Twitter (EN): Justin Achilli über Setting Dynamik und Spieler Einfluss in der WoD (+Übersetzung)

Justin Achilli hat einen weiteren, interessanten Twitter Thread geschrieben:

Twitter-Thread von Justin Achilli

Da ich die Ausführungen durchaus interessant wie nützlich finde, habe ich sie übersetzt:

In vielen (wenn nicht gar den meisten!) Welt der Dunkelheit Chroniken, bestehen die gegebenen Strukturen damit die Spieler Einfluss auf diese nehmen können. Ohne die Spieler-Charaktere würde die Welt ihren Lauf nehmen (Tipp: Zum Schlechten, quasi zum Dunklen hin)

Das ist der Kernpunkt. Die Spieler Charaktere treffen Entscheidungen und diese Entscheidungen bringen Wandel. Selbst wenn der Wandel etwas geringes ist, wie beispielsweise eine Bedrohung im Zaum zu halten. Die Spieler stellen eine nennenswerte Kraft dar, welche auf die Welt wirkt.

Dies schafft eine interessante Dynamik. Besondern wenn es die monströseren Arten von Charakter betrifft, wie Vampire, Dämonen und dergleichen, deren Anwesenheit normalerweise nicht im positiven auf die Welt einwirkt. An diesem Punkt kommen allerdings die Moral-Systeme des jeweiligen Systems ins Spiel.

Die Spieler-Charaktere sind (normalerweise) diejenige welchen ihren monströsen Trieben am effektivsten widerstehen und ihnen zuwiderhandeln können. Die Figuren des Erzählers hingegen sind normalerweise Antagonisten, Gegenpunkte oder Figuren zu denen man aufstrebt.

(Natürlich kann man eine „böse Chronik“ spielen in dem man die Kernelemente des Spiels ignoriert. Allerdings unterläuft diese direkte Zelebrierung des Horrors – anstelle sich dem Horror entgegen zu stellen oder zu versuchen die persönliche Dunkelheit zu überwinden – das Genre)

Gleichzeitig ist der Aufbau eines Klüngel, Pack, Chantry nicht der gleiche wie bei traditionelleren, „heroischeren“ RPGs. Man ist nicht da um implizit die Welt zu retten, gegen den bösen Antagonisten zu kämpfen oder eine böse Prophezeiung zu verhindern.

Die Welt der Dunkelheit setzt auf eine Menge Eigennutz, und bietet damit die Grundlage für die „Grauskalen Moralität“, welche sie von Anfang an auszeichnete. Wodurch sie sich von anderen unterschied.

Ein Großteil der Geschichte ergibt sich aus der Interpretation des Eigennutz sowie der zwischenmenschlichen Dynamiken. Manchmal ist der Eigennutz reiner Egoismus. Dies betrifft häufig Charaktere die zum scheitern verurteilt sind sowie NPC die sicher aus dem Weg geräumt werden müssen.

Manchmal prägt sich der Eigennutz in Projekten zum Gemeinschaftsaufbau sowie direkter Zusammenarbeit aus. Erneut gilt das Klüngel, Pack, Chantry, etc. Konstrukte sind, die größer als die Summe ihrer Teile sind, und das sie nicht zum Nachteil ihrer Umgebung sein müßen.

Weshalb „der Preis der Macht“ ein wiederkehrendes Thema in der WoD ist. In fast jedem Spiel fängt man „über dem Durchschnitt“ des normalen Menschen an oder ist gleich von etwas besessen, das einen von Normalsterblichen abhebt.

Nutzt man diese Vorteile um die eigne Situation auf Kosten von anderen zu verbessern? Was ist mit der Macht im Inneren – das Tier, die Wut, etc, – welche einen versucht zu Übertritten oder Maßlosigkeiten zu verführen?

Nur meine Meinung, ich bin der Ansicht das es die Welt der Dunkelheit noch weiter von anderen Spielen, aus ihrer Entstehungszeit, abhebt – über das „DU bist das Monster“ hinaus. Es gab (natürlich) innere Konflikte und Dynamiken in anderen Spielen, aber es war oft nicht so zentral.

Die inneren Konflikte passen gut zu den Inhalten, Themen und dem Gothic-Stil. Und sie werden in verschiedenen Actual Play streams und Videos sehr gut dargestellt.

