Nachdem Hinweis an den Leser, dass eine Betrachtung des System bei einem Erzählspiel ungewöhnlich und sogar verletzend wirken kann, versichert jedoch, dass dies nicht die Intention ist. Viel mehr kann es als Hilfe dienen, dass das Charakter-Konzept auch zu dem Charakter-Blatt passt und man auch die coolen Dinge mit der eigenen Figur machen kann, die man machen möchte.
Er betrachtet hierfür grundlegende mechanische Eigenschaften und Konzepte und wie sie mit dem Charakter interagieren, bietet danach eine Analyse der verschiedenen Attribute, Fertigkeiten, Disziplinen und Hintergründe und betrachtet dies unter dem Gesichtspunkt wie wahrscheinlich sie in einer Chronik vorkommen, respektive wie man sie auf den Charakterbogen so einbringen kann das sie funktionieren.
Wobei er eine praktische tl;dr („Zu lang, lies dies“) Liste der Kernpunkte bietet.
Die Ausführungen sind sehr detailliert und ich kann ihnen soweit fast nahezu ausschließlich beipflichten. Der Artikel ist eine interessant Lektüre, egal ob man sich mit dem System vertraut machen möchte, oder ob man weitere Einblicke sucht.
Ich hatte bereits zuvor davon berichtet, dass Fans in ganz Lateinamerika ihre Leidenschaft und die Begeisterung für die Welt der Dunkelheit feiern. Hierzu bietet Alessa Malkavian (Community Managerin für Lateinamerika) Einblicke aus Porto Alegre:
Nachdem ist zuletzt über das Program zur Karten-Erstellung berichtete, hat Black Chantry Productions einen Artikel geschrieben, in dem sie den Leitfaden zur Gestaltung näher erläutern:
Zudem hat sich während meines Urlaubs, und über das Wochenende hinweg, wieder etwas bei Tender getan. Details hierzu, inklusive der Lösungswege, findet ihr auf dem:
Bisher ist noch nicht viel konkretes gesagt worden, außer das es eine brandneue IP bearbeiten wird. Hat es etwas mit der Welt der Dunkelheit zu tun? Ich weiß es nicht.
Dem ganzen wurde auch ein Artikel auf ihrer Seite gewidmet:
Während die Inspiration deutlich ist, wurden wohl hinreichend viele Aspekte geändert, ich bin gespannt was bzw. ob etwas bei dem Projekt herauskommen wird.
Auf Teilzeithelden.de hat Myriam Bittner, eigentlich eine Fantasy-Larperin, den Einstieg in die Vampire Larp Domäne Neo Turicum gewagt und berichtet in einem Artikel über die Erfahrung:
Sie hebt zunächst als Unterschied zum Fantasy Larp, hervor das es im Vampire Larp mehr Konflikte unter den Spieler-Charakteren gibt, als dies wohl im Fantasy Larp der Fall ist. Ebenso, dass im Vampire Larp mitunter weniger Telling vorherrscht, wie sich verschiedene Einstiegswege gestalten können und die Herausforderung die Vorurteile bieten.
Um nicht einfach nur Vorurteile zu wiederholen, wagt sie den Einstieg und stellt das Setting und Regelwerk der neu gegründeten Vampire Larp Gruppe in Zürich vor – welche ich gleich in meine Liste der Larp/Live Gruppen in D/A/CH aufgenommen habe.
Sie beschreibt hierbei den Effekt, welche das Katharsis-Regelwerk hat, näher und führt aus wie man sich ein gutes stückweit vom „telling“ versucht fern zu halten. Das heißt, anstelle Sachen anzusagen, wird versucht alles darzustellen. Was sie anschaulich demonstriert. Ebenso gibt sie dem Leser eine Einsicht, wie sie selbst dazu steht, und in wie weit es ihre Sicht beeinflusst.
Im weiteren, erfährt man mehr zum Setting, der Einsteigerfreundlichkeit, der Atmossphäre sowie den Entwicklungen und insbesondere des Twists.
Was schließlich mit einem Fazit abgerundet wird.
Die Lektüre des Artikels war durchaus interessant und ich empfehle ihn gern.
Am 4. März hat ICv2 erneute eine Liste der erfolgreichsten Pen & Paper Rollenspiele veröffentlicht. Vampire: The Masquerade 5th Edition springt hierbei aus dem Stand auf einen soliden, fünften Platz:
Die Zahlen basieren auf Gesprächen mit Retailern (Läden), Distributoren (Zwischenhändler) sowie Hersteller und bilden hierbei die klassischen Verkaufswege ab.
Vampire ist mit der V5 zum ersten mal in der Liste, der Jubiläumsausgabe bzw. V20 gelang eine derartige Platzierung nach meiner Kenntnis nicht.
Daneben beschäftigt sich Geek & Sundry noch mit den Ventrue, und stellt den Clan in einem Blog-Artikel vor:
Eine Vielzahl von neuen, interessanten Artikeln rund um die World of Darkness aufweist, und hierbei mit unterschiedlichen Interviews Einblick hinter die Kulissen gibt.
Nachdem das Paket mit mein Wraith 20th Buch aus dem Kickstarter endlich eingetroffen ist, habe ich dazu ein kleines Unboxing Video gedreht, und blätte es kurz durch. Daneben stelle ich auch das Handbook for the Recently Deceased vor:
Ich habe zwar sehr wenig Ahnung von der Spiellinie, bin jedoch recht begeistert von dem Buch, und versuche aus meinem soliden Halbwissen zu schöpfen.
Wenn ihr einen Einblick von Spielern haben wollt, die sich tatsächlich mit Wraith auskennen, dann empfehle ich die beiden aktuellen Folge des The Story Told RPG Podcast:
Eddy Webb, seines Zeichen früher Entwickler bei White Wolf unter CCP, sowie aktuell Entwickler bei Onyx Path Publishing, ist Extra Credits zur Seite gesprungen, um sie bei der Vorstellung ungewöhnlicher und interessanter Rollenspiele zu unterstützen:
Hierbei werden hauptsächlich Rollenspiele vorgestellt die sehr interessant sind oder einen überaus spannenden Aspekt haben, was jedoch nicht heißen muss, das sie auch gut sind. Analog zu Extra Credits Serie in Bezug auf Computerspiele.
Die folgenden Spiele wurden vorgestellt:
Dungeon World
Das Powered by the Apocalypse zeichnet sich in der Darstellung durch Extra Credits, dadurch aus das es klassische Fantasy und entsprechendes Rollenspiel nimmt, und dadurch „auf den Kopf stellt“, dass es Spielern erlaubt im Spiel das Setting und die Geschichte aktiv mitzugestalten. In dem beispielweise der Dungeon erst bei der Erkundung geschaffen wird.
Ich persönlich, mag aus eben diesem Grund das Spiel, hatte bei einer Kampagne mit Affendämon Tsu recht viel Spaß im Spiel und habe System Matters die deutsche Edition abgekauft.
Cavaliers of Mars
Ist ein Spiel von Rose Bailey, welches für welches aktuell nur ein Schnellstarter zur Verfügung steht, und das über Onyx Path Publishing vertrieben wird. Extra Credits hebt hierbei als interessant hervor, das Charaktere entscheiden müßen ob die Handlungen aus Ehrgefühl, Liebe oder Ich-Bezogenheit erfolgen – was recht ungewöhnlich ist.
Ich persönlich, habe bei der Nennung doch stark die Augenbraue hochgezogen und die Stirn gerunzelt. Das ein Spiel vorgestellt wird, was noch nicht einmal erschienen ist und dann zufällig im Verlag erscheint bei dem Eddie erscheint? Naja, sei es drum. Ich kann mit Sword & Sorcery im John Carter Stil eh nichts anfangen.
King Arthur Pendragon
Findet Erwähnung weil es ein Interessantes System bezüglich der Charakterzüge bietet. Wenn man beispielsweise einen vergleichsweise sittsamen Charakter haben möchte, muss man hierfür Punkte bei der Lüsternheit abziehen. Ebenso attestiert man dem Spiel das Genre der Arthus-Sage exellent einzufangen, auch wenn man die Komplexität als veraltet betrachtet.
Ich persönlich, bin durchaus an Pendragon interessiert und habe auch das PDF. Ich kam allerdings nie zum lesen oder zum Kauf des Buchs. Einerseits weil ich kein Arthur-Fan bin, andererseits weil mich das Genre-Bild der Darstellung von Frauen einfach stört und dann hatte ich letztlich keine Zeit.
Wobei ich es durchaus für eine gute Wahl halte.
Wenn man an einem anderen „König Arthur“-Stil RPG interessiert ist, sollte man Prince Valiant eine Chance geben. Es ist regelleicht (Münzwurf) und fängt die „Prinz Eisenherz“-Comics gut ein.
Wenn man ein System haben möchte, welches ein entfernt vergleichbares Moralsystem bietet, aber nicht so regelschwer ist, lohnt sich ein Blick auf A Dirty World (PoD) von Greg Stolze.
Castle Falkenstein
Findet Erwähnung, weil es das Steampunk-Setting mit einem interessanten Karten-basierten System verknüpft und weil es die vierte Wand durch bricht. Also im Grunde selbstreferenziell ist – wie Dead Pool oder der Erzähler bei Doom Patrol.
Ich persönlich, kenne es schlicht nicht. Ich mein, ich hab den Namen schonmal gehört, und ich habe es beim Witcher-Stand auf der GenCon im Regal gesehen, aber es sagt mir nichts. So gar nichts.
Ein cooles RPG mit Karten, genauer gesagt Poker-Mechanik, ist Mob Justice ebenso das deutsche Los Muertos (Gratis-PDF). Allerdings sind die Karten auch die einzige Verbindung.
De Profundis
Ist ein Rollenspiel das sich mit dem Cthulhu Mythos befasst, und bei dem die Spieler als Spielmechanik einander Briefe schreiben. Was dem Spiel die Erwähnung beschert.
Ich persönlich, habe davon noch nicht gehört. So in der Beschreibung, klingt es ein wenig wie ein Foren-RPG oder auch eine Fandom-Autoren-Runde, in einer etwas formalisierten Fassung. Das Spiel ist auf deutsch im Krimsus Verlag erhältlich.
Wenn ihr ein ähnliches Spiel sucht, dass es auf Deutsch gibt. Der System Matters Verlag hat Quill übersetzt. Hierbei schreibt man auch Briefe, allerdings allein.
Katanas & Trenchcoats
Erhält einen Shout-Out weil es vergleichsweise übersichtlich im Umfang ist, und nach Ansicht von Extra Credits den humoristischen Ansatz ausgezeichnet hinbekommt.
Ich persönlich, habe da doch wieder die Augenbraue gehoben und die Stirn gerunzelt. Ich mein, ich habe den Kickstarter seiner Zeit mitgemacht, und erinnerte mich daher dran das Eddy Webb auch daran beteiligt ist. Alles merkwürdig, gerade wenn die Vorlage außen vor bleibt.
Ansonsten sehe ich nicht unbedingt, was es gelungen humorvoller macht als beispielsweise Paranoia. Welches deutlich ikonischer ist und eher erwähnt werden sollte. Ebenso mag ich in diesem Kontext, das originär deutsch Protektor vom leider viel zu früh verstorbenen André Wiesner nicht unerwähnt lassen!
Tenra Bansho Zero
Wird aufgrund des Karma-System erwähnt, welches das Video sehr, sehr kurz und grob vorstellt. Man stellt hierbei das Fanmail-System vor, bei dem Spieler Punkte von anderen erhalten, diese gegen Boni austauschen können und dafür Karma erhalten. Wovon sie nicht zuviel bekommen sollten. Das Setting bekommt dabei eine leichte Watsche, weil es Kitschen-Sink sei und wegen der Übersetzung.
Ich persönlich, liebe Tenra Bansho Zero und habe seinerzeit auch eine Kickstarter-Vorstellung geschrieben! Ich habe es gelesen, und liebe es dadurch sogar noch mehr!
Die Behauptung, dass die Übersetzung schwierig zu verstehen ist, ist eine fette, dreiste, unverschämte Lüge. Finde ich. Tenra Bansho Zero ist hands down, ernsthaft das beste, englischsprachige Rollenspielbuch das ich gelesen habe. Wenn ich ein neues Buch lese, wird es damit verglichen. Nun und Onyx Path Bücher haben bisher im Vergleich dagegen abgestunken – teilweise kräftiger als andere.
Das Setting ist sehr spannend gemacht, und obwohl es sich selbst bereits als „Hyper Asian Fantasy“ bezeichnet, schafft es tatsächlich Shinto-Priester (Technomagier), Ninja (Naruto-Style), Mecha (Eva-Style, Cyborg-Style, Full Metal Alchemist-Style) und noch einiges mehr sinnvoll einzubauen.
Das System kann auch mehr, und meiner Meinung nach ist das Fanmail-System nicht einmal das collste dran!
Schaut euch das System an! Wenn ihr euch sonst nichts anschaut, dann aber das!
Ryuutama
Findet Erwähnung weil es einerseits ein recht interessantes Setting bietet, in dem man normale Charaktere – auch Zuckerbäcker – spielt die auf Reisen gehen, und dabei einen nicht auf Prügellei ausgelegten Stil verfolgt. Mehr noch begeistert Extra Credits der Drache, welche die Gruppe begleitet, und der eine Spielleiter-Figur ist; in welche die Spieler investieren können. Ebenso den Einfluß, welche die Spieler auf die Spielwelt haben.
Ich persönlich, kann der Empfehlung nur zustimmen. Es sind so ziemlich genau die Gründe, weshalb ich damals den Kickstarter unterstützte und so begeistert war, das ich eine Sammel-Bestellung organisierte.
Pugmire
Abschließend stellt man noch Eddy Webbs Spiel Pugmire vor, nach der angabe von Extra Credits spielt man dort Hunde und Katzen, und es ist recht herzerwärmend unf nett.
Ich persönlich, würde anmerken das man in Pugmire erstmal nur Hunde spielt. Wenn man Katzen spielen mag, sollte man zu Monarchies of Mau greifen. Das ganze sind regelleichte D&D 5E Varianten, die mir durchaus sympathisch sind und welche ich beide im Regal habe. Zu Pugmire ist überdies noch eine kinderfreundlichere und therapeutischere Variante geplant, mit anderen Regeln.
Ansonsten, kann ich mir nicht die Anmerkung verkneifen, dass man immerhin bei einem von zwei bzw. drei Spielen erwähnt das Eddy beteiligt ist. Wobei ich ihn durchaus als Entwickler schätze.
Die App ist vollkommen kostenlos, werbefrei und funktioniert nach meinem ersten Test zu urteilen exzellent. Man kann würfeln, das Tool zählt die Würfel richtig und man kann verschiedene Würfel neu-würfeln (für Willenskraft-Ausgabe).
Daneben erlaubt es einen, einen Charakter-Namen sowie Clan auszuwählen und die Health, Willpower sowie den Hunger nachzuhalten.
Ich finde absolut Klasse, und mag es gerne empfehlen.
Auf das Tool wurde ich aufgrund dieses Facebook-Post aufmerksam: