Die dritte Runde des Krieg der Clans ist abgeschlossen und diesmal hat tatsächlich mein Favorite, das heißt die Lasombra, souverän gewonnen. Mit deutlicheren Abstand als die Kappadozianer in der Runde zuvor, was meine gehäßige Seele erfreute.
In der vierten Runde stehen sich zwei recht künstlerisch veranlagte Clans gegenüber. So kann man sich zwischen dem Clan der Rose (Toreador) und den Voivoden (Tzimisce) entscheiden:
Für meine persönliche Stimme musste ich etwas überlegen, habe ich doch bereits Charaktere von beiden Clans gespielt. Wenn auch Tzimisce nur im Dunklen Zeitalter.
Wie bereits berichtet hat Ulisses Spiele mit Vampire: Die Jubiläumsausgaben ein neues Crowdfunding gestartet, in dem es sehr viel neues Material für sowohl die Jubiläumsausgabe Vampire: Die Maskerade (V20) als auch die Jubiläumsausgabe Vampire: Das Dunkle Zeitalter (VDZ) gibt.
Dieser Umstand, sowie der das Ulisses Spiele die Möglichkeiten der GameOnTabletops Plattform nutzt, anstelle – im Grunde – Kickstarter-nachzustellen, führte zu Verwirrung.
Mit diesem Artikel möchte ich die Verwirrung auflösen.
Die zweite Runde des Krieg der Clans ist abgeschlossen und die Giovanni haben leider, trotz meiner Stimme, nicht gewonnen. Wobei sich mir ehrlich nicht die Faszination für ihre Gegner erschließt. Wie dem auch sei, in der nächsten Runde steht nun Clan Lasombra gegen den Clan der Assamiten:
In dieser Runde stellte sich für mich etwas das Problem das ich keinen Clan besonders schätze. Wobei ich immerhin einmal eine Lasombra in einer Das Dunkle Zeitalter Runde spielte.
Allgemein kann man schon etwas draus machen. Die Verknüpfung mit der Kirche könnte sich interessant gestalten. Wobei ich es bisher nicht gut umgesetzt gesehen habe. Die eher hierarchische Struktur spricht mich eher an. Schattenspiele ist, wenn man sowas wie Dämonen und Imba-Tentakeln rausläßt, vielleicht ganz interessant.
Weshalb der Clan meine Stimme kriegt.
Die erste Runde des Krieg der Clans ist abgeschlossen und die Gangrel konnten sich, entgegen meiner Stimme, gegen die Brujah durchsetzen. In der nächsten Runde steht nun Clan Giovanni (aus Maskerade) gegen Clan Kappadozianer (aus der Dunklen Zeit):
In dieser Runde bin ich sehr deutlich, sehr enthusiastisch und ohne jeden Zweifel für Clan Giovanni. Die Gründe werden in meiner Blog-Artikel Serie ausführlicher darlegt, allerdings gibt es anläßlich des Kampfs die Kurzfassung.
Für mich ist der Familien respektive Dynastien Aspekt bei Vampiren wichtig. Es war schon so bei den Munsters, ich hielt zumindest Morticia aus der Addams Familie für lange Zeit für einen Vampir, der kleine Vampir Rüdiger hat eine Familie und eine ganze Dynastie, Interview mit einem Vampir dreht sich imho unter anderen drum wie sich Lestat und Louie eine Pseudo-Familie aufbauen und selbst in modernen Serien oder Filmen… … für mich gehört die Familie dazu.
Daneben finde ich Geister total spannend und Nekromantie ist eine der coolsten Künste auf Erden. Meiner bescheidenen Meinung nach. Der Gedanke eines Nachlebens jenseits von Vampiren fasziniert mich, ich finde Spiritismus spannend und es ist imho recht naheliegend das sich Vampire mit Geistern und dem Jenseits beschäftigten.
Auch mag ich es, wenn eine Gruppierung einen Plan hat. Die Giovanni haben viele konkrete Pläne. Sie interessieren sich für Geister und das Studium des Todes. Sie interessieren sich für Geld und das anhäufen von weltlicher Macht. Sie haben einen Plan wie man die Welt der Lebenden mit der der Toten eint und eine Apokalypse einleitet. Was kein ehrenhafter Plan sein mag, aber doch ein Ziel ist. Daneben hat man als Giovanni vernünftige Ziele innerhalb der Struktur.
Letztlich ist die Familie der Beweis das man bei Vampire Sachen verändern kann. Das so die Jungen nicht nur eine abstrakte Gefahr sind, die man ignorieren kann, wie die Anarchen in den meisten gespielten Settings und den Büchern nach Second Edition, sondern das sie ihre Alten erfolgreich wegbeissen und fressen können. Yay!
Ich persönlich war etwas hin und her gerissen.
Ich mag die Gangrel respektive genauer gesagt die Stadt-Gangrel oder wie sie im MET-System heißen Kojoten. Sie belegen auf der Liste meiner Lieblingsclans so den zweiten Platz, nach den Giovanni. Wenn ich einen Charakter vor Augen habe, der so in die Richtung „Strassenkind“ geht, denke ich in der Regel an Clan Gangrel. Inklusive Tiermerkmale die so zu mehr oder weniger städtischen Tieren passen. Spinnen, Ratten, Katzen, Echsen und dergleichen. Was schon arg cool ist. In Marvel-Superhelden gesprochen, Nightcrawler und Toad sind wohl so ziemlich sehr Gangrel, find ich.
Allerdings ist für mich der Stadt-Überlebenskünstler Aspekt wichtig.
Der Wald-Überlebenskünstler wiederum wirkt auf mich nicht wirklich attraktiv. Im Wald gibt es kaum Menschen zu hapsen, nur eingeschränkt viele sinnvoll spannende Dinge zu tun und den Klüngel kriegt man oftmals auch nur schwerlich aus der Stadt. Zudem erwische ich mich mitunter bei dem Gedanken das, wenn man sich in einen Wald-Wolf verwandeln will, man auch gleich einen Werwolf spielen kann… oder einen anderen Gestaltwalter. Heißt, so ein Sabertooth kann mich mal gern haben, ich ihn aber nicht.
Ich stehe den Brujah etwas ambivalent gegenüber. Oftmals hapert es bei mir mit passenden Konzepten. Wobei ich dann wiederum durchaus problemlos einen Ex-Cop Brujah aus den Arm schütteln kann oder eine Ex-Militär Brujah. Was wohl Ausdruck dessen ist das ich gerne loyale Charaktere spiele. Was den Aspekt der verminderten Impulskontrolle spannend macht, finde ich. Es kommt vielleicht auch meiner Tendenz nahe relativ lang relativ freundlich zu sein, bevor mein Temperament schneller raus bricht als ein GTI beschleunigt.
Daneben mag ich durchaus Charaktere wie Tank Girl. Die ich jetzt doch eher als Brujah sehen würde, als den als Gangrel (das vielleicht ihre Freunde). Nun oder Sarge aus Z Nation.
Letzterer Charakter war auch, in einer ziemlichen Variation, Vorlage meines letzter Maskerade Char und es hat echt viel Laune gemacht sie zu spielen. Jetzt spiele ich aktuell zwar eine Gangrel in Requiem, … die für meine Verhältnisse echt viel Wald-Gangrel in sich hat … aber Sarge mag ich doch lieber.
Seitdem 18.04 ist auf GameOnTabletop Plattform das neuste Crowdfunding von Ulisses gestartet, bei dem es sowohl neue Bücher für die Jubiläumsausgabe von Vampire: Die Maskerade (V20) gibt, als das auch die Jubiläumsausgabe von Vampire: Das Dunkle Zeitalter (VDZ) mit dem Grundregelwerk und gleich zwei Ergänzungsbände gestartet wird:
Insgesamt bietet das Crowdfunding zum Start ganze 9 neue Bücher, sowie die Möglichkeit die bestehenden deutschen Bücher zur Welt der Dunkelheit zu erwerben
Für Vampire: Das Dunkle Zeitalter, früher auf Deutsch Vampire aus der Alten Welt gibt es: Das Grundregelwerk Vampire: Das Dunkle Zeitalter – Jubiläumsausgabe sowie die Ergänzungsbände Buch der Geheimnisse und Kompendium des Dunklen Zeitalters.
Für Vampire: Die Maskerade, gibt es ganze sechs Ergänzungsbände: Wissen der Clans, Wissen Der Blutlinien, Ghule & Wiedergänger, Entfesselte Anarchen, Die Schwarze Hand und Blutriten.
In Bezug auf die Bedienung der GameOnTabletop Crowdfunding Plattform habe ich, im Rahmen des Wege der Vereinigung Projekt von Ulisses, versucht eine Bedienungs Anleitung zu schreiben: [CF101] Wie GameOnTabletops funktioniert
Eine detaillierte Vorstellung dieses Crowdfunding inklusive einer näheren Beschreibung der unterschiedlichen Pledge-Level und wie man an das Zeug kommt das man will, ist in Arbeit, und sollte in den nächsten Tagen als Blog-Artikel erscheinen.
Allgemein bin ich persönlich sehr von dem Crowdfunding begeistert. Vermutlich zur Überraschung von Niemanden. Hierbei gefällt mir nicht nur das es ein Vampire Projekt ist, sondern Ulisses hat in Bezug auf Crowdfunding mein vollstes Vertrauen und mir gefällt die Aufmachung. Insofern kann ich eine Teilnahme nur empfehlen.
Abschließend, zum Hauptteil dieses Blog-Artikels, gibt es die gute Neuigkeit: Das Crowdfunding ist finanziert und es wird die Bücher geben!
Onyx Path Publishing hat eine Podcast-Reihe gestartet, den Onyx Pathcast. Die Episoden werden von Matthew Dawkins, Eddy Webb und Dixie Cochrane sowie etwaigen Gästen gestaltet und sie sprechen über Rollenspiele:
Sie sprechen in dieser, ersten Episode, die sich 1 Stunde 15 Minuten erstreckt, über unterschiedliche Themen. Zunächst stellen sie sich vor, sprechen über ihre Motivation und stellen die Struktur des Podcast vor.