Das deutsche Spiele-Magazin 4Players beschäftigt sich einerseits mit dem im Jahr 2000 veröffentlichten Spiel Vampire: Die Maskerade – Redemption, andererseits bieten sie anlässlich des bald erscheinenden Spiel Vampyr einen Einblick in den Vampir-Mythos:
Der Artikel zur Redemption beginnt mit einer Einleitung welche kurz das Pen & Paper Rollenspiel skizziert, dabei auch erklärt wie man heute noch dran kommt, und ausführt das es sich bei Redemption um die erste Computerspiel-Umsetzung von V:tM handelt.
Mir gefällt diese Art des Überblicks gut, da es den Leser einen guten Startpunkt gibt um sich weiter damit zu beschäftigen. Wenn ein Blick über den Tellerrand des Videospiel gewünscht ist.
Hernach wird auf das Spielestudio Nihilistic eingegangen und erwähnt das White Wolf selbst, in der Form von Daniel Greenberg, an der Gestaltung der Geschichte des Spiels, die sich vom Mittelalter bis in die Neuzeit (90er) erstreckt beteiligt war.
Das Spiel selbst wird wegen des ansprechenden Artwork gelobt, sowie die Rollenspiel Möglichkeiten hervorgehoben. Wobei es hinsichtlich des Kampfsystem, KI-Problemen und der Linearität etwas Kritik erfährt.
Mir persönlich gefiel das Spiel damals super. Ich mochte die Erzählung, die Gestaltung, die Wahlmöglichkeiten und war vom Netzwerk-Modus in dem man eigene Kampagnen gestalten konnte, absolut fasziniert. Das Kampfsystem habe ich nicht als allzu schlimm in Erinnerung, nur das der Tower in London mit Wraiths etwas stressig war.
Abschließend geht der Autor auf den enormen Erfolg des Spiels ein, dass es einer der Gründe war weshalb Bloodlines angegangen wurde, und führt das Schicksal des Studios aus.
Ich fand den Artikel nett, und überlege mir Redemption wieder zu installieren.
Mit The Night in Question findet am 17. November in Austin, Texas statt und ist das erste, offizielle Blockbuster Larp Event das sich mit dem Sabbat befasst.
White Wolf hat in einer offiziellen Presse-Mitteilung bereits vorgestellt und ich persönlich war, respektive bin, so begeistert von der Vorstellung des Larps, der Präsentation des Konzepts, dass ich kurzerhand entschied mir Karten zu kaufen und eine Reise zu organisieren.
Das Larp nimmt sich als Setting einen Rave in den 90ern vor, der von dem Sabbat zum Anlass einer Massen-Erschaffung genommen wurde, und von dem der Allgemeinheit nur bekannt ist das es in einem Flammeninferno endete. So das lediglich nur jene die vor Ort wissen was in der fraglichen Nacht geschah und welche schrecklichen Dinge sie selbst während der Night in Question vollbrachten.
Hierbei kann es durchaus sein, dass man als Spieler, mit einen sterblichen Charakter das Larp anfängt. Was sich dann jedoch, im Laufe der Nacht, wahrscheinlich ändern wird. Wie in einem Blog Artikel ausgeführt:
In Bezug auf das Genre und den Stil, beschreibt man das ganze als Texas Splatterpunk und möchte eine durchaus dediziert amerikanischen Eindruck von Horror bieten.
Das heißt man orientiert sich an amerikanischen Haunted Houses und Scare Mazes, die wie ich persönlich anmerken mag, den Schilderungen von Freunden zu Halloween nach, relativ wenig mit harmlosen, hiesigen Geisterbahnen zu tun haben.
Hierfür hat man einerseits Experten vor Ort engagiert, die sich mit derlei Attraktionen auskennen, und andererseits SFX-Makeup Experten eingeladen.
Wie man sich bereits bei dem Begriff Texas Splatterpunk vorstellen kann, setzt man nicht auf die feine Politik der Camarilla, den Saloonspielen vieler andere Larpformen, sondern orientiert sich mehr an „handfesten“ Horror. Liegt damit von der Spielart in der Nähe von Vampir Filmen wie John Carpenter’s Vampires, From Dusk Til Dawn, und Near Dark oder Horrorfilmen wie The Devil’s Rejects und Texas Chainsaw Massacre
Hierbei spielt die Frage wie man den Sabbat betrachtet eine große Rolle. So bietet Jackalope zwei Blog-Artikel, die sich damit beschäftigen welche unterschiedlichen Fassungen des Sabbat gibt, und welche Interpretation man selbst verwendet:
Hinsichtlich des LARP-Spielstil beschreibt Jackalope Studios, das Larp als Bespoke.
Das heißt man setzt auf die gemeinschaftliche Gestaltung des Spiels.
In dem Kontext gibt es zwar natürlich Konflikte zwischen den Charakteren, allerdings wird der Ausgang und die Gestaltung der verschiedenen Szenen zwischen den Spielern verhandelt. Wie dies, in der Praxis, funktioniert wird in einem Blog-Artikel erläutert:
In dem Kontext des Larps sind, meiner Ansicht nach, auch die Ausführungen zu den Sicherheitsmechanismen interessant. Gerade da es sich um „Splatterpunk“ handelt und man sich im Horror-Genre bewegt. Jackalope Studios kann hierbei einerseits auf eigene Erfahrung mit der Organization und Ausrichtung des A War of Our Own Larp zurück greifen, ein Larp welches die Thematik des Spiels This War Of Mine aufgreift, arbeitet jedoch auch mit Participation Design Agency (PDA) zusammen, welche die Vampire Larps End of the Line, Enlightenment in Blood sowie Parliament of Shadows machten.
