Online-Konferenz: The Business of Indie Games

Wie bereits zuvor angekündigt, ist die Business of Indie Games Konferenz live gegangen. In dem Summit, welches sich mit Videospiel Entwicklung und Marketing befasst, gibt es auch Beiträge von White Wolf.

Getting Creative with Your IP: Reaching New Markets & Building New Revenue Streams

Die Beiträge stehen jeweils einen Tag zur Verfügung.
Der erste Tag steht nur noch bis 16 Uhr 25.07 (Heute) bereit.

Ich habe einmal versucht das ganze, halbwegs zusammenzufassen:

Im ersten Interview beantwortet Tobias die Frage weshalb Paradox die White Wolf IP erworben hat, und wie sich White Wolf im Rahmen des Paradox Gruppe respektive des Mutterkonzern platziert.

Tobias spricht darüber, das die World of Darkness, aufgrund Aspekten wie der TV-Serie, Larp, den Rollenspielen, verschiedenen Brettspielen sich auf natürliche Weise für eine Transmedia Verwertung anbietet.

In Bezug auf Rollenspiel hebt er sowohl den Aspekt der aktiven Teilnahme – durch die Gestaltung von Geschichten als auch den Einsatz durch kreativen Einsatz (Handouts, Kostüme) -, als auch des Sozialen hervor. Er erwähnt das die V5 das Fundament für weitere Produkte bezüglich Ton ist, und das man mit dem Storytellers Vault Programm den Fans eine Plattform für eigene Beiträge geben möchte.

Auf die Frage nach der Aufsstellung bezüglich Lizenzen, beschreibt Tobias das White Wolf recht klein ist und im groben zwei Verantwortungsbereiche hat. Einmal ein Team welches sich um die kreative Ausrichtung sowie die Stimmung kümmer, dann wiederum ein Team welche das Business Development betreut.
Die neue Edition des Pen & Paper nimmt hierbei eine besondere Rolle ein, da es das einzige Produkt ist, welches in der Form von White Wolf selbst entwickelt wird. Eben weil sie den Ton der gesamten IP bestimmen soll.
In Bezug auf Lizenznehmer betont Tobias das man in unterschiedlichen Bereichen arbeitet, und versucht darauf wert zu legen gute Partner zu finden.

Hinsichtlich der Verwaltung der World of Darkness gibt Tobias an das es sich um 500 bis 600 Bücher handelt, was eine gewisse Herausforderung darstellt. Wobei man froh ist ein gutes, kenntnisreiche Team gefunden haben. Tobias beschreibt seine Expertise dahingehend, dass er vorallem Kenntnisse aus dem Videospielebereich mitbringt, sowie Martins in Bezug darauf das er zuvor in der Filmindustrie, als Lehrer und in weiteren kreativen Feldern arbeitete.

In Bezug auf die Kontaktnahme beschreibt Tobias das er gerade im Videospielbereich hingegangen ist, die IP beworben hat und darauf hin kontaktiert wurde. Allgemein scheint es eine gute Idee zu sein White Wolf mit Produktideen die man umsetzen kann zu kontaktieren.

Die Pitches werden daran bewertet wie sie zu der Präsentation passt. Hierfür gibt es ein Dokument in dem sie ihre Vision beschreiben – es ist ohne NDA erhältlich – sowie einen Leitfaden wie man an White Wolf Pitches schreibt.
Allgemein ist es so das sie einen guten Pitch von einem Developer (Entwickler) bekommen, diesen Pitch mit White Wolf über Wochen und Monate entwickeln, und dann gemeinsam einen Publisher (Verleger) suchen.

Allgemein mag man mit vielen, diversen Publishern zusammenarbeiten. Damit sie die verschiedenen Spiellinien bedienen können und auch z.B. verschiedene Computerspiele in unterschiedlichen Genre für Vampire schaffen.

Tobias spricht hierbei auch über das Orpheus Device Projekt von Earplay, das wohl in absehbarer Zeit erscheint. Das Projekt ist eher klein und innovativ und steht damit wohl klassischen Optionen gegenüber. White Wolf versucht in beide zu „tappen“.

In Bezug auf Herausforderungen spricht Tobias davon, das es in der Form eine neue Erfahrung ist, gerade in Hinsicht des umfassenden Metaplot. Auch das man damit quasi die gesamte Welt als Markt hat, mit diversen Leuten, und Ideen finden muss bzw. sollte die umfassend von den Fans angenommen werden. Man hofft hierbei Vorteile durch das diverse Team aus verschiedenen Ländern hilft.

Man plant zudem Kontroversen, wie bei anderen Lizenznehmern, zu vermeiden in dem man sich die Lizenznehmer aussucht und darauf wert legt das Lizenznehmer nicht nur passiv allen Wünschen White Wolf folgt, sondern es einen aktiven Dialog gibt. Zudem versucht im Gestaltungsprozess zusammen zu arbeiten.
Sollte man dann am Ende tatsächlich ein wirklich sehr, sehr schlechtes Produkt von einem Lizenznehmer haben, plant man hauptsächlich ehrlich bezüglich dessen zu sein.

Allgemein versucht mal halt wirklich stark mit den Lizenznehmern zusammen zu arbeiten und sie zu unterstützen.

Abschließend spricht er über Transmedia, Versuche die kaum Transmedia sind, das Arbeit dahinter steht und das es sich gerade in Bezug auf (P&P) Rollenspiele anbietet.
In Bezug auf eine allgemeine Transmedia-Vision, benennt Tobias den „Participatory-Factor“, die Möglichkeit für den Empfänger mitzumachen. Hierfür benennt er Projekte wie College of Wizardy, welches von Harry Potter inspiriert ist, ebenso wie das geplante Star Wars Hotel in Disney Land Orlando.

WoDNews Kopfgraphik (Personen auf Kreuzung)

2 Gedanken zu „Online-Konferenz: The Business of Indie Games

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