Tanner Bivens hat sich entschieden, sich auf seinem Kanal mit Vampire: Die Maskerade zu beschäftigen. Da ein einziges Video es für ihn nicht bringt, hat er eine Serie gestartet, bei der er die 13 Clans vorstellt. Als erstes die Brujah:
Die Besprechung ist durchaus interessant. Wobei ich doch zu einigen Aspekten die Meinung von Tanner nicht wirklich teile. Mit 15:40 Minuten ist das Video recht kurz.
Die Notizbücher sind jeweils etwas kleiner als Din A5, haben einen Hardcover Umschlag mit einem entsprechenden Druck und bieten 128 Seiten die wahlweise liniert, kariert oder leer sind. Ein Notizbuch kostet 20€ zu dem Versand für Deutschland in der Höhe von 5,32€ hinzukommt.
Soweit zu den reinen Fakten.
Meine persönliche Meinung respektive Eindruck!
Es ist eine liebloses abmelken der Marke und ich bin froh das White Wolf, und nicht Onyx Path Publishing, die Rechte an der Welt der Dunkelheit hat.
Black Chantry Productions haben offiziell ein neues Kartendeck für Vampire: The Eternal Struggle angefertigt und bieten dies über DriveThruCards.com an. Ebenso haben sie gleich zwei alte Kartensets wieder neu aufgelegt!
Wie man, anhand der Cover, sehen kann, gibt es gleich drei neue Kartensets.
Lost Kindred ist eine Erweiterung des Grundspiels und bietet 5 Blutlinien: Blood Brothers, Gargylen, Harbinger of Skulls, Salubri Antitribu und Samedi.
Man erhält hierbei insgesamt 120 Karten. Das heißt 41 komplett neue Karten, mit 23 Crypt Cards und 18 Library Cards. Die DriveThruCards Seite bietet hierbei eine Übersicht welche Karten, wie oft, in dem Kartenset enthalten sind.
Keepers of Tradition #1 ist eine Erweiterung des Grundspiels die sich mit Camarilla Clans befasst. Das heißt vorallem den Brujah, Gangrel, Malkavianern und Nosferatu.
Man erhält hierbei insgesamt 120 Karten. Hiervon sind 87 Crypt Cards und 33 Library Cards. Mit Osric Vladislav ist eine neue Karte enthalten, die in der original Veröffentlichung fehlte. Die DriveThruCards Seite bietet hierbei eine Übersicht welche Karten, wie oft, in dem Kartenset enthalten sind.
Keepers of Tradition #2 ist eine Erweiterung des Grundspiels die sich mit Camarilla Clans befasst. Das heißt vorallem den Toreador, Tremere, Ventrue und Caitiff.
Man erhält hierbei insgesamt 120 Karten. Hiervon sind 85 Crypt Cards und 35 Library Cards. Mit Gwendolyn Fleming und Hiram “Hide” DeVries sind zwei eine neue Karten enthalten, die in der original Veröffentlichung fehlten. Die DriveThruCards Seite bietet hierbei eine Übersicht welche Karten, wie oft, in dem Kartenset enthalten sind.
Hierbei sind, meiner Meinung nach, zwei Punkte besonders interessant:
Vampire: The Eternal Struggle wird von einem Trading Card Games zu einem Living Card Game (LCG). Das heißt man erhält keine Boxen mit zufälligen Karten, sondern bekommt Boxen, bei denen man weiß was drin ist.
Vampire: The Eternal Struggle wird in den Hintergrund der World of Darkness und damit der V5 eingebunden. Das heißt, man spielt V:TES in dem gleichen Setting wie auch das Pen & Paper Rollenspiel oder die Bespoken (Nordic) Larps.
Wenn Interesse an einer Übersetzung des ganzen FAQ besteht, gebt mir einen Ping. Ansonsten werden die nächsten V:TES Artikel auf diesem Blog über die beiden gehen.
Er spricht über die unterschiedlichen Spiele geleitet hat, wie Chronicles of Darkness sowie den V5 Beta Playtest. Gerade zu letzteren, dem V5-Playtest, gibt er auch weitere Details. Wie die Spieler es aufgenommen haben, wie es gelaufen ist, was ihm daran gefallen hat und weitere kleinere Details und andere Aspekte.
Nachdem Onyx Path mit dem Versand des neuen V:tM Kartenspiel von Justin Achilli begonnen hat, ist es sicherlich interessant Matthew Dawkins Erfahrungsberich zu lesen:
Er war zwar nicht bei den ersten Playtestern dabei, hat jedoch mit seiner Gruppe zeitnah erst mit Proxy-Karten aus V:TES losgelegt, und sich später die Karten aus dem PDF des Kickstarters ausgedruckt. Hierbei beschränkte man sich zuerst auf die Karten des Kernset, bevor man weitere Optionen durch ging,
Zunächst weist Matthew darauf hin, dass die Regeln recht schnell erlernt wurden. Das heißt, nachdem ersten Spiel, war man soweit frittfest. Was auch daran liegt das es durchaus Spielen wie Werwölfe von Düsterwald oder Mafia ähnelt.