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Geniale Fan-Gemachte Notizbücher

Wirklich bemerkenswerte, wie ich finde, Notizbücher hat Matthew Webb geschaffen. Seit einigen Wochen teilt er handgefertigte Reise-Notizbücher auf Facebook:

Facebook Post mit dem Fortschritt

Das erste Notizbuch kann man in diesem Post betrachten:

Facebook Post zum ersten Reise-Notizbuch

Facebook Video zur Fertigung des zweiten Buchs

Facebook Post zu den ersten Schritten des reich verzierten Reise-Notizbuch

Facebook Post zu den abschließenden Schritten des Reise-Notizbuch

Facebook Post zum Reise-Notizbuch von Jason Carl bei LA by Night

Facebook Post zu einem weiteren Reise-Notizbuch (Sabbat)

Daneben hat Matthew noch ein Notizbuch zu den Kappadozianern gemacht:

Cappadocian Journal

Ebenso wie ich auf sein sehr geniales „Tagebuch eines Noddist“ angefertigt:

Noddist Journal 2

Es ist der zweite Versuch, nach dem ihm leider dieses Tagebuch gestohlen wurde:

Noddist Journal

Daneben hat er auch ein Notizbuch für Magus: Die Erleuchtung gemacht:

Facebook Post zu dem Magus Notizbuch

Wenn man sich nun fragt: Wie funktionieren diese Notizbücher jetzt eigentlich, dieses erklärt Matthew in einem eigenen Video:

Facebook Post zu der Frage: Wie funktionieren die Handbücher?

Auf der Facebook Seite von Matthew findet ihr zudem Videos, wie er die Bücher gemacht hat. Man kann sie nicht kaufen, aber ich finde sie dennoch cool und denke sie haben einen Blick verdient.

News-Happen: Heritage Umfrage, CHAPTERS Speed Drawing, Jason Carl über Charakterbau, Artwork & Model und der 2. Jackalope Newsletter

Es gibt eine Umfrage zum Heritage Brettspiel, welche historischen Figuren man gerne als Vampir im Spiel umgesetzt sehen würde:

Vampire: The Masquerade – Heritage – Umfrage

Die Macher des V:tM Brettspiel CHAPTERS haben ein Speed Drawing Video zu ihrem Cover-Motiv veröffentlicht:

Vampire the Masquerade – CHAPTERS Game Cover Speed Drawing

Ich finde es super beeindruckend. Sowohl hinsichtlich des können, als auch weil es doch ansprechend anzuschauen ist.

Unterdessen spricht Jason Carl mit Amy Vorpahl auf Geek & Sundry über die Charakter-Erschaffung. Wie man sie als Spielleiter baut respektive wie man Spieler beim Bau unterstützen kann.

WATCH: Character Creation | Game Masters Hall

Daneben hat Shane Oldhouser auf Facebook das Model für die ikonische „The Methuselah“ Illustration von Tim Bradstreet. Hierbei handelt es sich um niemand geringeren als die Horror-Ikone Linda Blair:

Klassisches Artwork "The Methuselah" - Im Vergleich mit dem Model (Linda Blair)
Klassisches Artwork „The Methuselah“
Im Vergleich mit dem Model (Linda Blair)

Letztlich gibt es auch wieder das Wochen-Update von Jackalope Studios zu ihren Larp-Projekten. Diesmal mit dem Hinweis auf verfügbare Tickets für The Night in Question:

Weekly Update, We Can Build It!

Blog-Artikel: Teilzeithelden über (keine) Klischees im Vampire Larp und Vampir & Vorurteil (Mein Mini-Rant)

Es gibt einen neuen Artikel von Frauke auf Teilzeithelden in dem sie sich mit dem Thema von Klischees im Vampire Larp, oder wie der Profi sagt „Vampire Live“, befasst:

Pummeltoreador und Anzugbrujah – (Keine) Klischees im Vampire Live

Der Artikel umschreibt verschiedene Klischees und stellt diesem andere Figuren gegenüber welche mit dem Klischee brechen.
Hierbei versucht sie durchaus den Begriff des Klischee von dem des (wertenden) Vorurteils sowie vom Stereotyp und Archetyp zu trennen. Der Toreador welcher aus dem Bild des wunderschönen Künstlers ausbricht in dem er in Malerkleidung erscheint wird von ihr als – in der Wiederholung – Klischee beschrieben. Der Abendgarderoben Künstler Toreador wäre wiederum ihrer Verortung nach eher das Stereotyp oder der Archetyp des Clans.

