussreich wie die Lasombra, wenn man den Kirchen-Bezug wegnimmt, das schattenhaft-intrigante und die Schattenspiele. Sie sind adlig wie die Tzimisce, wenn man statt alten Adel rein auf Finanzen setzt. Es hilft da auch nicht das Giovanni wie Lasombra auch noch Beherrschung haben.
Kurz: Sie sind wie eine Suppe ohne Einlage oder Gewürz.

Weshalb ich für die Setiten stimmte.

Krieg der Clans - Setiten - Screenshot aus dem Video von den Bangles "Walk like an Egyptian"
Bite like an Egyptian!

 

Krieg der Clans: Salubri vs. Tremere

Nachdem sich die Malkavianer gegen die Ravnos behaupten konnten, stehen sich in der sechsten Runde der Clan der Salubri und der Clan der Tremere gegenüber. Während das Crowdfunding zu Vampire: Die Jubiläumsausgaben nun auch den SL-Schirm als PDF bietet.

Facebook Post mit der Abstimmung zwischen Salubri und Tremere

Eine kleine Zwickmühle für mich, da ich keinen der Clans mag.
Die Tremere sind meines Erachtens verhältnismäßig unvampirisch und ich habe den Clansnachteil noch nicht vernünftig umgesetzt sehen. Das heißt was eine rigide Struktur sein sollte, wird schnell zu wahlweise „Ich hab das Ritual verpasst“ oder Entschuldigung sich Hintergründe zu sparen schließlich stellt das Gildenhaus alle nötigen Ressourcen zur Verfügung, bietet Einfluss auf Institutionen und eine super sichere Zuflucht.
Weil das noch nicht genug ist, ist Thaumaturgie mitunter nicht schlecht im Spotlight-Diebstahl. Sowohl hinsichtlich exotischerer Pfade, als auch in Bezug auf die Masse an Ritualen.
Neben der, ich nenne es mal atmosphärischen Herausforderung, wenn sich ein Vampir – in einem Setting mit Rötschreck – in eine untote Feuersäule verwandelt die man nicht schlagen kann, welche aber munter Feuerbälle schleudert – ich habe weniger pyromanische Feuer-Magier bei D&D gesehen.
Wobei ich gestehen muss das sie zu beginn, einer meiner favorisierten Clans waren – da die Runde im Mittelalter spielte und wegen der Schweizer-Taschenmesser Disziplin.

Demgegenüber steht die Salubri. Eine Blutlinie, respektive ein Clan der noch gröber dran-gepflanscht wurde als die Kappadozianer. Wenn es ein „very dark age“ gegeben hätte, würde ich sie vielleicht als Clan akzeptieren,… aber so. Eher nicht. Nun, und ich mag jenseits der Stadt-Gangrel keine Blutlinien.
Dazu kommt das mir die Spaltung zwischen „Heiler“ und „Kampfbestie“ etwas bis etwas sehr bizarr erscheint. Ebenso Dinge wie „Es gibt nur 7 und die lassen sich von ihren Kindern Diablerien“ wo sich mein suspension of disbelieve in die Sonne wirft und vergeht. Sowohl hinsichtlich der Praxis als auch hinsichtlich des Golconda-Salubri.
Wobei es, wenn man beide Aspekte ignoriert, der Clan der Heiler interessantes Konzept bietet.

Aber gut. Ein Clan muss es ja werden.
Zwei Punkte führten zu meiner Wahl:
Ich bin ein wenig angemopst das die Kappadozianer gewonnen haben.
Ich erinnere mich sehr dunkel an den Manga respektive Anime 3×3 Augen.
Also wurden es die Salubri.

Krieg der Clans - Salubri - Manga 3x3 Augen (Band 1)
Mit dem Zweiten sieht man gut,
mit dem Dritten sieht man besser!

