World of Darkness Stories: 📍 Kuala Lumpur, Malaysia – Scheiß Besatzer

Auf der offizielle Facebook Seite (World of Darkness Stories) sowie dem offiziellen Instagram Account (worldofdarkness) und dem offiziellen Tumbler Account (Worlf Of Darkness Stories) werden kleine Geschichten (Micro Fiction) veröffentlicht, die in der Welt der Dunkelheit angesiedelt sind. In dieser Artikelreihe, verlinke ich die Geschichten, und biete eine Übersetzung ins Deutsche.

Diese Woche präsentiert uns die Gast-Autorin Cassandra Khaw Einsichten in die Existenz der Blutverwandten in Kuala Lumpur. Weshalb ich versuche Titel zu improvisieren.

World of Darkness - Stories - 15 - Author Cassandra Khaw - Dunkelblau beleuchtete Person in einem Club
📸 Dawn Lio

„Okay, lass mich klarstellen, dass ich nicht stolz darauf bin, was ich tat, dass es mir aber aber auch nicht Leid tut. Ich habe kein Mitleid mit Leute, die in meinen Land aufschlagen, und hoffen Geld damit zu machen,.. das was, sie Weiß sind? Und weil sie Weiß sind, können sie sich das Objekt ihrer Begierde nehmen? Selbst wenn die Person hinter der Begierde nichts mit ihnen anfangen will.

Scheiß Besatzer.

Die flanieren durch mein Land als wären sie noch Könige. Die machen sich über die Sprache lustig. Die verlachen unsere Kultur, machen unverschämte Selfies an unseren heiligen Orten. Sie labern endlos davon, wie viel besser es zuhause ist. Wieviel zivilisierter.

Ich fühl mich nicht schlecht, dass manche von ihnen in die falsche Gasse abbiegen. Ich fühle mich nicht schuldig, wie manche von denen sich entschieden ein Mädchen anzumachen, das zu jung ausschaut um im Club zu sein, wie sie versuchen sie abzufüllen und abzuschleppen. Sie hätten es auf jeden Fall bei wem versucht. Sie haben nur den Fehler gemacht, es bei einem von uns zu versuchen.

Wenn’s hilft, ich glaube nicht, dass die irgendwer vermisst.“

📍 Kuala Lumpur, Malaysia
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Übersetzungs Anmerkung:

  1. Ich habe „Colonizer“ mit „Besatzer“ übersetzt. Kolonisatoren erschien mir zu sperrig, und Siedler können auch Nicht-Kolonisatoren sein. „Kolonisten“ habe ich im hiesigen Sprachgebrauch nicht gehört, und ich glaube, „Besatzer“ ist was Shuri in der deutschen Szene in Black Panther anstelle von „colonist“ sagt.
  2. Ich habe „our Places of Power“ mit „unseren heiligen Orten“ übersetzt.
    Das Original spricht nicht von religiösen Orten, es ist jedoch m.M.n. impliziert.
  3. „having any piece of ass“ ist eine Wendung die es so, im Deutschen nicht gibt, zumal auf das Hinterteil in der Wendung Bezug genommen wird. Weshalb ich dort entsprechend kreativ wurde.