Blog-Artikel: The Gentleman Speaks- Beckett’s Jyhad Diary Interview

Keep on the Heathlands hat ein Interview mit Matthew Dawkings aka The Gentleman Gamer bezüglich des kürzlich erschienen Buch Beckett’s Jyhad Diary geführt:

The Gentleman Speaks- Beckett’s Jyhad Diary Interview

Matthew Dawkins kann hierbei als Entwickler des Buchs sowie Lead Writer bei der V5 natürlich einige interessante Einsichten bieten.
So spricht er darüber das der Gestaltungs Gedanke hinter dem Buch weder unbedingt war eine Brücke zur 5ten Edition zu schlagen, noch als Endpunkt für die V20 zu dienen, sondern sich darauf konzentrierte den Metaplot wieder aufzugreifen, zu betrachten und auszubauen.
Er führt seine Gedanken zu den „Drowned Legacies“ aus. Eine Süd-Amerikanische Form von Vampiren, welche eigene Clans in Form von Legacies ausgeprägt haben und vom biblischen Kains-Mythos losgelöst sind. Der wiederum mit diesen weniger absolut wird. Ob diese in der V5 Eingang finden, erwähnt werden oder gar ganz unter dem Tisch fallen steht noch aus. (Mein ganz persönlicher Gedanke, vor der Lektüre des Buchs, ist das es „etwas viel“ ist und ggf. mehr zu Requiem passt)
Man diskutiert den Gedanken das Gehenna vielleicht weniger der absolute Endpunkt ist, als mehr ein zyklisches Ereignis, welches sich in der apokalyptischen Konsequenz soweit abmildern lässt das es einen weiteren Zyklus gibt. Was dann wiederum in ein angepasstes Verständnis von „Generation“ hineinspielt.
Hinsichtlich der Verbindung zwischen BJD und dessen Einfluss auf die V5, darf Matthew nicht allzuviel sagen. Wobei er auf die „Was wäre Wenn?“-Plotaufhänger bei den Kapitelenden hinweist und angibt das einige davon von White Wolf aufgegriffen würden.
Als kurze Notizen, die gibt es zudem den Hinweis  das man aus Platzgründen auf Stats für die Charaktere aus dem BJD verzichtete und es wohl keine Verweise auf „Clan der Vampire“ gibt.
Letztlich wird darauf hingewiesen das Inklusivität und eine respektvolle Behandlung von Themen wie „südamerikanische Vampire“ geachtet wird. Das heißt man nimmt vor dem Schreiben Kontakt mit Personen aus Südamerika auf, um Fehler zu vermeiden und dem Thema gerecht zu werden. Auch ist man darauf bedacht „Exotismus“ zu vermeiden. Wobei ich, ganz persönlich, nicht um die Frage umher kam, ob es dann nicht besser wäre jemanden von dort für das tatsächliche Schreiben zu engagieren.

Ansonsten, als interessante Notiz, auf einem Halbsatz: Offensichtlich hat Matthew bei Paradox Interactive an einem nicht weiter angekündigten Videospiel Projekt gearbeitete, dieses ist leider – nachdem Stand von Januar 2018 – Geschichte.

 

Becketts Jyhad Diary Schriftzug
The Gentleman Speaks- Beckett’s Jyhad Diary Interview

 

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