[V5 Spielbericht] Hecata Diaries: Teil 12 – Nachbetrachtung

Die V5 Kampagne in München, mit mir als Spielerin ist weitergegangen.
Weiterhin bin ich mit Begeisterung dabei und Spielberichte geben einen Erfahrungspunkt.

Allgemein, auch wenn ich eventuell an ein paar Stellen kritische Anmerkungen mache, bedeutet dies nicht, dass mir das Spiel als solches nicht zu sagt, oder dass ich nicht mit dem Spielleiter oder der Gruppe darüber gesprochen hätte.

Das Szenario spielt in München irgendwo zwischen 2010 und Heute. Nach den Ereignissen der letzten Nacht, befindet sich der Klüngel auf dem Weg in die eigene Consulting Agentur um weitere Schritte zu planen.

Zu den Spielerfiguren:

V5 Clan Symbol Toreador auf weißen HintergrundKlara Renaud – Clan Toreador – Gesellschafterin aus New York die zugleich Kind der Toreador Primogen in München.

V5 Clan Symbol Ventrue auf weißen HintergrundYsabeau Gabrielle – Clan Ventrue – Mitglied des Circulatory Network und nach München gekommen, da die Stadt biele Möglichkeiten bietet.

VtM Lasombra V5 Symbol

Imunar – Clan Lasombra – Ehemaliges Mitglied des Sabbats, welches von den Kriegswirren genug hat, und sich in München in die Camarilla integriert.

VtM Hecata V5 Symbol (GenderQueer Pride Style)

Francesca Giovanni – Clan Hecata – Nekromantische Diplomatin, die einen einen Platz für die Hecata in München auszuhandelte und selbst Camarilla Status will.

Francesca Giovanni – Clan Hecata – Nekromantische Diplomatin, die einen einen Platz für die Hecata in München auszuhandelte und selbst Camarilla Status will.

Die Charaktere haben sich zu einem Think Tank, der in der mundanen Welt als „Vermillion Consulting“ bekannt ist, zusammengeschlossen. Man arbeitet gemeinsam daran Positionen und Status in der Camarilla zu erlangen.

Die Vampire sind alle Ancillae und existieren daher für etwa um die 150 Jahre als Vampire (200 wenn man das normale Alter mitnimmt). Man hat sich bei verschiedenen Gelegenheiten in den USA und London gesprochen.

Szene 1 – Briefing

Nach den Ereignissen der letzten Stunden, den Explosionen, Toten, Hubschrauber-Unfälle hatte der Klüngel Kontakt zu Pearl aufgenommen. Die Erzeugerin von Pearl sowie Primogen der Toreador war bereit die Gruppe im MMA zu empfangen.

Im Mixed Munich Art Club feierte die frenetische Masse zur wummernden Musik. Offenbar hatte nicht jeder mitbekommen das in der Innenstadt Münchens ein Hubschrauber abgestürzt war und Einsatzkommandos unterwegs, oder man ignorierte es einfach, da man kaum vom Ort ~ es herrschte Ausgangssperre ~ wegkam.

Pearl erwartete sie an einer Bartheke. Die Toreador hatte ein feengleiches Antlitz mit platinblond gefärbten Haar im zeitlosen Bubi Schnitt, roten Lippen die im Kontrast dazu standen, sowie einem Cocktailkleid ganz im Stil von Balenciaga.

Nach einer kurzen, durchaus freundlichen Begrüßung zogen sich die untoten Frauen zwecks Besprechung in ein Separeé zurück. Imunar hatte es vorgezogen sich von der Gruppe abzuseilen um eigenen Belangen nachzugehen.

Pearl lehnte sich zurück, stellte deutlich klar und forderte die Gruppe auf, eine Schilderung der Ereignisse zu geben. Ysabeau und Klara fingen beim Hubschrauber Absturz an und blieben dann, mit der Involvierung von Samir, sehr vage. Woraufhin Pearl mehrfach in den Raum stellte, dass sie deutlich mehr Informationen brauchte, so sie denn den Klüngel bei dem kommenden Gespräch unterstützten wollte. Allerdings blieben Ventrue wie Toreador bei den groben umrissen.

Die Hecata sah es sich an, ließ es einmal die anderen es weiter versuchen, bevor sie Pearl ein vollständigeres Bild gab. Francesca eröffnete das man Suleiman im Verdacht hatte den Lasombra Quaid vernichtet zu haben. Dementsprechend habe man mit Samir ein Model als Undercover Person eingeschleust um mehr Informationen zu erhalten. Samir kam allerdings als Ghul zurück und griff auf der Strasse die GSG-10 an mit den offensichtlichen Konsequenzen. Die GSG-10 war offensichtlich vor Ort, weil sie auf das zwielichte Treiben von Suleiman und dessen kriminelle Ghule aufmerksam geworden waren. Mit den kleinen Einbrüchen hätten sie die Aufmerksamkeit erregt.

Pearl zeigte sich ob der ausführlicheren und zusammenhängendern Beschreibung sehr zufrieden, und eröffnete dem Klüngel das man zu der Prinz geladen sei.

Sie führte die Gruppe zu einer Limousine des amerikanischen Konsultat.
Auf dem Weg dorthin erkundigte sich Francesca wie ein potentiell existierender Videobeweis aufgenommen würde, worauf Pearl meinte, dass dieser als Maskeradebruch gelten würde und besser vernichtet worden wäre.

Szene 2 – Prinzenverhör

Bei dem Prinz Carl-Palais beim englischen Garten hielt der Wagen an und man stieg aus. Bis auf eine Polizeikontrolle, die man problemlos abwiegelte, verlief die Fahrt problemlos.

Die Tür wurde von einem hageren Mann mit knotig blauen Gesicht das unter einer wallend, blonden Perücke hervorstach geöffnet. Der Sherrif führte den eintreffenden Klüngel in ein Zimmer im Obergeschoß das früh-klassististischen Bau.

Während Ysabeau, Klara und Francesca den angebotenen Platz nahmen, positionierte sich Pearl direkt hinter ihnen und Röricht hielt sich zur Seite.

Ihnen gegenüber saß eine leicht rundliche Frau in Tweet Rock kombiniert mit einer Tweet Jacke sowie einem Seiden Schal welcher in München für Frauen ab 40 mehr oder minder modische Pflicht ist. Sie trug eine pastellfarbene Blouse, hatte kurzgeschnittene Haare und war deutlich als Prinz Eisenstadt zu erkennen.

Hinter ihr stand ein Mann mit beeindruckenden Bart, Maßanzug mit Leder Revert sowie Ringe, welcher als der Seneshall Mehmet Sumal erkennbar war.

Die Prinz erlangte angesicht einer Hubschrauber Explosition, einem Großeinsatz der Polizei und Personen in schwarzer SWAT-Ausrüstung in der Innenstadt eine Erklärung.

Klara führte darauf hin aus, was Francesca zuvor Pearl erklärt hatte.
Man sei auf Quaids Einreise aufmerksam geworden, und habe ermittelt wer die Vernichtung begangen habe. Hierbei sei Suleiman mit seiner Jugendgang den Paschas ins Visir gekommen, woraufhin man ein Model zwecks Nachforschungen engagiert habe. Durch das Model habe man erfahren das Suleiman eine Ghul Gruppe hat, mit welchen er kleinere Verbrechen begeht. Das Model sei geghult worden, und habe vor der Agentur einen Kampf mit der GSG-10 angefangen. Bei diesem habe ein Nosferatu einen Gullideckel nach dem Helikopter geworfen, der darauf hin abgestürtzt sei.

Röhricht ergänzte darauf hin, dass der Nosferatu unter dem Namen Noah bekannt sei. Das dieser mit der Tat noch größeren Schaden an der Maskerade verhinderte. Danach fuhr der Sherrif mit einer Beschreibung der Auseinandersetzung von Imunar sowie Ysabeau mit der Inquisition fort.
Francesca warf hierbei ein, dass man natürlich für die Intervention von Noah dankbar war und es kein Vorwurf darstellen sollte. Womit sie versuchte etwaige verletzte Gefühle zu reparieren und eine Eskalation hinsichtlich plastischer Beschreibungen der Taten des Klüngels zu vermeiden.

Der Prinz stellte hierbei zunächst die Situation bezüglich der Vernichtung Quaids klar.
Tatsächlich habe Suleiman in ihrem Auftrag gehandelt, als er den Lasombra vernichtete. Man habe hierbei beschloßen, ohne es zu kommunizieren, dass jeder zweite Lasombra, welcher die Stadt betritt, vernichtet wird. Quaid sei für das Wohnrecht von Imunar vernichtet worden.

Daneben erklärte sie die Existenz und funktionsweise von X-Scopes, Kameras mit denen es der GSG-10 möglich sei Blutsverwandte als solche zu erkennen. Auch hierbei hätte man seitens der Führungsriege Informationen zurück gehalten.

Hierfür würde man sich tatsächlich ein Stückweit in der Verantwortung sehen.
Allerdings fragte die Prinz mit Nachdruck danach, weshalb die GSG-10 offensichtlich die Agentur beobachtete. Klara hatte hierbei die Wortführung und versicherte, unter dem eisigen Blick der Prinz die fragend Pearl ansah, dass die GSG-10 wegen der Ghule von Suleimans anwesend war.  Das sie wegen Samir bei der Agentur war. Das man davor keinesfalls bewusst mit GSG-10 Personen geredet habe.

Die Prinz stellte hervor, dass man bei Kontakt auf die Führung zukommen sollte. Francesca horschte vorsichtig nach, wie es mit der Androhung der Vernichtung aussah, allerdings beharrte die Prinz darauf es zum Schutz aller zu melden.

Es gibt dahingehend 0-Vertrauen seitens des Klüngels das man es melden kann XD

Letztlich nahm die Prinz hin, dass der Klüngel keinen bewussten Kontakt hatte, dass die Schuld bei Suleimans Ghuls lag und entließ die Gruppe mit einem Gefallen zu der Domäne in der Nacht.

Vor der Tür meinte Pearl zu Klara das sie wüsste das diese gelogen, selbst aber dicht gehalten habe, und verabschiedete sich.

Szene 3 – Walk in the Park

So in die Nacht entlassen, überlegte man sich wo man sich findet und wie man hin kommt. Die Stadt war abgeriegelt, im Notstand und weder Taxis noch Uber oder auch öffentlicher Verkehr fuhren.

Francesca bot an in ihrer Bibliothek unterzukommen, und so machte man sich per pedes vom Palais auf Richtung Alte Heide durch den Park. Eine gute Stunde Fußmarch, aber man war untot und nicht un..möglich faul.

Auf dem Weg wurde eine kurze Jagd eingelegt, während die Hecata wartete, und man kam schließlich bei dem kleinen Einfamilienhaus, in der unauffälligen Gegend an. Dort führte Francesca in die Carmelita Bibliothek und man sprach.

Szene 4 – Fazit

Die Entscheidung jeden zweiten Lasombra zu killen, stieß eher auf Unverständnis. Wobei Francesca anführte das ein alter Lasombra für einen deutlich jüngeren vernichtet worden wäre. Allgemein hielt man es jedoch für keine gute Idee und betrachtete auch die Camarilla nicht als kompetent.

Beim lästern über die Camarilla fuhr man direkt vor mit der Idee keine Technik zuzulassen. Man hätte sich mit der Geheimhaltung um X-Copes ins eigene Bein geschoßen und allgemein würde man sich eher abhängen lassen.

Man zog in Betracht Suleiman bei Sumal in Verruf zu bringen. Schließlich sei der eine ein Banu Haqim und der andere ein Tremere. Männer die zu Feinden geboren sein.

Danach beschloß man die Agentur umzuziehen, in das von dem Hubschrauber vernichteten Haus. Wofür die Kontakte zum Rathaus ausgebaut wurden.

Ysabeau heilte einige ihrer Wunden, und verabschiedete sich früh Morgens.

Szene 5 – One Year Later…

Zwischen den Jahren hob die „GSG-9“ des Nachts eine terroristische Vereinigiung im Hasenbergel aus. Offenbar hat Suleiman Al Nisri sowie die Prinz eine Vereinbarung getroffen, bei der Suleiman mit den Paschas bezahlte. Die man der Inquisition mehr oder weniger erfolgreich als Vampire verkaufte.

Der Plan einen Keil zwischen Mehmet und Suleiman zu treiben oder auch nur zu platzieren scheiterte daran, dass sich beide offensichtlich recht gut verstanden.

Wir haben ein Jahr vorgespult, und werden die Party entsprechend etwasspäter machen.

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