Das Fazit ist hierbei im groben zusammengefasst, für mehr lest bitte den Artikel, dass man durchaus einen Pummeltoreador spielen kann und sie nicht ausschließen soll.
Der Artikel ist gut geschrieben, facettenreich, recht lang und interessant.

Vampir & Vorurteil: Mein Larp Mini-Rant

Ich (Als Wütende Vampirin mit Fängen)
Pummel-Gangrel?

Das lesen des Artikels, sowie die Zusammenfassung, fiel mir nicht unbedingt leicht. Der Begriff „Pummeltoreador“ richtet meine Nackenhaare auf, brachte mich auf und macht mich emotional.

Zur Illustration seht ihr rechter hands ein Bild von mir, nachdem ich mit meinen frisch gemachten Vampir-Fängen in mein Hotel-Zimmer in Austin, Texas kam.

Da die Fänge klebend waren, ich mich nicht traute sie im Auto abzunehmen, mit Fängen eincheckte – ich lispele eh schon, die machten es nicht besser – entschied ich mich dazu, mich in meinen normalen Klamotten zu photographieren. Wie ich finde, gebe ich dabei eine halbwegs vernünftige Gangrel ab.

Allerdings bin ich durchaus meines Körper bewusst, im Sinne von „body conscious“ nicht im Sinne das ich dort positiv drauf achte. Das heißt, ich weiß das ich mit 1,67m (ggf. nur 1,65m) eher klein bin und wenig Angst einflößend. Ebenso bin ich meinem Gewicht irgendwo zwischen 72 bis 78kg ziemlich pummelig, zumal ich keinen Sport mache.
Das heißt, wenn ich einen Toreador spiele, oder einen Charakter irgendeines anderen Clan, kommt dabei ein Pummel-<Clan> Charakter heraus. Ist ein Fakt, selbst das Kirk Manöver ändert da nichts dran.

Das ist ein Problem beim Larp, den beim Larp schauen Leute einen erstmal an, und beurteilen einen.  Positiv formuliert versuchen sie zu erraten, was man darstellen soll.

Weil ich sehr ungern ob meiner Körperform beurteilt werde, gerade im Rahmen meiner Selbsteinschätzung, nahm ich vom Larp eher Abstand.
Gerade vom Fantasy Larp, wo man an allen Ecken und Enden was von Pummelelfen, hänflichen Barbaren, riesigen Zwergen und zwergigen Orks liest.

Ich betrachtete Vampire Larp, respektive Vampire Live, deswegen immer mit etwas Misstrauen. Schließlich sieht man auf Fotos, gerade zu großen Events, nur schöne Menschen – respektive Personen die meiner Meinung nach deutlich besser aussehen als ich und/oder super stylish sind. Wenn es Bilder außerhalb des Schöhnheitsmuster gibt, besteht die Gefahr das eine Diskussion um „Gottchen, sind die peinlich“ startet. Wo man natürlich sagen kann „Das liegt an den 90ern oder diesem oder jenen“, was ich jedoch nur eingeschränkt glaube.

Bisher nahm ich an, dass es an der allgemeinen Niedertracht der Menschheit liegt.
Schließlich gibt es bei Vampire keine Fantasy-Rassen oder Fantasy-Spezies wo man so sagen kann „Die Spezies ist halt so“.

Bei Vampire können, und nach meiner Überzeugung, werden jedoch alle mögliche Menschen gebissen. Es ist nicht so, dass man eine bestimme Hautfarbe, Gewichtsklasse, Größe, Frisur oder andere Aspekte haben muss. Es kann sein das man sich zu einem Familienstammbaum rechnen können sollte, allerdings gibt es auch dort die Freiheit so auszusehen, wie man eben aussieht.

Mit dem Begriff des Pummeltoreador jedoch, sieht das anders aus.
Wobei sich der Begriff auch deutlich vom Anzug-Brujah unterscheidet.

Einen Anzug kann man anziehen oder ablegen. Mit dem eigenen Pummelspeck geht das nicht einmal im Ansatz so leicht. Respektive ist das ein Aspekt des Körpers des Spielers, anstelle der Garderobe des Spielers. [Anmerkung: Nicht das es unproblematisch ist, wenn Ventrue-Spieler runtergemacht werden, weil ihnen ihr Anzug weniger steht als das was Trump trägt. Wäre ein eigenes Rant-Thema]

Insofern möchte ich einmal feststellen:

Toreador sind der Clan der Künstler, der Rose, der Poseure!
Toreador sind ein Vampir-Clan mit tausenden Jahren Geschichte!

Das heißt, Toreador nehmen klassischer Weise sowohl Künstler in ihren Clan auf, als auch Personen welche durch ihre Schönheit bestechen sowie ab und an Personen die besonders gut darin sind sie anzubeten.

Es gibt sehr viele Kunstfelder, die keinerlei Bezug zu der Figur haben.
Das heißt Steinmetze, Zeichner, Maler, Töpfer, Poeten, Sänger, Regisseure, Komponisten, Performance-Künstler, Autoren und andere Kunstschaffende können gut bis sehr gut aussehen sie müssen es aber nicht. Wenn ich mir Bilder verschiedener Kunstschaffenden ansehe, meiner ganz persönlichen, wertenden Checker-Meinung nach, eher nicht so gut aus.

Es gibt selbst hinsichtlich des Ansatz „nach Schönheit gewählt“ Spielraum.
Das heißt, es gibt ja mehr Geschmacksrichtungen als Karl Lagerfeld und Heidi Klum. Gerade wenn die Erzeuger aus einer Epoche kommen, die jenseits von (Mager)-Models liegen. An sich gibt es sogar Personen die mich super attraktiv finden, hat man mir so gesagt und glaube ich den Personen bzw. versuch ihnen zu glauben.

Naja, und daneben gibt es auch noch eine ganze Reihe Toreador die aus anderen Gründen geschaffen wurden. Wie gesagt, Claquere, einflussreiche Personen, Liebschaften etc. pp.

Insofern taugt meines Erachtens auch der Künstler oder der Künstler viel mehr als Archetyp und Stereotyp für Clan Toreador. Eher sollte da das „Next Toreador Top-Model“ den Hammer des Klischee, welches nur in kleinen Dosen verträglich ist, überkriegen.

Kurz gesagt:

Vampire Larp bzw. Live braucht den Begriff nicht. Haltet ihn bitte raus.

News-Happen: Jackalope Newsletter, PDXCon in Berlin, Heritage Kickstarter, Interviews, SV Produkt, CHAPTERS Bild & Justin Achilli twittert über Vampire vs. Werwölfe (+Übersetzung)

Jackalope Live Action Studios haben einen wöchentlichen Newsletter angefangen, in dem sie über den aktuellen Stand ihrer Projekte berichten:

WEEKLY UPDATE, NIGHT CITY CHARACTERS AND BLOOD SHOWERS

Die WoD-Neuigkeiten in diesem Artikel sind, dass die Örtlichkeit für The Night in Question 2019 verbessert werden, und es vielleicht für die Teilnehmer eine Blut-Dusche Blade-Style geben wird.

Daneben hat Paradox Interactive angekündigt die PDXCON 2019 in Berlin stattfinden zu lassen, und gleich auch die Preise mit verkündet:

PDXCON 2019 in Berlin, Webseite

Man kann sich in einen Newsletter eintragen, und seinen Frieden mit den Kosten für den Eintritt machen, vielleicht schon einmal sparen. Meiner Vermutung nach, wird es dort auch Neuigkeiten zur Welt der Dunkelheit geben. Was allerdings nur eine Vermutung ist.

Derweil startet der Kickstarter Vampire: The Masquerade von Nice Game Publishing nicht nur gut, sondern phantastisch:

https://www.kickstarter.com/projects/sweet-lemon/vampire-the-masquerade-heritage/

Vampire: The Masquerade – Heritage

Innerhalb von nicht einmal 1 Stunde hat man sein Ziel erreicht, und jetzt, nach etwa 24 Stunden sind alle Stretch Goals bis auf ein letztes gefallen. Danach gibt es nicht etwa weitere Stretch Goals, sondern man konzentriert sich darauf ein cooles Spiel zu machen.

Zudem gibt es zwei Blog-Artikel mit Interviews:

Brian Le Blanc, and trusting the subconscious

Matthew Dawkins is infected with the Contagion Chronicle

Brian Le Blanc ist ein aktiver Künstler für die Welt der Dunkelheit gewesen und weiterhin für Vampire: The Eternal Struggle. Matthew Dawkins spricht wiederum über das Crossover Buch Contagion Chronicle für die Chronicles of Darkness.

Auf dem Storytellers Vault mag ich erwähnen, dass ein Fan dort seinen Regel-Hack für Jäger: Die Vergeltung als „Pay What You Want“ hochgeladen hat:

Before the LORD Von Sebastian Lindeberg

Flyos Games hat zudem eine Cover Graphik zu CHAPTERS veröffentlicht:

Vampire: The Masquerade - CHAPTERs - Legacy Brettspiel von Flyos Games - Cover Graphik

Quelle: Facebook-Post von Flyos Games

Man merke das dort steht „1. Montreal“. Wenn es Erfolg hat, wird es sicherlich noch ein „2. <Andere Stadt>“ geben.

Daneben hat sich Justin Achilli Gedanken über die Rivalität zwischen Vampiren und Werwölfen, sowie übernatürlichen Zeugs im Allgemeinen gemacht:

Twitter-Thread von Justin Achilli

Da ich die Ausführungen durchaus interessant wie nützlich finde, habe ich sie übersetzt:

„Die Vampire und die Werwölfe trauen einander nicht, und sie waren schon immer im Krieg miteinander.“ Wenn ich, als Spieler, derlei Aussagen höre, habe ich zwei Antworten:

  1. Das ist eine Aufforderung zum Handeln, ein Konflikt in welchen die Spieler direkt einsteigen können.
  2. Zudem: „Wer sagt das?“. Es klingt, als könnte ich aus dem Klischee ausbrechen und eine Beziehung zu Werwölfen aufbauen, bei der beide Seiten was davon haben.

Klar, der Konflikt als solcher wurde schon im Setting verankert (die Aufforderung zum Handeln). Vampire mit ihrem Wyrm-Faktor, Magier welche die spirituellen Energien der Welt ausbeuten, Werwölfe welche die überlebenswichtigen Strukturen anderer zerstören usw.

Wobei dies alles nur oberflächliche Begründungen sind. Wer will das sein Vampir sich mit Werwölfen anlegt? Meistens die Ahnen. Jene mit langjährigen Feindschaften und mit Vorurteilen. Und die wollen sich selbst nicht mit Werwölfen anlegen – die wollen das du das machst.

Wenn ich ein Ahn wäre, und ein paar Drecks-Bratzen-Neonaten würden in meinem Gebiet auftauchen dann wäre das erste was ich mache – damit ich nicht meine kostbaren Jagdgebiete und damit Blut mit ihnen teilen muss – hingehen und zu sagen „Passt auf! Die Werwölfe da wollen euch killen! Präventiver Angriff!“. Dann würde ich der Natur ihren Lauf lassen.

Von einem Design-Standpunkt sind diese (v)ererbten Konflikte erneut eine Handlungsaufforderung. Es ist ein Mittel um Spielern zusagen: „Da ist etwas, dass euch aufgrund von historischen Interessenkonflikten entgegen steht.“

Von einem Setting-Standpunkt aus, dienen diese Konflikte dazu aufzuzeigen das die verschieden übernatürlichen Kreaturen zersplittert sind, einander misstrauen und ihre internen Fehden sie offen für Kritik von Sterblichen machen. Horror baut auf Misstrauen und unverlässliche Handelnde auf.

Von dem Standpunkt der Thematik, bietet es sich an um die Frage nach dem menschlichen Wesen zu stellen. Wenn du übernatürliche Kräfte besitzt, warum beschäftigst du dich dann mit nur all-zumenschlichen Hass und Vorurteilen gegenüber anderen Gruppen? Wieso richtest du deinen Blick darauf was du hasst, anstelle darauf was du gewinnen, schaffen kannst?

Das heißt nicht, dass übernatürliche Kreaturen immer zusammenarbeiten sollen. Allerdings kannst du in deinen Geschichten darauf achten, wer deinen Charakter in einen Konflikt stürzen will, weshalb und wie du es vielleicht in deinem Sinne – oder dem Sinn deiner Fraktion – manipulieren kannst.

Behalte im Hinterkopf, das die Welt der Dunkelheit die Geschichten deines Charakters erzählt, und wie sie den Erwartungen der Schrecken der Welt entgegentreten oder sie überkommen.

Ich finde die Ausführungen, wie erwähnt, durchaus interessant. Wobei ich für beide Sichtweisen zu haben bin. Manchmal will einen ein Ahn reinreiten. Manchmal sind die Werwölfe tatsächlich an der Vernichtung der Vampire interessiert. Ganz allgemein, mag ich persönlich Crossover-Szenarien oder gar Chroniken weniger.

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Hunter: The Vigil, Beast: The Primordial, Changeling: The Lost und Geist: The Sin-Eaters für Fan-Veröffentlichungen freigegeben!

White Wolf hat mit dem Storytellers Vault im August letzten Jahres eine Plattform für Fan-Veröffentlichtungen geschaffen und am 03. April mit den zuvor fehlenden Hunter: The Vigil, Beast: The Primordial, Changeling: The Lost und Geist: The Sin-Eaters die kompletten Chronicles of Darkness für Fan-Veröffentlichungen freigegeben.

Ankündigung auf der „Storytellers Vault“ Facebook-Seite

Wie bereits bei den vorangegangenen Chronicles of Darkness Spiele, werden die kompletten Spiellinien, das heißt alle Editionen sowie Pen & Paper und LARP für Beiträge geöffnet. Ihr könnt sowohl Material für beides schreiben und die Linien steht vollständig, auf allen Ebenen, für eure Ergänzungsbände, Geschichten, Illustrationen und andere Werke offen!

SStorytellers Vault - Banner der Chronicles of Darkness Spiele
Storytellers Vault – Hunter: The Vigil
Storytellers Vault – Beast: The Primordial
Storytellers Vault – Changeling: The Lost
Storytellers Vault – Geist: The Sin-Eaters

Wie schon zuvor, dürft ihr Eure Werke auch auf Deutsch anbieten. Wie schon in dem Artikel zu Fan-Veröffentlichungen im Storytellers Vault ausgeführt, ist es so das Ihr bei Euren Veröffentlichungen, 50% des erzielten Umsatz erhaltet.

Ebenso bietet die Storytellers Vault Community auf Facebook eine Unterstützung für Fragen aller Art. Nun, und ihr findet doch nicht nur Vampire-Fans, sondern auch Enthusiasten welche sich für andere Teile der Welt der Dunkelheit begeistern können.

White Wolf bietet, neben den bereits vorgestellten Style Guides, erneut reichlich Material in der Form von Vorlagen:

Gestaltungs-Vorlagen

Pen & Paper Vorlagen

Hunter: The Vigil Templates

Beast: The Primordial Templates

Changeling: The Lost Templates

Geist: The Sin-Eaters Templates

Art Packs & Grafiken

Chronicles of Darkness Premium Art Pack #1

Chronicles of Darkness Art Pack #35
Chronicles of Darkness Art Pack #36
Chronicles of Darkness Art Pack #37
Chronicles of Darkness Art Pack #38
Chronicles of Darkness Art Pack #39
Chronicles of Darkness Art Pack #40
Chronicles of Darkness Art Pack #41
Chronicles of Darkness Art Pack #42

White Wolf stellte darüber hinaus sechs Werke zum Start der Linien vor:

Hunter: The Vigil

Meet the Cravers von Travis Legge (1,95$)
Das PDF bietet eine Familie an (menschlichen) Slashern sowie ihre Zuflucht im Wald, welches als Grundlage für ein Hunter-Szenario genutzt werden kann.

Beast: The Primordial

Mother’s Magic von Christopher Falcon (1$)
Das PDF bietet 12 unterschiedliche Obcasus Ritae für Bestien, welche wohl nützliche Mittel sind mit denen sie der Welt ihren Willen aufzwingen können.

Anathema: Tools of the Hero von Travis Legge (1,95$)
Das PDF bietet neue Anathema für das Spiel. Diese sind so gestaltet das der geneigte Erzähler sie gleich verwenden können soll, und mit weiteren ST-Ratschlägen versehen.

Kinslayers von Sam Young (3$)
Das PDF bietet ein neues System für Heroes und stellt sie quasi als Alpträume der Bestien da. Hierbei gibt es sowohl neue Atavism für die Heroes und Plotaufhänger.

Changeling: The Lost

Venice Unmasked von Chris Handley bzw. Darker Days Publishing (20$)
Das PDF bietet ein umfangreichen Ergänzungsband für Lost, welche die Stadt der Märchen, der Spiel und die der Wechsel beschreibt. Es bietet die umfangreiche Geschichte Venedigs, sowohl die reale als auch die aus Sicht der Feen, einen detaillierten Blick wie sich der einzigartige „Court of Carnival“ gestaltet inklusive neuer Regeln und Mächte, 30+ Charaktere die man in einer eigenen Venedig-Chronik einsetzen kann und auch 5 Plotaufhänger in der Form von Story Seeds.

