In den jeweils 2 Stunden umfassenden Episoden bespricht man die jeweilige Spiellinie innerhalb der klassischen World of Darkness sowie der neuen World of Darkness respektive Chronicles of Darkness. Hierbei stellt man die Linien zunächst vor und spricht anschließend, recht ungezwungen über beide Linien.
Die Videos stehen in einer Reihe zu weiteren Vergleichen:
Wie der Name bereits ankündigt befasst man sich in der Episode 3 mit Spielen und Konzepten die Generationenübergreifend sind. Hierbei greift man sowohl auf die eigene Erfahrung mit Spielen der Welt der Dunkelheit zurück (zB Maskerade, Requiem, Mummien), allerdings auch Spiele aus dem Umkreis (zB Pugmire) jedoch auch auf Erfahrungen mit anderen Spielen (zB Legend of the Five Rings, Cabal).
In der zweiten Episode befasst man sich mit dem Thema, das man als Spielleiter Geld für das leiten nimmt, oder als Spieler Geld für das Spielen bezahlt. Daneben erfährt man, welche Spiele sie auf den nächsten Conventions, das heißt bis einschließlich GenCon, anbieten können. Darunter findet sich auch They Came From Beneath The Sea. (Neben Scion, Trinity, Dystopia Rising, Cavaliers of Mars und einigen weiteren Spielen)
Die Folge bietet den Hörern insgesamt 9 Geschichts-Vignetten, in dem verschiedene Ereignisse oder Setting-Elemente aus Wechselbalg: Der Traum aufgegriffen werden, und in Form kleiner Geschichten umgesetzt.
Das Hörspiel glänzt hierbei durch eine Vielzahl von Sprechern, dem gekonnten Einsatz von Klangelementen, sowie der – meiner Meinung nach – professionellen Aufnahme. Das heißt ich habe es genossen, und empfehle es gerne weiter.
Selbst ohne große Settingkenntnis meinerseits war es ebenso kurzweilig wie informativ. Auch wenn ich wohl nicht jede Referenz oder jedes Metaplot-Ereignis zu ordnen konnte.
Im Storytellers Vault steht seit dem Wochenende Kindred of the Ebony Kingdom freigegeben worden. Das heißt interessierte, kreative Fans sind dazu eingeladen eigenes Material zu schaffen und auf der Seite zu verkaufen (oder zu verschenken).
Nachdem vor einigen Tagen der passende Style Guide veröffentlicht wurde, steht die Spiellinie nun für Fanwerk offen. Womit man die Chance hat das erste, deutschsprachige PDF zu der Serie zu schaffen, und zu verkaufen.
In ihrer neusten Podcast-Episode diskutieren Life. Action. RolePlay! darüber wie man politisch mit Politik spielt. Hierzu begrüßen sie Nolan Austin Goodyear als Gast:
Der Podcast beschäftigt sich mit Politik im LARP und legt hierbei einen gewissen Fokus auf Vampire, wobei es auch Erfahrungen aus dem Dystopia Rising sowie Omega LARPs gibt. Die Personen stellen hierbei eigene Charakteren und deren politisches Wirken oder deren (teils unerwartete) Einbindung vor. Es werden Mechanismen disktuiert, verschiedene Aspekte besprochen und man geht auf Fragen ein, welche man sich zuvor zuschicken ließ.
Das ganze ist durchaus interessant gestaltet, kann lehrreich sein und ist nett anzuhören. Die Folge geht hierbei 1 Stunde 20.
Matthew Dawkins kann hierbei als Entwickler des Buchs sowie Lead Writer bei der V5 natürlich einige interessante Einsichten bieten.
So spricht er darüber das der Gestaltungs Gedanke hinter dem Buch weder unbedingt war eine Brücke zur 5ten Edition zu schlagen, noch als Endpunkt für die V20 zu dienen, sondern sich darauf konzentrierte den Metaplot wieder aufzugreifen, zu betrachten und auszubauen.
Er führt seine Gedanken zu den „Drowned Legacies“ aus. Eine Süd-Amerikanische Form von Vampiren, welche eigene Clans in Form von Legacies ausgeprägt haben und vom biblischen Kains-Mythos losgelöst sind. Der wiederum mit diesen weniger absolut wird. Ob diese in der V5 Eingang finden, erwähnt werden oder gar ganz unter dem Tisch fallen steht noch aus. (Mein ganz persönlicher Gedanke, vor der Lektüre des Buchs, ist das es „etwas viel“ ist und ggf. mehr zu Requiem passt)
Man diskutiert den Gedanken das Gehenna vielleicht weniger der absolute Endpunkt ist, als mehr ein zyklisches Ereignis, welches sich in der apokalyptischen Konsequenz soweit abmildern lässt das es einen weiteren Zyklus gibt. Was dann wiederum in ein angepasstes Verständnis von „Generation“ hineinspielt.
Hinsichtlich der Verbindung zwischen BJD und dessen Einfluss auf die V5, darf Matthew nicht allzuviel sagen. Wobei er auf die „Was wäre Wenn?“-Plotaufhänger bei den Kapitelenden hinweist und angibt das einige davon von White Wolf aufgegriffen würden.
Als kurze Notizen, die gibt es zudem den Hinweis das man aus Platzgründen auf Stats für die Charaktere aus dem BJD verzichtete und es wohl keine Verweise auf „Clan der Vampire“ gibt.
Letztlich wird darauf hingewiesen das Inklusivität und eine respektvolle Behandlung von Themen wie „südamerikanische Vampire“ geachtet wird. Das heißt man nimmt vor dem Schreiben Kontakt mit Personen aus Südamerika auf, um Fehler zu vermeiden und dem Thema gerecht zu werden. Auch ist man darauf bedacht „Exotismus“ zu vermeiden. Wobei ich, ganz persönlich, nicht um die Frage umher kam, ob es dann nicht besser wäre jemanden von dort für das tatsächliche Schreiben zu engagieren.
Ansonsten, als interessante Notiz, auf einem Halbsatz: Offensichtlich hat Matthew bei Paradox Interactive an einem nicht weiter angekündigten Videospiel Projekt gearbeitete, dieses ist leider – nachdem Stand von Januar 2018 – Geschichte.
Hierbei wurden vor den Hintergrund von Werwolf Legenden, Traditionen und Gebräuchen unterschiedliche Rezepte ausgesucht und entwickelt.
Von den Erzählungen der Silver Fangs bis hin zu den verkommenen Tänzern der Schwarzen Spirale. Von den isolierten Siberakh hin zu den lang verstorbenen White Howlers. Die Rezepte haben Bestand. Reflektieren die Kultur der unterschiedlichen Stämme.
Mit dem Buch erhält man Hintergründe zu allen Stämmen der Garou, und Rezepte die zu diesen passen. Teilweise mit Variationen dahingehend ob die Garou oder ihre Kinfolk Vegetarier, Veganer sind oder vielleicht Gluten-Intolerant.
Man kann das Buch wohl sowohl als Handout benutzen, als auch um vor dem Spiel Spaß beim Kochen zu haben. (Selbst die Red Talons haben wohl nix gegen eine gekochte Mahlzeit)
Es gibt 20 Rezepte, von Snacks, zu Vorgerichten bis hin zu vollwertigen Mahlzeiten und Desserts.
Das Konzept ist im Grunde das gleiche wie bei Werwolf. Jede magische Tradition bekommt ein Rezept, es gibt viele Getränke und man hat die Auswahl zwischen Vorspeisen, Hauptgerichten, Desserts, Cocktails und mehr.