Wie von White Wolf und Matthew Dawkins angekündigt gibt es einen Gentleman’s Guide für die 5te Edition von Vampire die Maskerade. Zu diesem ist heute die erste Folge erschienen:
Die Episode erschien auf dem YouTube Kanal von White Wolf, umfasst 28 Minuten 50 und führt einen vermeintlich spionierenden Neugeborenen, also den Zuschauer, in den aktuellen Stand der Gesellschaft der Vampire.
Man erfährt einiges über die Veränderungen bei den Clans, über die Entwicklung verschiedener Städte, Bezüge zu Beckett’s Jyhad und gibt interessante Einblicke.
Meiner Meinung nach ein kurzweiliges Video, das man sich auch als Podcast anhören kann.
Hierfür geht er zunächst auf die Physiologie der Vampire bei Maskerade ein. Namentlich das man mit der Wandlung seinen Sinn für Ästhetik verliert. Was er bei den Toreador anders sieht. Er geht danach auf die Inspiration durch Anne Rice. Gerade den Pariser Coven.
Nach Außführungen bezüglich der Kunst welche Toreador anzieht, geht er auf die Stellung des Clans innerhalb der Camarilla ein. Wonach er auf den Toreador in den Anarchen und im Sabbat eingeht.
Anschließend geht er auf den Hintergrund des Clans ein, seine Sicht auf diesen, und anschließend auf die Rolle bzw. Funktion des Clans innerhalb des Spiels.
Clawdeen stellt auf ihrem YouTube Kanal das Spiel Changeling: The Lost der Chronicles of Darkness – früher bekannt als neue Welt der Dunkelheit – in der ersten Edition vor:
Sie geht hierbei zunächst auf das Setting ein. Die unterschiedlichen Übergänge von unserer Welt, durch die Hecken, nach Arkadia und wie sich die Feen dort gestalten.
Ebenso wie sich der Übergang der Charaktere vom Menschen zum Changeling bzw. Wechselbalg geworden sind und was so ein Changeling ausmacht und welche unterschiedlichen Changelings es gibt.
Danach geht sie etwas auf das viktorianische Setting, auf Basis des entsprechenden Ergänzungsband, verwendet.
Nachdem Exkurs geht es zurück zum eigentlichen Spiel, und zu den verschiedenen Höfen der Changelings, welche sich an den Jahreszeiten orientieren. Sowie weiteren Gruppierungen, welche weitere Hintergründe bieten.
Abschließend geht sie auf den Glamour ein, den man bei Lost wohl durch den Besuch menschlicher Träume generieren kann – ohne dabei wie bei Traum die Menschen dabei fertig zu machen.
Das ganze dient als Einleitung für kommende Oneshots, bei denen man sich das Spiel auf ihrem Kanal Clawdeen Spielt „in Action“ ansehen kann.
Wenn ihr weitere Informationen zu der neuen Welt der Dunkelheit sucht, oder wie sie nun heißt, den Chronicles of Darkness, vielleicht wie man würfelt und so, bietet Clawdeen eine Playlist mit vielen Erklärungs-Videos.
Truskor hat bereits seit längeren eine Reihe von YouTube Videos gestartet, in denen er Tipps rund um das Spielleiten und das Spielen von Rollenspielen gibt:
In dem aktuellen Video widmet er sich der Frage welche Erwartungen die Spieler haben, und zieht hierfür die zweite Edition von Vampire: Die Maskerade heran. Wobei er auf das Kapitel zum Erzählen aufgreift, in dem vorgeschlagen wird, den Spielern zu geben was sie wollen.
Konkret führt er in dem Video die unterschiedlichen Punkte, die im Kapitel angesprochen werden aus. Nett hierbei ist, dass er nicht allzuwertend ist.
Das Video geht nur knapp 10 Minuten 40 und ist recht gut gemacht. Eine klare Empfehlung meinerseits.
Man könnte es auch als wirklich, absurd schlechte Vampire Runde beschreiben. Dabei werden einige sehr düstere Themen angesprochen, das heißt düsterer als normal.
(Sexuelle) Gewalt, Missbrauch und Stalking. Ich würde das Video nicht empfehlen, wenn ihr mit den Themen nicht zurecht kommt.
Wenn ihr damit kein Problem habt, also ich fand es witzig.
Die Besprechung ist so gestaltet, dass sie sich die Dokumentation in 20 Minuten-Happen ansehen, und nach jedem dieser Stückchen ihre Meinung äußern und den Eindruck wiedergeben.
Hierbei erzählen sie durchaus was ihnen gefällt, wie auch was ihnen weniger gefällt, für wen sie die Dokumentation wie geeignet halten oder auch wo sie Verbesserungspotential sehen.
Den Eindruck, das es im Grunde ein Werbevideo für White Wolf ist, mit dem Fokus auf Vampire: Die Maskerade würde ich so von meiner Perspektive aus durchaus bestätigen.
Wobei die Dokumentation durchaus etwas kritischer gegenüber White Wolf ist, als der Eindruck der beiden wiedergibt. So erwähnt man durchaus, dass White Wolf einen sehr finstren Moment hatte, man könnte sagen sie waren total behämmert und umnachtet, als sie ihren eigenen FanClub mit einer Klage schließen wollte. Zwar läßt man Details anderer Konflikte weg, schiebt jedoch nun auch nicht alles auf „die anderen“.
Man ist sehr, sehr souverän und stolz auf die eigene Leistung ein Vampir-Setting zu schaffen das angenommen wurde. Welches unter anderen Charlene Harris nach meiner Kenntnis durchaus auch zu ihren Sookie Stackhouse Büchern – auf denen die HBO Serie True Blood basiert – inspirierte. Wobei ich nicht den Eindruck hatte, das sie nun behaupten das sie es erfunden hätten oder gar Gothic als Musikrichtung deutlich geprägt. Zumindest meiner Erinnerung nach.
Hinsichtlich der verwendeten Aufnahmen richtete sich LuckyDay damals, als die Doku produziert wurde, an die Fans und bat um die Einsendung von Aufnahmen. Was erklärt weshalb man dort teilsweise bekannte Gesichter sieht, und es wurden unter anderen auch Aufnahmen von der Tenebrae Noctis in Deutschland, der Grand Masquerade 2010 bzw 2011 in New Orleans sowie des ersten Convention of Thorns Event verwendet.
Der Umstand, dass die Dokumentation quasi damit endet das eine neue Edition angekündigt wird, man jedoch nicht viel drüber erfährt, bedingt sich dadurch das sie im Mai 2017 in Berlin uraufgeführt wurde, und so im Januar bis März 2017 fertiggestellt.
Damals konnte man noch nicht viel mehr dazu sagen, als in der Dokumentation gesagt wird
In diesem beschäftigt er sich mit Rasputin (White Wolf Fandom Wiki) als NSC Figur, wie sie innerhalb der Welt der Dunkelheit beschrieben wurde. Sowie später dann mit Cthulhu in Pathfinder.
Affendämon Tsu hat darauf hin ein React respektive Antwort-Video dazu gemacht:
Meine persönliche Meinung in der Diskussion.
Ich stimme Tsu zu (hoho) das Rasputin kein MultiClanVampir-Werwolf-Mage-Wraith ist, sondern die Autoren die Optionen zu allen offen lassen wollten.
Wie es aussieht, wenn die Autoren solch eine Monster Mary Sue respektive Gary Stu machen, sieht man an Samuel Haight (White Wolf Fandom Wiki). Dieser war tatsächlich Ghul, Kinfolk, Garou, Magus und Aschenbecher-Wraith.
Ich stimme Chosen zu, das man, sollte man Rasputin einbinden, sich für eine Variante entscheiden sollte. Ich persönlich würde gerade zu einem eher ungewöhnlichen Giovanni aus einer russischen Familie tendieren.