Hinsichtlich der ersten Durchgänge, bei dem die Gruppe mit den sieben Grundclans spielte, stellt er heraus das gerade Ventrue, Brujah und Toreador gefielen und erklärt etwas die jeweiligen Clan-Fertigkeiten innerhalb des Spiels.
Allerdings gefiel auch die Erweiterung auf die verbliebenen sechs Clans, das heißt Assamiten, Giovanni, Lasombra, Ravnos, Setiten und Tzimisce. Sie veränderten das Spiel maßgeblich und die Gruppe war sehr zufrieden damit.
Er schildert hierbei den Effekt, welche die weiteren Clans einbringen, ein wenig die Mechaniken und unterfüttert damit die Behauptung das durch diese das Spiel eine ganze, neue Dimension erhält.
Kurz gesagt, er und seine Gruppe liebte das Spiel, es hat einen hohen Wiederspielwert und empfiehlt es herzlichst. Für weitere Empfehlungen oder Details zu den Mechaniken empfehle ich die Lektüre des Artikels.
Nach einer kurzen Einleitung, in dem John erwähnt, dass das Clanbook Chupacabra von Evan Berg geschrieben wurde, geht er auf die Prämisse des Werks ein.
Wie der Titel bereits nahelegt, stellt das kurze Clanbuch eine neue Blutlinie vor. Die eher tierischen Vampire basieren auf den Chupacabra Mythen der Americas und von Puerto Rico. Die Linie scheint hierbei eine neue Entwicklung zu sein und wirkt wohl wie eine Kombination aus Nosferatu und Gangrel.
Sie verfügen hierbei um eine eigene, einzigartige Disziplin Miasma, kommen mit den normalen „Standardsprüchen zu anderen Clans“ und es gibt eine kleine Geschichte die auf einer puertorikanischen Farm angesiedelt ist.
Hinsichtlich der guten Aspekte gefällt John der Aspekt das die recht tierischen Vampire eher auf Distanz von den Menschen und den größeren Sekten leben. Ebenso gefallen ihm die unterschiedlichen Ideen wie man die Chupacabra einbinden kann. Gerade das eine der Sekten auf sie stößt, und versucht sie für die jeweiligen Zwecke zu instrumentalisieren. Vielleicht auch das man die Clansschwäche etwas variiert. Ebenso gefällt ihm Miasma als neue Disziplin.
Hinsichtlich der weniger guten Aspekte mag John nicht so sehr das Miasma recht viele Würfel würfe benötigt. Die Clansschwäche würde er, wie bereits erwähnt, etwas variieren, wobei er hierbei dem Buch zugesteht. Letztlich hätte er es bevorzugt, wenn das Buch den Hintergrund der Chupacabra’s tiefer im Dunkel gelassen hätte-
Abschließend stellt er fest, dass das Buch etwas arg kurz ist, er es aber durchaus in einem Spiel plant einzusetzen. Gerade so als monströse Kreaturen, von denen selbst der gut vernetzte Nosferatu nicht viel weiß.
Damit erhält das Buch ein positives Fazit.
Jim Stearns hat auf High Level Games einen Blog-Artikel geschrieben, in denen er 5 Städte listet, für welche seiner Meinung nach, ein Städtebuch im Storytellers Vault eine coole Sache wäre:
Die vorgeschlagenen Städte finde ich durchaus interessant, und ein Ergänzungsband dazu aus Fan-Feder wäre sicherlich spannend.
Den beiden Setzungen des Artikels, dass man die Ratio von 1 Vampir auf 100.000 Menschen beachten sollte, sowie dass man Rücksicht auf den Metaplot nehmen sollte, kann ich persönlich so gar nicht zustimmen.
Das Verhältnis kommt meines Erachtens allein schon aufgrund der Struktur der Camarilla nicht hin. Ein normaler Hof besteht schließlich aus einem Prinz, einem Sherrif, sieben Primogen, und einer Harpie. Für diese zehn Vampire braucht man bereits eine Millionen Stadt, und dann haben die niemanden zu regieren. Geschweige den das der Sherrif einen oder mehrere Deputies hat, es einen Hüter des Elysium gibt, mehr als eine Harpie oder die Primogen Peitschen haben, die auch wen zum „auf die Clans Linie bringen“ haben.
Der Aspekt des Metaplot respektive bestehender Städtebeschreibungen mag ein persönlicher sein. Ich habe jedoch keinerlei Problem damit Material, wenn ich leite, wahlweise zu ignorieren oder schlicht meiner Vorstellung anzupassen. Etwas das, meiner persönlichen Meinung nach, auch mir als Spieler mehr Freiheit gibt, wenn ich mich nicht durch irgendwelche Ergänzungsbände lesen muss.