Geist: The Sin-Eaters

Dying in your Sleep von Christopher Falcon (1$)
Das PDF bietet einen neuen Key – ein Spielelement welches einem wohl neue Kräfte eröffnet – für die erste Edition von Geist.

Ich würde mich freuen auch einmal deutschsprachiges Material im Storytellers Vault zu sehen. Am ehesten zu der zweiten Edition von Geist.
Wobei ich Venice Unmasked als Rezensionsexemplar bekam, und es bei Gelegenheit besprechen werden.

Frohen 4. April! Frohen Tag des Kappa-Fressens!

Wer ähnlich begeisterter Fan von Vampire: Die Maskerade und dem Clan Giovanni ist wie ich, weiß das die Familie zum 4. April den Aufstieg des Blutes zum Clan feiert.

Das erfolgreiche fressen (fast) aller Kappadozianer und Lamien!

Hooray! Go Giovanni Go!

Eigentlich hatte ich einen langen Artikel geplant, allerdings war (bin) ich bei meiner Familie zu Besuch, habe dort Notar-Angelegenheiten erledigt und meine Nerd-Flagge stolz bei der Foto-Op meines Schädels fliegen gelassen.

Giovanni Fan Schädel
Was machst du da?
Ich dekoriere photographiere meinen Schädel.
Wieso hast du einen Schädel? Weshalb photographierst du ihn?
Gut das du gefragt hast, lass es mich erklären *Lächel* …

Insofern gibt es eine Kurzfassung, von drei Punkten weshalb die Giovanni großartig sind:

  • Familie
    Sie sind eine Familie. Alle ordentlichen Vampire formen Familien.
    „Der kleine Vampir“ – Eine Familie und eine Dynastie
    „Munsters“ – Eine Familie, die so einen Anteil von pimaldaumen 50% Vampir hat
    „Interview mit einem Vampir“ – Das erste was Lestat und Louise machen, ist eine Familiegründen und „Haus“ spielen. Ähnlich wie die Theater Vampire.
    „Buffy“ – Angel, Darla, Drusilla, Spike waren recht wortwörtlich eine Familie.
    „Vampire Diaries“, „The Originals“ – Brüder und ihre Familie.
    Von Dracula bis Twilight, ist es für mich ein Kern-Aspekt das sich Vampire zu Familien zusammenrotten. Mit einem Bonus, wenn es eine Dynastie ist. Ich mag Familien-Strukturen, Familien-Dramen, Familien-Konzepte und halte es für elementar in Bezug auf Vampire.
    Die Giovanni sind der einzige Clan, der es explizit macht.
    .
  • Nekromantie
    Geister-Beschwörung, Spritismus und Nekromantie ist schon eine coole Sache.
    Hätte ich die Möglichkeit, würde ich direkt damit anfangen. Von lieber, netter, verschobener Vampire-Fan zu Lich in 0 auf 100.
    Es gibt, finde ich, nichts cooleres als mit Geistern zu reden.
    Außerdem können die den ganzen Sch* machen, für den man selbst zu Faul ist.
    Plus, ich finde Geister sozialer und interessanter als Zombies.
    .
  • Clan with a Plan
    Ich mag meine Lieblings-Clans  pro-aktiv und mit Zielen.
    Weltliche Macht und Geld anzuhäufen ist ein lobenswertes Ziel. Die eigene Macht über Geister auszubauen auch. Mit dem niederreißen des Sudario gibt es sogar ein praktisches nekromantisches Ziel.
    Es ist vielleicht ähnlich weise wie ein Loch in ein Raumschiff zu hacken, aber es macht Spaß.
    Nun und mit den drei Zielen, haben die Giovanni mehr Ziele als jeder andere Clan; und wesentlich mehr als die Kappadozianer-Pups-Leichen.

Daneben überlege ich mehr zu YouTuben.
Worüber würdet ihr gerne YouTube Videos sehen?
Wärt ihr an Videospiele Live-Streams interessiert? Wenn ja an welchen?

(Ich plane Bloodlines 2 im Live-Stream zu spielen, so den Artikel 17 das Internet bis dahin nicht ermordet hat)

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