Blog-Artikel (EN): 3 Schritte auf dem Weg zur Hölle

Chaz Lebel (Caffeinated Conquest) hat für High Level Games einen Artikel über die Psychologie von Vampiren geschrieben, und drei Aspekte genannt welche den Vampir direkt auf den Weg zur Verdammung führen:

Psychology Of The True Vampire: 3 Steps On The Road To Hell

Gerade für solche, welche Vampire: Die Maskerade oder Requiem vorwerfen es sei zu kuschelig eine Lektüre wert. Jedoch ebenso für jene unter euch, die nach Möglichkeiten suchen dem Spiel eine ausgeprägtere Horror-Komponente zu geben.

„Blog-Artikel (EN): 3 Schritte auf dem Weg zur Hölle“ weiterlesen

Podcast (EN): Brian Book Club über „From Hell“, „Necronomicon“ und „It“

Der Brian Book Club hat drei weitere Werke besprochen.

The Brian Book Club – Alan Moore’s „From Hell“

Der Comic „From Hell“ von Alan Moore bearbeitet das „Jack the Ripper“-Thema und Brian erklärt zuerst wie er diesen überhaupt fand. Er beschreibt das Buch, ohne zu spoilern, und führt aus in wie weit er eine Verbindung von der Darstellung der Magie zur WoD sieht, den verschiedenen Intrigen und wie der Wahnsinn dort eingebaut wurde.
Das YouTube-Video geht rund 13 Minuten und es ist das erste Buch in der Serie, das er ohne wenn und aber empfiehlt.

The Brian Book Club – H.P. Lovecraft’s „Necronomicon“

Dieser Podcast wird einmal nicht von Brian gesprochen, sondern von Josh Heath (High Level Games). Der sich der Anthologie-Sammlung „Necronomicon“ von HP Lovecraft annimmt. Die Episode fängt mit einigen Hinweisen zu der Person Lovecrafts an, bevor es weiter geht. Hierbei betrachtet Josh vorallem die Verbindung zwischen Werwolf: Die Apokalypse und dem Cthulhu-Mythos.
Als erstes geht er hierbei auf „Shadows over Innsmouth“ ein und betrachtet die Geschichte kritisch bevor er Ansätze gibt wie man die Themen einbauen kann. Sei es mit einer Kolonie von Nosferatu oder Formori-Anbeter. Daneben geht er auf die „Dreamquest of unknown Kadath“ ein. Etwas das sich wohl gut für eine Umbra-Reise von Werwolf verwenden läßt, oder als abtauchen in den Tiefen Traum bei Wechselbalg.
Er führt dies durchaus detaillierter aus bevor er allgemein auf das Konzept eines großen Alten eingeht und zurück kommt um zu erklären weshalb er die beiden Geschichten für geeignet hält.
Das YouTube-Video geht über etwa 15 Minuten.

The Brian Book Club – Stephen King’s „IT“

Der Podcast wird wieder von Brian gesprochen und beschäftigt sich mit der Geschichte „ES“ von Stephen King. Wobei er zunächst erzählt wie er von der Mini-Serie zum Buch kam. Er erklärt das es eines seiner favorisierten Bücher ist, und was dieses Buch für ihn alles bedeutet. Brian geht auf die verschiedenen Themen des Buchs ein, weshalb es eine gute Horror-Geschichte ist.
Nach etwas über 14 Minuten geht er auf die mögliche Verwebung zur Welt bzw. den Chroniken der Dunkelheit ein, wobei Changeling: The Lost für Brian die naheliegenste Linie ist. Mit Pennywise in der Rolle eines True Fae. Danach läßt er die übernatürlichen Linien aussen vor und regt eine Runde um Sterbliche in der Welt der Dunkelheit an. Eine Geschichte über Personen die vom Schicksal zusammengestellt werden und sich gegen etwas gemeinsam wehren müssen. Weshalb er den Bezug zum Innocents-Band der CofD schlägt.
Das Video geht etwa 20 Minuten und ES erhält eine uneingeschränkte Empfehlung.