Die Tickets respektive Eintrittskarten für The Night In Question kosten aktuell $189 plus $7,61 Steuern und Buchungskosten. Bis zum 31.05. ist es noch möglich die Tickets in zwei Raten zu bezahlen.
Bei Twitch hat Jackalope Studios einen Live-Stream gemacht.
Ich bin dafür extra bis in die Puppen wachgeblieben und habe als Teylec auch einige Fragen gestellt.
Das Interview ist, auf Schwedisch. Weshalb ich hiermit meine grobe Interpretation des Inhalts anbieten mag. Das heißt ich spreche kaum Schwedisch und habe hauptsächlich Google Translate sowie mein Sprachgefühl zu rate gezogen.
Insofern, viel Spaß, aber nehmt meine Wiedergabe als eine freie Interpretation. nicht als „Fakten, Fakten, Fakten“.
Hierbei bietet man Freitags ein Camarilla fokussiertes Spiel an sowie Samstags eines das sich auf den Sabbat konzentriert. Den Spielern steht es offen sich Charaktere aus den Reihen der Camarilla, der Anarchen, des Sabbat oder der Independent Alliance zu schaffen – oder aus vorrangegangen Blood & Betrayal Spielen zu konvertieren – und mitzumachen.
Die Spiele werden von der Winding Path Initative geleitet.
Allgemein sind die Ticket-Preise, gerade für eine amerikanische Convention, im Rahmen und ich wäre versucht, wenn die Reise noch in mein Budget passen würde.
Während fast alle Berichte Bloodlines in den Titel packen, sagt Fred Wester, dass es unwahrscheinlich ist das ein neues Spiel zu Vampire: Die Maskerade in der direkten Nachfolge von Bloodlines steht. Wobei er hierzu meint das es allgemein ein Vampire Rollenspiel geben könnte.
Er berichtet davon, dass man bei Paradox mit einigen anderen White Wolf Marken, neben V:tM, experimentieren mag. Allerdings sich durchaus bewusst ist das man ein neues Franchise nicht „einfach so“ in den Markt werfen kann, sondern es für eine Spanne von sieben bis zehn Jahren geplant werden muss, so das die IP Fuß fassen kann.
Bevor man sich dann speziell Vampire: Die Maskerade zu wenden kann, braucht man einen Plan davon wie die nächsten zehn Jahre ausschauen.
Allgemein braucht er für ein zweites Vampire Computerspiel das richtige „Gefühl“ und ein passendes Team. Welches noch nicht geben ist.
Er gibt auch zu Bedenken, dass das erste Spiel in einem neuen Franchise wahrscheinlich das schlechteste ist, und nachfolgende Spiele besser werden. Was für mich eine sehr valide Aussage ist, so valide das mich die Hervorhebung des Zitat etwas wundert.
Nach der schwedischen Gaming-Convention Nordsken (gesprochen etwa „Nur-chren„) hat Karim Muammar im Geek Nation Segement des BJ Shea’s Podcast über die V5 gesprochen:
Die Diskussion rund um die V5 fängt nach etwa 13 Minuten und 13 Sekunden an und geht bis etwa 23 Minuten und 23. Man findet hierbei eine automatisch, erstellte Mitschrift des Podcasts, welche aber ein Blocktext ist und Fehler beeinhaltet.
Karim stellt hierbei zunächst die Nordsken vor, Schwedens größte Gaming Convention, mit immerhin 30.000 Teilnehmern. Das heißt es gibt dort Brettspiele, Computerspiele, Rollenspiele und eine große LAN-Party, wohl alles innerhalb eines Stadiums. Man kann auf den YouTube Kanälen von Nordsken und von SweClockers erhalten. Allerdings auf Schwedisch.
Hinsichtlich der Demo-Runden wurden Szenarios mit einer Laufzeit von 30, 60 und 90 Minuten angeboten, welche einen jeweils anderen Regelaspekt demonstrierten.
In Bezug auf das System bleibt man grundlegend bei W10 und einem Würfelpools. Allerdings hat Anpassungen vorgenommen, so dass sich die meisten Aktionen, Handlungen und Konflikte mit einem Wurf abhandeln lassen. Anstelle, wie früher, im Kampf, bis zu vier Würfe für eine Aktion zu benötigen.
Darüber hinaus soll ein Wurf mehr als nur Erfolg, Fehlschlag oder Patzer geben. Karim führt hierbei die „Erfolg zu Kosten“-Mechanik an, bei der man einen fehlenden Erfolg erkaufen kann, in dem man Nachteile in Kauf nimmt.
In Bezug auf das Setting schließt man an die Idee das Gehenna kommt an. Allerdings wird keins der vier im Gehenna-Buch vorgeschlagenen Szenarien zum Zug kommen, sondern ein fünftes. Schließlich waren bereits im Gehenna-Buch die vier Szenarien als Möglichkeiten gekennzeichnet.
Daneben spricht man auch über die Vorbestellung bei Modiphius (alternativ Sphärenmeister) sowie das neue Design der Bücher.
Nachdem Vampire: Die Maskerade ursprünglich aus der Masse herausstach und neue Wege in Sachen Design ging, sieht man die Herausforderung, dass die Art und Weise der Gestaltung auch von anderen Verlagen aufgegriffen wurde. Mit der neuen Edition möchte man erneut wagen, sich bereits optisch schon deutlich abzusetzen.
Wobei Karim auch darauf hinweist, dass die aktuellen Designs lediglich MockUps sind. Das heißt man arbeitet noch daran und es können sich Dinge ändern.
Nachdem die Vorbestellung der World of Darkness Dokumentation bereits letzte Woche startete, berichtete Blutjagd gestern das sie nun auch auf iTunes vorbestellbar ist: